Beziehung

William Joyce, Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore

andreas.markt-huter - 04.06.2014

„Morris Lessmore liebte Worte. Er liebte Geschichten. Er liebte Bücher. Sein Leben war wie ein Buch, das er selbst geschrieben hatte.“

Morris Lessmore liebt die Ordnung in seinem Leben, das er fein säuberlich in einem Buch festhält, bis eines Tages ein gewaltiger Wirbelsturm sein ganzes Leben durcheinanderwirbelt – „selbst die Worte in seinem Buch“. Verwirrt und verunsichert macht sich Morris auf den Weg ins Leben.

Ingo Siegner, Eliot und Isabella und das Geheimnis des Leuchtturms

andreas.markt-huter - 02.06.2014

„Was ist das denn?“, fragt Eliot. „Bestimmt ein Wattvogel“, sagt Isabella. „Ich bin kein Wattvogel, ihr komischen Hamster!“ „Wir sind keine Hamster, du komischer Vogel!“, ruft Isabella zurück. „Was seid ihr dann? Wattwühlmäuse?“ „Wir sind Rattenkinder, du Heini!“, sagt Eliot empört. (32)

Statt Urlaub im Wald am Fluss zu machen, muss der Rattenjunge Eliot mit seinen Eltern die Ferien auf einer Insel verbringen. Dabei hat sich Eliot so darauf gefreut, endlich sein Freundin Isabella wiederzutreffen. Missmutig steigt Eliot mit seinen Eltern den Zug an die Nordsee, doch seine Stimmung hebt sich sprungartig, als er merkt, dass sich Isabella ebenfalls im Zug befindet, um ans Meer zu fahren. Wie jedes Jahr besucht ihren Onkel Knut, dem ganz zufällig das Zimmer gehört, das Eliot und seine Eltern gebucht haben.

Erwin Moser, Großvaters Geschichten

andreas.markt-huter - 30.05.2014

„Opa, erzähl mir was“, sagte Herbert. „Was soll ich erzählen?“ „Irgendwas – eine Geschichte!“ „Hm.“ Der Großvater kratzte sich am Kinn. „Warte, da muss ich erst nachdenken“, sagte er. „Denk nicht so lange nach, erzähl lieber!“, sagte Herbert. (11)

Ausgerechnet zur Weinlese wird Herbert krank und muss im Bett liegen. Nur gut dass Großvater bei ihm bleibt und ihm Geschichten erzählt, damit Herbert nicht ganz allein bleibt und Langeweile hat. Aber Großvaters Geschichten sind anders als andere Geschichten. Er erzählt über viele Ecken, um sie immer wieder den Wünschen seines jungen Enkels anzupassen.

Edith Schreiber-Wicke, Knut hat Wut

andreas.markt-huter - 28.05.2014

„Das Feuerwehrauto fährt nicht mehr. Obwohl alle Teile wieder im Feuerwehrauto drin sind. Oder doch fast alle. Knut kriegt Wut. Er gibt dem Feuerwehrauto einen Tritt. Treten ist gut bei Wut.“

Wenn Knut wütend ist, explodiert er wie ein Vulkan und schleudert Dinge durch die Gegend, wird er im Gesicht und brüllt wie am Spieß. Dass sich seine Wutanfälle nicht alle gefallen lassen und nicht alle so schnell wieder verzeihen, muss Knut bitter selbst erfahren.

