3-5 Jahre

Rafik Schami, „Hast du Angst?“, fragte die Maus

andreas.markt-huter - 07.12.2013

„Oje, die Katze, die Katze, die Katze ist hinter mir her, ich habe solche Angst bekommen“, keuchte sie. „Wo ist sie denn?“, fragte Mina, die kleine Maus. „Wer? Die Katze?“, fragte die Mutter. „Nein, die Angst, die du bekommen hast“, sagte Mina.

Mina ist eine kleine Maus, die noch nicht viel weiß, aber neugierig ist und ganz besonders interessiert sie, was Angst ist. Unbekümmert macht sich die junge Maus allein auf den Weg, um herauszufinden, was Angst ist.

Martina Gorgas / Johanna Friedl, Mein großes Buch für die Vorschule

andreas.markt-huter - 30.11.2013

„Neben spannenden Informationen warten in diesem Buch viele Ideen zum Experimentieren, Spielen und Basteln auf dich. Am besten ist es, du lässt dir von einem Erwachsenen dabei helfen.“ (6)

Auf knapp 120 Seiten finden sich in sieben großen Themenblöcken mehr als 50 Beiträgen zu spannenden Themen, die ganz auf die Gruppe der fünf- bis sechsjährigen zugeschnitten sind.

Julia Boehme, Tafiti und das fliegende Pinselohrschwein

andreas.markt-huter - 23.11.2013

„Mitten in Afrika, in der weiten Savanne, beim großen Stein, wohnen die Erdmännchen. Und sie haben einen neuen Nachbarn. Neben ihnen ist Pinsel eingezogen. Und das nicht ohne Grund. Schließlich sind das Pinselohrschwein und das Erdmännchen die besten – um nicht zu sagen, die dicksten – Freunde!“ (11)

Tafiti und Pinsel sind im ersten Abenteuer des Erdmännchens gemeinsam bis ans Ende der Welt gereist. So eine Freundschaft hält, auch wenn sich Opapa alles andere als für dieses merkwürdige Freundschaftspaar erwärmen kann. Als Pinsel eines Tages seinen Freund malt, bemerkt er nicht, dass Tafiti vom großen Adler Mister Gogo direkt aus seiner Hängematte geraubt wird. Trotz aller Versuche und Schreie muss er mitansehen, wie der Adler seinen Freund in sein unerreichbares Baumhaus trägt.

Franz Kaslatter, EasyGrimm

andreas.markt-huter - 14.11.2013

„Es waren einmal zwei Brüder, der eine hieß Wilhelm, der andere heißt Jakob. Beide mögen die deutsche Sprache sehr: die deutschen Wörter und die deutschen Geschichten“ (S. 7)

Auch Franz Kaslatter mag die deutsche Sprache sehr und vermittelt eine Auswahl von 26 Märchen der Brüder Grimm, das ist für jeden Buchstaben des Alphabets ein Märchen.

Katja Reider, Benny Bärentatze und die kleine Weltreise

andreas.markt-huter - 12.11.2013

„Nanu“, rief Finchen verdutzt, „du hast es aber eilig, Benny!“ „Ich hab auch etwas Wichtiges vor!“, erklärte der kleine Bär schnell. „Oh!“, machte Finchen neugierig, „was hast du den vor?“ Benny überlegte. „Ich ziehe in die große weite Welt hinaus!“

An einem sonnigen Tag knabbert der kleine Bär Benny genüsslich an einem Lebkuchenkeks. Als er von seiner Mutter aber kein Keks mehr bekommt, verlässt er wütend das Haus. Genau in diesem Augenblick trifft er seine Freundin Finchen Fuchs vor der Tür, der er spontan erklärt, eine Weltreise zu machen. So machen sich die beiden auf den Weg, wo sie zahlreichen Abenteuer erwarten.

