Abenteuer

Cornelia Funke, Geisterritter

andreas.markt-huter - 01.08.2012

„Aber wie sollte ich ahnen, dass Heimweh und der Vollbart bald meine geringsten Sorgen sein würden? Ich habe ich seit damals oft gefragt, ob es so etwas wie Schicksal gibt, und wenn ja, ob man ihm aus dem Weg gehen kann.“ (18)

Der elfjährige Jon Whitcroft will sich nicht mit dem neuen Freund seiner Mutter, den er abschätzig nur Vollbart nennt, abfinden und versucht alles, um ihm das Leben möglichst schwer zu machen. Mit dem Ergebnis, dass seine Mutter ihn für das Internat in Salisbury anmeldet, das bereits sein verstorbener Vater besucht hatte.

Nikolaus Heidelbach, Wenn ich groß bin, werde ich Seehund

andreas.markt-huter - 30.07.2012

„Das Meer, dessen sanften, furchtgebietenden Wogen von einer darunter verborgenen Seele künden, birgt ein Geheimnis – aber welches?“ schrieb Herman Melville, der Schöpfer des Moby Dick.

Auch Nikolaus Heidelbachs Geschichte „Wenn ich groß bin, werde ich Seehund“ birgt ein Geheimnis, das eng mit dem Meer verbunden ist.

Lene Mayer-Skumanz, Psst, ein Mammut

andreas.markt-huter - 27.07.2012

„Es ist also nicht gelogen, wenn Ark „Psst, ein Mammut!“ zischt. Sie sind weithin zu hören. Meistens mampft und gurgelt eine Gruppe am Ostufer des Mückenflusses, der Wind trägt ihre Unterhaltung herüber. (8)

Lena Mayer-Skumanz Abenteuerroman für Kinder spielt in der Steinzeit vor 25.000 Jahren als in der Gegend der heutigen niederösterreichischen Gemeinde Stillfried Grasland und Hügel der Löss-Tundren-Landschaft Rentieren und Mammuts ideale Lebensbedingungen boten.

Christopher Golden / Tim Lebbon, Die geheimen Reisen des Jack London

andreas.markt-huter - 23.07.2012

Der Name Jack London steht synonym für Abenteuer und das Leben in der Wildnis. Mit Jack London verbinden wir Alaska gleichermaßen wie das raue Leben zur See.

Christopher Golden und Tim Lebbon haben die abenteuerliche Jugend Jack Londons zur Zeit des Goldrauschs in Alaska als Grundlage für ihren Abenteuerroman verwendet und ihn mit viel Fantasy- und Horrorelementen ausgebaut.

Rüdiger Bertram, Coolman und ich - Ein Job für alle Fälle

andreas.markt-huter - 18.07.2012

„Neben mir steht ein Typ mit einer schwarzen Augenmaske und einem blauen Cape, das er über einem hautengen orangefarbenen Einteiler trägt. Das sieht ein bisschen komisch aus. Aber das ist nicht weiter schlimm, weil nur ich ihn sehen kann." (5f)

Der zwölfjährige Kai ist unglücklich in seine Schulfreundin Lena verliebt und überlegt, wie er sie für sich zurück gewinnen kann. Auf Rat von Coolman, der Kai schon begleitet seit er vier Jahre alt ist, beschließt er Lena einen Ring zu schenken. Über ein Online-Verkaufsportal entdeckt er einen Ring aus buntem Glas und will als Gebot 10,50 Euro bieten, tippt jedoch versehentlich 1.050 Euro ein und erhält natürlich prompt den Zuschlag.

Kinderspiel: Kai Haferkamp, Mission im Lesedschungel

andreas.markt-huter - 16.07.2012

Wie unterhaltsam „Lesen üben“ sein kann, zeigt das Kinderspiel „Mission im Lesedschungel“, bei dem sich diejenigen am besten zurechtfinden, die schnell und genau lesen können.

Beim tiptoi Spiel „Mission im Lesedschungel“ von Kai Haferkamp steht genaues Lesen und schnelles Erfassen der Aufgaben im Mittelpunkt. Das Spiel kann sowohl alleine als auch von bis zu vier Spielern in Angriff genommen werden.

Patrick Ness / Siobhan Dowd, Sieben Minuten nach Mitternacht

andreas.markt-huter - 09.07.2012

titelbild: patrick ness, sieben minuten nach mitternacht„Das Monster tauchte kurz vor Mitternacht auf. Wie das bei Monstern eben üblich ist. Conor war wach, als es kam. Er hatte einen Albtraum gehabt.“ (11)

Der 13-jährige Conor O’Malley wird in der letzten Zeit häufig von einem schrecklichen Albtraum geplagt. Seine Mutter ist an Krebs erkrankt und durch die anstrengende Behandlung ziemlich geschwächt und auch in der Schule laufen die Dinge alles andere als gut für ihn. Seit seine Freundin Lily die Krebserkrankung seiner Mutter in der Schule ausgeplaudert hat, sieht er sich von allen Seiten angestarrt. Ein paar seiner Mitschüler, Harry und seine Bande, haben es ganz besonders auf Conor abgesehen und mobben ihn bei jeder Gelegenheit.

Kim Winter, Sternenschimmer

andreas.markt-huter - 06.07.2012

titelbild: sternenschimmer„Bert hat es mir erzählt. Iason ist Wächter, stimmt’s?“ Ich schloss die Augen, presste die Lippen aufeinander und nickte. Viele Atemzüge vergingen, ehe ich wieder etwas sagen konnte. „Ich bin sein Sinn“, brach es aus mir heraus. „Begreifst du? Er soll sterben, damit ich leben kann.“ (367)

Irgendwann in einer entfernten Zukunft, als es möglich ist Lichtjahre entfernte Planeten aus anderen Sonnensystemen zu erreichen, kommt es auf dem mit der Erde befreundeten Planeten Loduun zu Anschlägen und kriegerischen Auseinandersetzungen, die den Planeten zu zerstören drohen. Der Planet Erde beschließt, die von den Kämpfen betroffenen Loduuner auf als Flüchtlinge aufzunehmen.