1968 gründete der Klagenfurter Schauspieler Willi Noll sen. die Kärntner Handpuppenspiele. 1975 übernahm sein Sohn Willi Noll jun. das Puppentheater bei dem er von Beginn an als Handpuppenspieler mitgearbeitet hatte. Er weitete die Idee seines Vaters, nur Märchen in seinem Puppentheater aufzuführen, aus. 

Einige der renommiertesten Kinderbuch-IllustratorInnen Österreichs haben sich auf einer gemeinsamen Internetplattform zusammengeschlossen, um die Wertschätzung von Illustrationen im Bilderbuch zu vertiefen. „illustria-kinderbuch.at“ wendet sich dabei gleichermaßen an Kinder und Erwachsene wie an Schulen, Kulturinstitutionen, aber auch an Verlage und den Buchhandel.

Unter den 18 Illustratorinnen und Illustratoren der Plattform „illustria-kinderbuch.at“ finden sich renommierte Namen wie Renate Habinger, Erwin Moser, Carola Holland, Lisa Althaus und Peter Widmann, um nur einige zu nennen.

Die neue Publikationsreihe des Medienzentrums der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems trägt den Titel „Dossier“. Mehrere Hefte sind geplant, in denen sich Autorinnen und Autoren einem konkreten Thema aus dem Bereich Medien widmen. Dabei werden verschiedene Bereiche der Thematik sowie differenzierte Zugänge aufgegriffen, wobei der Fokus stets auf die Schulpraxis und die Darstellung methodisch-didaktischer Aspekte gerichtet ist. Zielgruppe sind somit Pädagoginnen und Pädagogen, Studierende sowie an der Thematik Interessierte.

Das erste „Dossier“ von Christian Nosko und Sonja Gabriel geht dem Hype um „E-Books“ auf den Grund – bieten sie wirklich die Vorteile einer ganzen Bibliothek ohne deren Gewicht, wie die Werbung uns glauben machen will?

Beim Lesenlernen  von Kindern geht es schon lange nicht mehr allein um die Kompetenzvermittlung durch das Buch. In der heutigen, mediendurchdrungenen Welt werden viele Inhalte digital wiedergegeben und "gelesen".

Nicht allein Buchstaben und Wörter müssen "entschlüsselt" und verstanden werden. Vielmehr geht es um eine umfassende Kompetenz, welche imstande ist, mediale Botschaften, dazu gehören zum Beispiel auch Symbole, Bilder oder Videobeiträge zu "lesen".

Die Diskussion über die Förderung der Lese- und Medienkompetenzen unserer Kinder und Jugendlichen wird derzeit in allen Bereichen unseres Erziehungs- und Schulwesens, von den Kindergärten bis zu den Universitäten, geführt.

Die Erfahrung zeigt, dass Kinder mit unterschiedlichen Kompetenzen im Bereich der Sprache, des Erzählens und Sprechens in die Volksschule starten. Die Kinder unterscheiden sich aber auch hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit Büchern und der Welt des Lesens insgesamt. Und wenn auch das „Lesen lernen“ grundsätzlich als Aufgabe der Volksschule verstanden wird, kommt doch den Kindergärten im Bereich der vorschulischen Leseförderung eine wichtige Rolle zu.

„Die Leseförderung und die Vermittlung von Freude am Lesen beginnt bereits bei der vorschulischen Bildung in den Kinderbetreuungseinrichtungen und zu Hause“, ist Bildungslandesrätin Beate Palfrader überzeugt.

Die Broschüre „Miteinander Lesen“ ermutigt Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern in die vielfältige Welt der Bücher einzutauchen. Das Land Tirol verteilt die Broschüre im Herbst tirolweit an die Eltern aller Kindergartenkinder. „Vorlesen animiert Kinder zum genauen Zuhören und Hinschauen. Dadurch entdecken sie Zusammenhänge, erweitern kontinuierlich ihren Wortschatz, werden sprachlich gewandt und erleben die Sprache und den Umgang mit Büchern als Vergnügen“, so die Landesrätin.

Das beliebte AK-Kindertheater tourt wieder durch ganz Tirol. RatzFatz und Mai Cocopelli präsentieren „Lieder aus der Schatzkiste“. Wer dabei sein will, am besten gleich anmelden und einen Platz sichern! Der Eintritt ist frei und eine Jause gibt’s obendrein.

bkVorlesen – Spielen – Reimen: die beste Vorbereitung auf die Schule!

Der Buchklub hilft gemeinsam mit BMUKK, Bezirks- und Landesschulräten den Volksschulen dabei, Eltern und ihre Kinder aufs Lesenlernen vorzubereiten. Zwei Magazine mit PHILIPP, der Lesemaus, wecken bei Kindern Lesefreude.

Die gängige Meinung, dass wir das Lesen in der Schule lernen, ist zwar richtig aber nur ein Teil der Wahrheit. Denn bereits vom ersten Schultag an, befinden sich die Kinder auf ihrem Weg zum Lesen- und Schreiben-Lernen an unterschiedlichen Startpositionen. Der Weg in die Welt des Lesens hat nämlich schon früher begonnen, zu Hause in der frühen Kindheit.

Besondere Freude macht den Kindergartenkindern und den SchülerInnen der dritten Klasse (3. und 4. Schulstufe) der Volksschule Stans das Lese-Buddy-Projekt im heurigen Schuljahr.