Leseförderung

Leseförderung an der Volksschule Innerweerberg: Projekt Büchertaschen

Andreas Markt-Huter - 07.10.2026

​büchertaschen an der garderobeJedes Kind besitzt eine Büchertasche. Das Bild darauf hat es selber gestaltet. Darin befindet sich eines seiner Bücher. Außerdem befindet sich ein kleines Büchergästebuch darin.

Jeden Donnerstag darf sich jedes Kind eine Büchertasche ausleihen. Es wird genau dokumentiert, welches Kind wessen Tasche gerade hat.

Daniela Kulot, Wir sind erste Klasse! Es rappelt in der Kiste

Andreas Markt-Huter - 19.09.2026

Daniela Kulot, Wir sind erste Klasse! Es rappelt in der Kiste„»Schule ist toll!«, findet Anton. Immer ist was anderes los. Einmal ist Probe-Alarm, einmal ist Wandertag, einmal dürfen sie Bäume pflanzen. Echt spannend! Unterricht gibt es natürlich auch.“ (S. 6)

Anton und seine beste Freundin Betti lieben es in die Schule zu gehen. Ihre Klasse, die 1A heißt die Fuchsbande, weil alle Kinder so schlau wie Füchse sind. Ihre Lehrerin, Frau Kanne, ist für die Kinder die beste Lehrerin auf der Welt und so freuen sich die beiden Freunde jeden Tag darauf, was wohl Neues in der Schule passieren wird.

Schreiben, Lesen und Lesenlernen in der Neuzeit 2

andreas.markt-huter - 10.09.2026

titelbild wand bilderfibelMit der zunehmenden Konsolidierung des Staates in der Zeit des aufgeklärten Absolutismus trat die schulische Bildung in Lesen, Schreiben und Rechnen immer stärker in den Fokus der politischen Ziele. Neue pädagogische Methoden und Organisationen der Bildung bewirkten eine rasche Alphabetisierung breiter Teile der Bevölkerung.

Neue Lesestoffe und Lernbücher werden verfasst und auch die Lehrerbildung und das Schulwesen werden grundlegende reformiert bzw. neu geschaffen. Lesen und Schreiben wird zu einer allgemein verbreiteten Kulturtechnik, die nicht mehr das alleinige Ziel der Bildung verfolgt, sondern vor allem auch der Unterhaltung dient.

Literatur und Lesen im Unterricht

andreas.markt-huter - 08.09.2026

buchregal mit türBildung ist ein wesentlicher Teil der menschlichen Entwicklung und in modernen Gesellschaften spielen Literatur und verbindende kulturelle Gemeinsamkeiten eine wichtige Rolle sowohl für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, als auch für die Ausbildung gemeinsamer Werte und den sozialen Zusammenhalt in einer Gesellschaft.

Damit stellt sich auch die Frage nach einer literarischen Bildung im schulischen Unterricht, in dem nicht nur Literatur vermittelt, sondern vor allem der Zugang zur Literatur selbst eröffnet werden soll und zwar in all seinen Formen, sei es als Buch, Hörbuch, Film, u.a.

Schreiben, Lesen und Lesenlernen in der Neuzeit 1

andreas.markt-huter - 03.09.2026

lesenleren mit buchstabenZu Beginn der Neuzeit erfuhr Schreiben und Lesen von verschiedenen Seiten nachhaltige Impulse. Neben dem wachsenden Interesse an antiken Schriften in der Renaissance, der raschen Verbreitung von Schriften durch den Buchdruck, leitete die Reformation einen bis dahin unbekannten Motivationsschub ein, breiten Teilen der Bevölkerung Lesen und Schreiben zu lehren.

