Leseförderung im Kindergarten Westendorf
Vorleseprojekt mit der Volksschule Westendorf
In diesem Kindergartenjahr waren wir sehr bemüht darum, dass wir eng mit der Volksschule zusammenarbeiten, um unseren Schlaubis (Schulanfängern) einen sanften und angenehmen Übergang in die Schule zu ermöglichen. Aus diesem Grund starteten wir zusammen mit den 2. und 3. Klassen der Volksschule ein Vorleseprojekt.
Es war einmal ein kleines Buch, das hatte eine geheimnisvolle Bestimmung. Denn nachdem es scheinbar uninteressant geworden und beinahe von der Bildfläche verschwunden war, bekam es ein verheißungsvolles zweites Leben… es wurde zum Inzinger Wanderbuch!
Leopold und Leopoldina – die zwei Büchereischlangen – besuchen regelmäßig die Kinderkrippe mit einem Bilderbuch, welches mit passendem (gut ausgewähltem) Anschauungmaterial erzählt wird.
Kinder sind neugierige und forschende Persönlichkeiten. Indem sich die Kinder mit ihrer Umwelt auseinandersetzen, sie mit allen Sinnen erkunden, erforschen und auf verschiedene Weise erproben, entwickeln sie vielfältige Kompetenzen sowie ihre Persönlichkeit.
Langsame Medien wie Bilderbücher sind in unserer ansonsten so schnellen Bilderwelt von heute für Kinder äußerst wichtig.
In der Lernwerkstatt erzählen wir den Kindern in freier Erzählsprache Märchen und zeigen die Bilder. Folglich erzählen die Kinder das Märchen mit Hilfe von Bildkarten in ihrer Wortwahl nach. Mit passenden Utensilien (Bsp. goldene Kugel/Kleid/Krone/Puppen etc.) können sie das Märchen auch darstellen.
Leseförderung in der Kinderkrippe ist ein wesentlicher Bestandteil der frühkindlichen Bildung. Wir erkennen die Bedeutung des Lesens für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung, die Sprachfähigkeiten und die Vorstellungskraft der Kinder. Daher legen wir großen Wert darauf, eine anregende und lebendige Leseumgebung zu schaffen.
Im Kiga am Platzl ist die, im Kiga Alltag implizite Sprachförderung konzeptionell verankert. Das Angebot einer expliziten Sprachförderung ist, im Sinne einer Qualitätsverbesserung, eine wertvolle Methode. Die Verbindung der zwei Möglichkeiten, und die ganzheitliche Förderung der Kinder erscheint uns als besonders erstrebenswert.
Die Wichtigkeit des Vorlesens in frühester Kindheit ist unumstritten. Dieses bei jedem Elternabend anzusprechen und dadurch den Denkungsprozess der Eltern anzuregen ist ein wichtiger Baustein, damit jedes Kind in geeigneter Form gefördert wird.
Pädagoginnen und Pädagogen aus fünfzehn Kinderbetreuungseinrichtungen haben sich am Preisausschreiben von „Lesen in Tirol“ und dem