Abenteuer

Frank Schwieger, Richard auf der Ritterburg

andreas.markt-huter - 25.06.2024

frank schwieger, richard auf der ritterburg„Ritter und Burgen! Das ist oft das Erste, was uns einfällt, wenn wir an das Mittelalter denken. Oder wir stellen uns vor, dass es eine düstere Zeit war, in der die Menschen es sehr schwer hatten. Das ist alles nicht falsch, aber doch nur ein klitzekleiner Teil der großen und bunten Welt des Mittelalters.“

Zur Zeit Kaiser Friedrich Barbarossas macht sich der Bauernjunge Richard auf den Weg zu einer Ritterburg, um seiner Familie aus einer schlimmen Lage zu befreien. Der Bauernhof seiner Familie wurde in der Nacht von Bauern überfallen und alle Schweine und Hühner gestohlen. Richards Eltern sind verzweifelt. Wie soll die Familie nur über den Winter kommen und die Abgaben an den Grundherren leisten?

Mel Hartman, Das schwebende Haus der Wünsche

andreas.markt-huter - 22.06.2024

mel hartman, das schwebende haus der wünsche.jpg„Amani war zwölf Jahre alt und lebte ganz allein in einem Haus. Und heute hatte es schlechte Laune. Woher Amani das wusste? Tja, das war einfach: Es hatte aus der Treppe eine Rutschbahn gemacht. Eigentlich fand Amani das nicht schlimm, denn so kam sie schneller nach unten. Und es hätte sicher lustig sein können. Doch das Haus hatte unten an der Treppe ein paar Hindernisse aufgestellt und die waren nicht gerade weich.“ (S. 5)

Die zwölfjährige Amani lebt mit ihrem Hund Guapa in einem fliegenden Haus, das mitunter recht launisch sein konnte. Da können dann schon mal aus der Treppe eine Rutschbahn mit ein paar unangenehmen Hindernisse werden oder nur braunes und dreckiges Wasser aus dem Wasserhahn kommen. Ansonsten half ihr das Haus bei ihrer Hauptaufgabe: Kindern mit großen Sorgen zu helfen.

Dagmar Geisler, Sicher im Netz!

andreas.markt-huter - 18.06.2024

dagmar geisler, sich im netz!„Mirja und Leon sind beste Freunde und sie sind Netz-Experten. Das sagen die anderen in ihrer Klasse, und Frau Schwartz, die Lehrerin, sagt das auch. Die beiden haben nämlich eine Liste gemacht. Auf der steht alles, was man beachten muss, bevor man eine Videokonferenz macht.“ (S. 8)

Das Internet ist für die meisten Kinder und Jugendlichen heute nicht mehr wegzudenken. Bei allen möglichen Gelegenheiten wird gespielt und in sozialen Netzwerken aktuelle Informationen ausgetauscht. Dabei sind sich die meisten gar nicht bewusst, welche Gefahren im Internet lauern können, aber auch wie man sich selbst richtig und gewissenhaft, ohne andere zu verletzen im Internet verhält.

Cornelia Franz, Goldene Steine

andreas.markt-huter - 15.06.2024

cornelia franz, goldene steine„Die beiden Typen standen vor ihm, als wären sie aus dem Nichts aufgetaucht. Sie mussten sich hinter dem Altglascontainer versteckt haben. »Da ist er ja«, sagte der Kleinere der beiden. Leon guckte verunsichert. Hatten die auf ihn gewartet? »Wie läufst du hier eigentlich rum, du Jude?« Der andere, ein Honk mit einem grottenhässlichen Tattoo am Hals, grinste ihn an. Und zack, riss er ihm die Mütze vom Schädel – das witzige kleine Käppi, das er selbst vor einer Woche einem Typen vom Kopf gezupft hatte …“ (S. 8)

Drei Jugendliche, die auf unterschiedliche Weise Erfahrungen mit Antisemitismus gemacht haben, lernen einander kennen und entwickeln schnell eine intensive Freundschaft. Dabei lernen sie viel über Hass aber auch über Freundschaft und sich selbst.

Lena Schneider / Tijan Sila, Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh!

andreas.markt-huter - 11.06.2024

lena schneider, lila leuchtfeuer"»Es wird bestimmt niemand kommen. Du kannst das Tor also zulassen«, sprach Hubert, in der Hoffnung, Lila umzustimmen. Allerdings klang er wenig überzeugt von seinen eigenen Worten. »Da muss ich dich enttäuschen«, antwortete Lila erfreut. »Ich sehe da schon jemanden die Straße heraufkommen! « »Wer ist es denn?«, fragte Willi. Doch Lila antwortete nicht. Langsam, ganz langsam sanken ihre Mundwinkel und ihre Augen wurden immer größer." (S. 16)

Lila Leuchtfeuer lernt in der magichanischen Werkstatt ihres Vaters magische Gegenstände wie Zauberkessel und Zauberflöten zu reparieren. Ihre Mutter ist als fahrende Händlerin ständig unterwegs und als ihr Vater zum König gerufen wird, um einen Kratzer im königlichen Zauberspiegel zu reparieren, bleibt Lila mit ihrem Freund Willi, einem eichhörnchenartigen Waldgeist und dem sprechenden Hammer Hubert in der Werkstatt allein zurück.