Sowohl Humanismus als auch Reformation erfolgreich auf die neuen technischen Möglichkeiten einer raschen und vielfältigen öffentlich wirksamen Verbreitung von Texten, Nachrichten und Meinungen zurückgreifen. Die Reformation hatte aber nun nicht mehr die Gelehrten als Zielpublikum im Auge, sondern richteten sich systematisch an ein Laienpublikum. Neben der Schrift gewann auch das Bild als illustrierende Druckgraphik eine zentrale Bedeutung. (Vgl. Ute Schneider, Frühe Neuzeit, S. 741)

Digitales Lesen – Lesen mit App

andreas.markt-huter - 01.09.2026

digital lesenSinnvoll verwendet, können Apps zum Lesen, Erzählen, Entdecken, Rätseln, Spielen und Zuhören bei der Sprach- und Leseförderung gute Dienste erweisen und den Kindern helfen, sich mit der Welt der Wörter vertraut zu machen.

Nachdem das traditionelle Lesen von Büchern bei Kindern und Jugendlichen zunehmend an Bedeutung gegenüber dem Lesen und Spielen mit digitalen Medien verliert, bieten zahlreiche Internetplattformen Angebote, um die sprachlichen Fähigkeiten, die Lesekompetenz und kreatives Schreiben unter Verwendung digitaler Technologien ansprechend zu fördern. Diese reichen von der Vermittlung von Literatur als Hörbuch bis hin zum kreativen Verfassen von Comics oder eigener multimedialer Bücher.

Sandra Meyer (Hrsg.), Die besten Kinderwitze zum Lesenlernen

Andreas Markt-Huter - 28.08.2026

Sandra Meyer, Die besten Kinderwitze zum Lesenlernen„Übersichtliche Leseeinheiten, farbige Sprechsilben sowie kurze Zeilen ermöglichen schnelle Lese-Erfolge und motivieren zum Weiterlesen. Die vielen Illustrationen bieten Lesepausen und unterstützen gleichzeitig das Textverständnis. Rätsel im Buch regen Gespräche über das Gelesene an.“ (S. 4)

Witze sind durch ihre Länge und ihren Humor prädestiniert für erste Leseversuche. Die erwartete Pointe motiviert die jungen Leseanfänger zum Weiterlesen und fordert dabei gleichzeitig das Textverständnis gezielt heraus.

Schreiben, Lesen und Lesenlernen in der Antike: 2. Antikes Griechenland und Rom

andreas.markt-huter - 13.08.2026

römische schreiberinLesen war im Altertum einer Minderheit vorbehalten. Ohne staatlich organisierten Schul- und Leseunterricht hing die Beherrschung der Lesetechnik davon ab, ob jemand das Lesen aufgrund einer Funktion oder Stellung im Staat, in der Wirtschaft oder Gesellschaft beherrschen sollte und ob sich jemand den Aufwand des Lesenlernens finanziell und zeitlich leisten konnte. Lesen galt somit als Spezialwissen.

In Griechenland und Rom erlebte die Kunst des Lesens und Schreibens einen bis dahin nicht gekannten Höhepunkt, sowohl was die Breite des thematischen Spektrums, von philosophischen Texten bis hin zu trivialen Graffitis, als auch den Umfang der verfassten Inhalte betrifft. Nicht weniger bemerkenswert war der beachtliche Anteil an Menschen, die in der klassischen Antike schreiben und vor allem lesen erlernten.

1000 und 1 Möglichkeit… Leseförderung im Kindergarten Reith

andreas.markt-huter - 04.08.2026

kindergarten reith bei kitzbühelBei uns fließt Leseförderung auf vielfältigste Weise spielerisch in den Alltag mit ein. So haben wir in Atelier, Rollenspielraum und Bauraum je eine gemütliche Ecke mit Sofa eingerichtet, in der den Kindern unter Anderem raumspezifische Bücher zum Vorlesen oder zur freien Ansicht angeboten werden.

Ein beliebter Treffpunkt ist auch die kleine Kinderbibliothek am Marktplatz, die mit Sofainseln zum Sitzen und Liegen zum gemütlichen Verweilen, zum gegenseitigem „Vorlesen“, zum Betrachten der Bücher und zum gemeinsamen Philosophieren einlädt.