Die Diskussion über die Förderung der Lese- und Medienkompetenzen unserer Kinder und Jugendlichen wird derzeit in allen Bereichen unseres Erziehungs- und Schulwesens, von den Kindergärten bis zu den Universitäten, geführt.

Die Erfahrung zeigt, dass Kinder mit unterschiedlichen Kompetenzen im Bereich der Sprache, des Erzählens und Sprechens in die Volksschule starten. Die Kinder unterscheiden sich aber auch hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit Büchern und der Welt des Lesens insgesamt. Und wenn auch das „Lesen lernen“ grundsätzlich als Aufgabe der Volksschule verstanden wird, kommt doch den Kindergärten im Bereich der vorschulischen Leseförderung eine wichtige Rolle zu.

„Die Leseförderung und die Vermittlung von Freude am Lesen beginnt bereits bei der vorschulischen Bildung in den Kinderbetreuungseinrichtungen und zu Hause“, ist Bildungslandesrätin Beate Palfrader überzeugt.

Die Broschüre „Miteinander Lesen“ ermutigt Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern in die vielfältige Welt der Bücher einzutauchen. Das Land Tirol verteilt die Broschüre im Herbst tirolweit an die Eltern aller Kindergartenkinder. „Vorlesen animiert Kinder zum genauen Zuhören und Hinschauen. Dadurch entdecken sie Zusammenhänge, erweitern kontinuierlich ihren Wortschatz, werden sprachlich gewandt und erleben die Sprache und den Umgang mit Büchern als Vergnügen“, so die Landesrätin.

kindergartenbibliothek

Die gängige Meinung, dass wir das Lesen in der Schule lernen, ist zwar richtig aber nur ein Teil der Wahrheit. Denn bereits vom ersten Schultag an, befinden sich die Kinder auf ihrem Weg zum Lesen- und Schreiben-Lernen an unterschiedlichen Startpositionen. Der Weg in die Welt des Lesens hat nämlich schon früher begonnen, zu Hause in der frühen Kindheit.

Sozialisation bedeutet die Anpassung an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch Verinnerlichung von sozialen Normen oder Verhaltensmustern. Lesesozialisation meint somit den Eintritt einer Person in die Welt des Lesens, der bereits mit dem Vorbild der Eltern in der frühesten Kindheit ansetzt. Eltern die selbst viel Lesen, viele Bücher haben und ihren Kindern regelmäßig vorlesen, lassen ihren Kindern das Lesen als ganz natürlichen Bestandteil des Lebensalltages erleben.

bilderbuchkinoDie Stärken von Bilderbuch-Kinos stechen rasch ins Auge: auf einer großen Leinwand oder einem Bildschirm können Bilderbücher gleich von einer ganzen Gruppe Gleichaltriger erlebt und besprochen werden.

Kinderbuch-Kinos sind im Grunde nichts neues, sondern schon seit den 70-iger/80 Jahren im Einsatz und im Laufe der Zeit allmählich in die Jahre gekommen. Damals wurden die Bilderbücher in Form von Dias mit Hilfe eines Diaprojektors präsentiert. Mittlerweile erscheint die Technologie durch die rasante Entwicklung im IT-Bereich vielen veraltet und sowohl Interesse als auch das Angebot begannen allmählich zu schwinden.

bilderbuchkino

Bilderbücher in Form einer Diashow sind schon seit den 70-iger/80 Jahren im Einsatz. Durch die rasanten Entwicklungen im IT-Bereich ist die traditionelle Präsentation mit Hilfe eines Diaprojektors aber in die Jahre gekommen und sowohl Interesse als auch Angebote sind geschwunden.

Mittlerweile sind die Bilderbuch-Kinos mit neuer Technologie und erweiterten Funktionen zurückgekehrt und immer mehr Verlage haben damit begonnen, Bilderbücher zu Bilderbuch-Kinos zu verarbeiten. Diese Bilderbuchkinos auf DVD eignen sich wie ihre klassischen Vorgänger vor allem für den Einsatz in Kindergärten, in Volksschulen aber auch in Öffentlichen Bibliotheken.

bilderbuchkinoBilderbuchkinos schaffen eine ganz besondere Atmosphäre, in der Kinder ganz neu Bilderbücher erleben können. Ein gezielter pädagogischer Einsatz in Kindergärten und Grundschulen macht Lust auf eine weitere Beschäftigung mit dem Buch und hilft Kinder zum Lesen zu animieren.

Das Tiroler Bildungsinstitut - Medienzentrum bietet Kindergärten und Schulen seit einiger Zeit die Möglichkeit, ausgewählte Bilderbuchkinos für den Einsatz im Kindergarten und Unterricht auszuleihen.

LeseförderungBereits in der frühen Kindheit werden wichtige Weichen für das spätere Erlernen des Lesens gestellt. Dabei unterscheiden sich die Leseerfahrungen, die Kinder bereits von klein auf zu Hause machen, oft sehr stark. Eine umso größere Bedeutung für die vorschulische Leseförderung kommt daher dem Kindergarten zu, wo manche Kinder mitunter ihre ersten Erfahrungen mit Büchern und dem Lesen machen.

Alle wissenschaftlichen Untersuchungen weisen auf die enorme Bedeutung der frühkindlichen Leseförderung hin, mit der gar nicht zu früh begonnen werden kann. Schon das gemeinsame regelmäßige Lesen in Bilderbüchern oder das Vorlesen von Gute-Nacht-Geschichten vermitteln dem Kind wertvolle positive erste Erfahrung mit dem Lesen und dem Medium Buch.

LeseförderungBereits in der frühen Kindheit werden wichtige Weichen für das spätere Erlernen des Lesens gestellt. Dabei unterscheiden sich die Leseerfahrungen, die Kinder bereits von klein auf zu Hause machen, oft sehr stark. Eine umso größere Bedeutung für die vorschulische Leseförderung kommt daher dem Kindergarten zu, wo manche Kinder mitunter ihre ersten Erfahrungen mit Büchern und dem Lesen machen.

Alle wissenschaftlichen Untersuchungen weisen auf die enorme Bedeutung der frühkindlichen Leseförderung hin, mit der gar nicht zu früh begonnen werden kann. Schon das gemeinsame regelmäßige Lesen in Bilderbüchern oder das Vorlesen von Gute-Nacht-Geschichten vermitteln dem Kind wertvolle positive erste Erfahrung mit dem Lesen und dem Medium Buch.

vorlesestudieSelten herrscht eine so große Übereinstimmung zwischen Experten wie über die Bedeutung des Vorlesens für die individuelle sprachliche und soziale Entwicklung von Kindern.

Lesen ist als Voraussetzung für das Lernen und Verstehen und als wesentliche Grundlage für die Kommunikationsfähigkeit der einzelnen Menschen ebenso unverzichtbar, wie für das gesamte schulische und berufliche Leben. Nur wer lesen kann, dem steht auch der Zugang zu Informationen in unserer Mediengesellschaft offen und nur wer lesen kann, ist in der Lage aktiv am politischen Leben in einer Demokratie teilnehmen.