Emily J. Taylor, Hotel Magnifique

andreas.markt-huter - 08.06.2024

emily j. taylor, hotel magnifique„Ich bewegte den Zeigefinger über die Seite und deutete auf eine Anzeige, die vor etwa einer Stunde in sämtlichen Tageszeitungen der Stadt aufgetaucht war. Die Tinte schimmerte leuchtend violett, wie der Blutmohn in Aligney oder amethystfarbener Pannesamt. Sie stach aus dem Rest hervor, ein eigenartiges Leuchtsignal in einem Meer von Schwarz und Weiß. »Hotel Magnifique. Wir stellen ein. Interessierte melden sich morgen zur Mittagsstunde. Bitte mit gepackter Tasche für Anderswo. Abreise ist um Mitternacht.«“ (S. 13)

Emily Taylor erzählt die fantastische Geschichte des „Hotel Magnifique“, das sich mit seinen Gästen unablässig in der Welt bewegt und mit ihnen beeindrucken Plätze besucht. Janine nutzt mit ihrer Schwester den Aufenthalt des Hotels in ihrer Stadt, um der Armut zu entgehen und ein wenig von der weiten Welt zu sehen. Sie ahnt nicht, dass sich hinter der schönen Fassade des „Hotel Magnifique“ ein gefährliches Geheimnis verbirgt.

Werner Holzwarth, Sag mal DANKE, du Frosch!

andreas.markt-huter - 06.06.2024

werner holzwarth, sag mal danke du froschAlles muss gelernt sein, selbst die scheinbar einfachsten Spielregeln des zwischenmenschlichen Umgangs. Der kleine Frosch lernt mit Hilfe seiner beiden Freunde, dem Elefanten und der Maus, wie man sich richtig verhalten soll, wenn man ein Geschenk erhält.

Der kleine Frosch ist schüchtern und weiß nicht so recht, wie er mit anderen umgehen soll, vor allem wenn ihm eine Freude gemacht wird. Da hat er besonders Glück, dass ihm zwei Freunde mit mehr Erfahrung hilfreich zur Seite stehen.

Im Käsegeschäft erhält die kleine Maus von einem ebenso freundlichen Käseverkäufer ein Stück Käse spendiert, für das sich die Maus ganz besonders herzlich bedankt. Als sie anschließend die Fliegenverkäuferin aufsuchen, überreicht diese dem kleinen Frosch voll Freude eine kleine Mücke, die der Frosch zwar dankbar annimmt, aber kein Wort des Dankes dazu verliert.

Lewis Carroll / Ilse Bintig, Alice im Wunderland

andreas.markt-huter - 04.06.2024

lewis carroll und ilse bintig, alice im wunderland„Alice gähnte und ließ sich ins Gras fallen. Plötzlich entdeckte sie ein weißes Kaninchen mit roten Augen. Es zog eine Uhr aus der Westentasche und rief: »Oh weh, ich komme ja zu spät.« So schnell es konnte, hoppelte das Kaninchen davon. Alice sprang auf und folgte dem seltsamen Tier. Sie sah, wie das Kaninchen unter der Hecke in einem großen Loch verschwand.“ (S. 9 f)

Als Alice einem weißen Kaninchen folgt, hätte sie nie damit gerechnet, dass sich ein anfangs langweiliger Tag zu einem großen Abenteuer entwickeln würde. Dabei trifft sie auf die unglaublichsten Gestalten und trifft am Ende auf die cholerische Herzkönigin, die sie in große Bedrängnis bringt.

Cecilia Heikkilä, Dachs & Strupps und die wunderliche Seereise

andreas.markt-huter - 28.05.2024

cecilia_heikkilä, dachs und strupps und die wunderliche seereise„Es war einmal ein sehr einsamer Dachs. Früher war er als Kapitän über die Weltmeere gesegelt. Doch der Muth hatte ihn längst verlassen und er war zu alt und ängstlich für Abenteuer. Er lebte ganz allein auf einer Insel mitten im Meer. Sein Segelboot Lilly lag ungenutzt am Steg vertäut.“

Der Dachs, ein alter Seemann hat sich auf einer einsamen Insel zur Ruhe gesetzt und verbringt seinen Alltag mit der immer gleichen Routine. Er geht an den Strand, sammelt Treibholz und Gerümpel, kümmert sich um seinen Meeresgarten und hofft vielleicht doch einmal Post zu erhalten. Er lebt von seinen Erinnerungen als Kapitän auf den Weltmeeren, bis er eines Tages am Strand eine merkwürdige Entdeckung macht.

Magdalena Miecznicka, Toni sieht alles!

andreas.markt-huter - 25.05.2024

magdalena miecznicka, toni sieht alles„Sie waren kaum in die neue Wohnung gezogen, da wusste Toni schon ganz sicher, dass hier merkwürdige Dinge im Gange waren. Eigentlich wusste sie es schon vorher. Noch bevor sie eingezogen waren. Bevor sie das Haus mit ihrer neuen Wohnung überhaupt betreten hatten. Exakt zwei Minuten vorher.“ (S. 11)

Als Toni beim Umzug einen Straßenvermessungstechniker beobachtet, der ausgerechnet gegenüber der Bank seine Messungen durchführt, findet sie das Ganze sofort äußerst verdächtig. Ihre Mutter hingegen ist davon überzeugt, dass Toni eindeutig zu viel Fantasie hat und an jeder Ecke ein Verbrechen vermutet.