Elke Loewe, Die schönsten Geschichten von Piggeldy und Frederick

andreas.markt-huter - 28.10.2013

„Piggeldy wollte wissen, was Liebe ist. „Frederick“, fragte Piggeldy seinen großen Bruder, „Frederick, sag mir, was Liebe ist.“ „Nichts leichter als das“, antwortete Frederick, „komm mit!“ Piggeldy folgte Frederick.

Die beiden Schweine Piggeldy und Frederick sind Brüder. Während Piggeldy noch ein kleines neugieriges Ferkelchen ist, weiß Frederick schon recht viel und versucht mit viel Geduld, die Fragen seines kleinen Brüderchens zu beantworten. Doch die Antworten, die sich bei Frederick mit „Nichts leichter als das“ zunächst einfach anhören, stellen sich durch das bohrende Fragen von Piggeldy dann doch komplizierter heraus, als gedacht.

Paul Maar, Das kleine Känguru

andreas.markt-huter - 21.10.2013

„Da kommt das kleine Känguru aus der Tür, mit einem Koffer in der Hand. „Nanu“, sagt die Känguru-Mutter. „Willst du verreisen?“ „Ja, ich will Abenteuer erleben“, sagt das kleine Känguru.“ (9f)

Der kleine Känguru und seinen Mutter leben gemeinsam in ihrem Känguruhaus. Während die Mutter mit der Hausarbeit beschäftigt ist, erlebt das kleine Känguru zahlreiche unterhaltsame Abenteuer.

Betina Gotzen-Beek, Theo Tonnentier und das große Hennenrennen

andreas.markt-huter - 14.10.2013

„Theo Tonnentier bewohnte eine rote Tonne im verwilderten Gemüsegarten von Bauer Beppo, direkt neben dem Hühnerstall. Dort hatte er seinen Schlafplatz, seine Bücherecke und seinen Bastelplatz. Basteln und Erfinden waren Theos Lieblingsbeschäftigungen.“

Gerade als Theo Tonnentier, der große Erfinder, seinem „Lieblingsalleskönnerstuhl“ das Fliegen beibringen möchte, wird er von einem fürchterlichen Lärm gestört. Aus dem Stall neben seiner Wohntonne kommt ein schreckliches Gemuhe und Gegackere. Als er die Stalltür öffnet, sieht er wie sich die Hühner und Kühe in den Haaren liegen.

Sally Altschuler, Als die Arche Noah beinah unterging

andreas.markt-huter - 23.09.2013

„Zuletzt fehlte nur noch das Nashorn. „Keiner mag mich. Ihr könnt ebenso gut ohne mich ablegen“, brummelte es. „Alle Tiere kommen mit an Bord“, sagte Noah. „Los jetzt, Nashorn.“ Aber das Nashorn schüttelte seinen riesigen Kopf und kniff die Augen zusammen. Keiner durfte über ihn bestimmen.“

Es regnet wie aus Kübeln. Noah und sein Schriftführer der Kaiserpinguin sind bereit die wartenden Tiere in die Arche einzulassen. Als ein großes Drängeln und Schubsen einsetzt, weist Noah die Tiere an sich in einer Reihe und paarweise anzustellen. Trotzdem herrscht große Aufregung, vor allem sind sich einige Tiere nicht sicher, ob sie nicht doch im Magen eines anderen Tieres landen werden.

Sebastian Lybeck, Ein großer Tag für Latte Igel

andreas.markt-huter - 01.07.2013

„Hach, ist das aufregend! Gleich singen sie das Geburtstagslied: Hoch soll er leben! Aber draußen war nichts zu hören. Nur das Gezwitscher der Vögel. Und das Rauschen des Windes in der hohen Tanne, die ihre Äste über Lattes Behausung ausbreitete.“

Latte Igel hat Geburtstag, doch niemand ist da, um ihm zu gratulieren. An seiner Haustür hängt jedoch ein Päckchen von seiner Freundin, der Hexe, in dem sich ein kleiner Feuerkäfer in einem Glas befindet, auf dem Deckel steht: