Sekundarstufe 1: LeseförderungWelche Möglichkeiten, Methoden und Projekte der Leseförderung im schulischen Unterricht haben Sie selbst ausprobiert und wie effizient waren sie? Alle, die Lust haben, den eigenen Erfahrungsschatz allein oder als Team weiterzugeben, sind herzlich eingeladen, ihre Ansichten, Einsichten und praktischen Umsetzungen auf dem Gebiet der Leseförderung im schulischen Unterricht in einem Beitrag weiterzugeben.

Schicken Sie einen Artikel über ihre Erfahrungen zur Leseförderung in der Schule, sowohl im Deutschunterricht als auch in anderen Fächern, und gewinnen Sie ein Buchpaket mit Kinder- und Jugendliteratur für 10- bis 14-Jährige für Ihre Schul- bzw. Klassenbibliothek.

leseförderung volksschuleLehrerinnen und Lehrer im Grundschulbereich sind immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen, Methoden und Modellen zur praktischen Leseförderung im Unterricht. Viele haben bereits eigene Methoden der Leseförderung entwickelt oder innovative Ideen umgesetzt, mit denen sie interessante Erfahrungen gewinnen konnten.

Auf der anderen Seite bieten zahlreiche Fachbücher didaktische Anleitungen und Praxistipps, wie sich die Lesefertigkeit und die Freude am Lesen fördern lassen. Interessant sind dabei eigene Erfahrungen damit, wie sich diese pädagogischen Ratgeber bei der Umsetzung im praktischen Unterricht bewähren? Was kann weiterempfohlen, was sollte anders gemacht werden und was gelingt nur unter bestimmten Voraussetzungen oder vielleicht gar nicht.

Tiroler Kulturservice 2019.JPGSeit fünfundvierzig Jahren vermittelt die Tiroler Kulturservicestelle mittlerweile Kultur direkt in die Klassenzimmer der Tiroler Schulen hinein. Das umfangreiche Angebot reicht von Literatur, über Tanz, Theater, Musik, Bildender Kunst bis hin zu den Themenbereichen Medien, Museumspädagogik oder Film und Fotos. Im Durchschnitt können den Schülerinnen und Schülern in Tirol mehr als 11 Veranstaltungen pro Woche geboten werden.

Neben dem Jahresbericht der Tiroler Kulturservicestelle für das vergangene Schuljahr wurde auch das neue Programm vorgestellt, das den Schülerinnen und Schülern auch für das kommende Jahr attraktive Veranstaltungen verspricht.

Pressekonferenz Tiroler KulturservicestelleDie Tiroler Kulturservicestelle vermittelt seit nunmehr vierundvierzig Jahren Veranstaltungen von Künstlern und Kulturschaffenden an die Tiroler Schulen. Das umfangreiche Veranstaltungsangebot richtet sich an alle Altersgruppen und Schultypen in allen Tiroler Bezirken. Im vergangenen Jahr konnten die Schulen mit insgesamt 2.553 Veranstaltungen versorgt werden.

Die Pressekonferenz zur Präsentation des Jahresberichts des Tiroler Kulturservices für das Schuljahr 2017/18 fand in der Volksschule Innere Stadt in der Angerzellgasse statt, wo anschließend in einem Kulturservice-Workshop mit der Diplomökotrophologin und Kreativkünstlerin Claudia Grothues Volksschüler die Grundlagen des Nassfilzens ausprobieren konnten.

-Am 12. November 1918 feiert die Republik ihren 100. Geburtstag. Der Buchklub gibt anlässlich dieses historischen Ereignisses einen CROSSOVER-Band mit dem Titel „100 Jahre jung“ heraus. Er enthält österreichische Literatur aus den letzten 100 Jahren, die junge Menschen in ihrer Zeit und ihre Lebensumstände in den Mittelpunkt stellt.

zeitzeugen-intro.PNGNachdem im Rahmen des Geschichte-Unterrichts der 4. Klassen die Themen „NAZI-Zeit und 2. Weltkrieg“ behandelt worden waren, wurde Herr VD iR Heinrich Gritsch eingeladen, an der NMS aus seinem Buch"Letzte Zeugen erinnern"  vorzulesen.

Am 11.04.2018 war es soweit: In Anwesenheit von drei Zeitzeugen wurde das Buch vorgestellt. Die Veranstaltung wurde von den Musiklehrerinnen und den SchülerInnen der NMS Oetz sehr gefühlvoll musikalisch umrahmt.

Basierend auf dem CROSSOVER-Band "Hug me" bietet der Österreichische Buchklub der Jugend eine Literaturmappe, die in diesem Schuljahr auch den Videowettberb #HugMeLiebeTexte unterstützt.

Die Mappe beginnt mit einem YouTube-Clip, der per Smartphone und QR-Code in die Klassenzimmer geholt wird und erklärt, was Lesetheater bedeutet. Außerdem werden drei Texte aus dem Crossover-Band "Hug me" als Lesetheater präsentiert.

Angelika Trenkwalder, Direktorin der NMS Kitzbühel:  "Dieses Literaturprojekt ist eine praxisnahe Begabtenförderung und wir freuen uns, dass wir den Schülerinnen und Schülern diese außergewöhnlichen Erfahrungen bieten konnten!"

Vierzehn SchülerInnen der NMS und elf SchülerInnen der NMS Mittersill nahmen an dem Lese- und Schreibprojekt teil, wobei sie an eigenen Kurzgeschichten mit Bezug zu ihrer Heimatgemeinde arbeiteten.

Zuerst wurde zum Thema "Heimische Autoren und Stadtschreiber" recherchiert und gelesen. Anschließend wurden die Jugendlichen in Form eines Workshops an das Schreiben von Kurzgeschichten herangeführt, dabei wurden sie vom Kitzbüheler Autor Georg Haderer unterstützt.
 

Lesen und Bildung sind wichtige Schlüssel zur Welt, zu einem erfolgreichen Leben. Viele Jahrhunderte wurden nur der Klerus und Adelige in der Kunst des Lesens unterwiesen. Bücher waren und sind Kostbarkeiten. Die Schulbibliothekarin Martina Schwerma, Lehrerin an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule in Tirol, hat in Eigeninitiative mit viel Engagement und Kreativität in den letzten beiden Jahren eine wahrhaft königliche Schulbibliothek aufgebaut.

Nichts erinnert mehr an einen gewöhnlichen Klassenraum oder Gang. Die SchülerInnen dürfen auf mit Samt überzogenen Bänken Platz nehmen, vorgelesen wird am „Thronsessel“, sogar eine ritterliche Dienstkleidung bekommen die Mitglieder des Bibliotheksteams, wenn sie die Bücherschatzkisten wöchentlich in die Klassen tragen. Im folgenden Interview für Lesen in Tirol erzählt Martina Schwerma mehr über „ihr“ kleines Lesereich, das ein großer Gewinn für die gesamte Schulgemeinschaft ist.

Der römische Brunnen ist ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer. Die letzte Fassung davon ist Version 7, der Autor hat sich über Jahre an dem Gedicht abgearbeitet, bis er 1882 die endgültige Version vorlegte.

Lesen Sie eines der wohl berühmtesten Brunnengedichte der deutschen Literatur: