Sabine Dahm, Türen auf ... Hereinspaziert und Augen auf!
„Lucas ist elf Jahre alt und von Geburt an blind. Er möchte uns zeigen, wie er wohnt, seine Lieblingsbücher liest, am Laptop oder im Garten spielt und sich draußen im Straßenverkehr bewegt.“ (67)
Unter dem Motto „Die Maus blickt hinter die Kulissen“ bietet das Sachbuch für Kinder Antworten auf Fragen aus einer breiten Palette an Themenbereichen. In 31 Beiträgen werden Sachfragen aus den Bereichen Technik, Medizin, Geschichte, Gesellschaft, Natur und Kunst ausführlich erläutert und den jungen Leserinnen und Lesern auch mit Hilfe zahlreicher Fotos verständlich näher gebracht.
„Ich bin zwölf Jahre alt, und mein Name ist Karl. Karl Sonntag. Karl heiße ich, weil K der nächste Name auf irgendeiner Liste war, als man mich fand. Und Sonntag, weil ich an einem Sonntag im August gefunden wurde.“ (11)
„Ihr Kind will Experimente machen anstatt fernzusehen oder Fußball zu spielen. Das ist seltsam oder kauzig, und es könnte vielleicht auch gefährlich sein. Oder? Nein, ist es nicht, keine Sorge. Unsere Versuche sind harmlos und sollen Spaß machen.“ (12)
„In diesem Buch lernst du die faszinierende Geschichte der Römer kennen und erfährst, wie ihr Alltag aussah in ihren Familien, in der Stadt Rom und in ihren Provinzen.“ (5)
„Welches Kind wünscht sich nicht, die Welt aus den Angeln zu heben, Fabelwesen mit übermenschlichen Kräften zu treffen und die Götter aus uralten Zeiten kennenzulernen?“ (11)
„Das Tierreich ist einfach spannend. Manchmal ist es uns ganz nah, wie das Spinnennetz, das im Morgentau schaukelt. Vieles sehen wir gar nicht, wie die Schleiereule, die in pechschwarzer Nacht auf eine ahnungslose Zwergmaus herunterstößt.“ (13)
„Hüte dich vor dem fiesen, faulen Atem des Sumpfschrecks, der in den Sümpfen und Mooren haust. Er ist nur sehr schwer zu verletzen, und es ist fast unmöglich, ihn zu besiegen.“ (59)
„Die Burgenländer sind ein begabtes Volk. Das kommt von den Bergen, die es dort nicht gibt. Nirgendwo, heißt es, gibt es so viele Sonntagskinder pro tausend Einwohner wie im Burgenland.“ (7)
„Es war auf jeden Fall das Beste, wenn er losging, um sich alleine in der Welt zurechtzufinden. Immerhin war er schon acht Jahre alt und hatte in seinem ganzen Leben noch nichts Großes geleistet.“ (8)
„Sophie überkam langsam das Gefühl als stecke sie mitten in einem Horrorfilm. Es war ja fast so, als wären sie allesamt verhext.“ (59)