Rüdiger Bertram, Die Liga der Guten

andreas.markt-huter - 26.05.2014

„Ich werde nicht mehr auf eine Schule gehen, in der Menschen unterrichten, die auf der falschen Seite stehen. So wie heute Morgen, als Sie uns nicht geholfen haben, gegen den da.“ Jan zeigte auf Lucas, der ganz rot wurde. „Obwohl Sie genau gesehen haben, was los war. Nein, Sie sind kein guter Mensch, Herr Müller.“ (31)

Matthias, kurz Matts genannt, erzählt die Geschichte seines Mitschülers und Freundes Jan, der sich konsequent für das Gute und gegen das Böse entschieden hat und seine Überzeugung radikal umzusetzen beginnt. Er trifft damit bei seinen Mitschülern und zahlreichen Jugendlichen einen Nerv der Zeit, sodass die Zahl seiner Anhänger immer stärker zu wachsen beginnt und schließlich das Ausmaß einer großen Bewegung annimmt. Aber mit der Größe und der Popularität wachsen auch die Spannungen innerhalb der Gruppe.

Ute Krause, Minus Drei und die laute Lucy

andreas.markt-huter - 21.05.2014

„Eines Tages hatten Mama und Papa genug. „Wenn Lucy nicht sofort mit diesem schrecklichen Lärm aufhört, muss sie zurück in die Tierhandlung!“, rief Mama.“ (18)

Minus Drei ist ein kleiner Dinosaurier, der sich schon ganz lange ein Haustier gewünscht hat. Eines Tages überrascht ihn sein Papa mit dem Urmenschen Lucy, den er als Sonderangebot in einer Tierhandlung entdeckt hat. Sosehr sich Minus Drei und Lucy auch freuen, bald schon sollen sich die ersten Probleme einstellen.

Janine Wilk, Das Reich der Tränen

andreas.markt-huter - 16.05.2014

„Zu Hause hörte man selten Mias Lachen. Sie streifte es jeden  Morgen an der Haustür über wie ihren Mantel, und wenn sie heimkam, hängte sie es wieder an den Hacken.“ (21)

Mia hat Schwierigkeiten in der Schule. Sie wirkt oft abwesend und liegt beim Lesen hinter ihren Mitschülern zurück. Ihre Klassenlehrerin vermutet, dass eine Konzentrationsschwäche vorliegt und schlägt Mias Eltern vor, mit ihrer Tochter die Schulpsychologin zu kontaktieren. Was jedoch niemand ahnt, ist, dass Mia unter den schrecklichen Launen und der Gewalt ihrer Mutter zu zerbrechen droht und nur ihre übergroße Fantasie ihr Leben noch erträglich macht.

Priska Lo Cascio, Das Herz des Sternenbringers

andreas.markt-huter - 09.05.2014

„Du hast richtig gehört. Ich will, dass du für mich zu den Angelsachsen gehst.“ Einmal mehr schien der Herzog, seine Gedanken zu lesen. „Um den besten Landeplatz für meine Flotte auszukundschaften.“ (108)

Wir schreiben das Jahr 1066 n. Chr. und William der Eroberer, Herzog der Normandie, steht kurz davor, seine Ansprüche auf den englischen Thron geltend zu machen und mit seinem Invasionsheer auf die Insel überzusetzen. Um den geeigneten Landeplatz für seine Flotte auszukundschaften, schickt er Garred Garredson, den Sohn einer Normannin und eines unbekannten Angel-Sachsen, als Spion an die englische Südküste.

Lorenz Pauli, Das Beste überhaupt

andreas.markt-huter - 05.05.2014

„Miro ist ein Meerschwein. Mittendrin zwischen ganz vielen Meerschweinen. Welches Meerschwein Miro ist? Ich weiß es nicht.“

Miro selbst hält sich für ziemlich durchschnittlich, würde insgeheim jedoch gerne ein wenig aus der Menge herausstechen. Vielleicht das größte oder das kleinste von allen Meerschweinen sein oder auch nur etwas ganz besonders gut können. Doch er ist einfach nur mittendrin.

Manfred Mai, Das verkaufte Glück

andreas.markt-huter - 02.05.2014

„Eure Mutter und ich haben lange hin und her überlegt, was wir tun können. Wir sehen keine andere Möglichkeit, als euch diese Jahr ins Schwabenland zu schicken.“ Er machte eine Pause. Die Worte des Vaters kamen so überraschend, dass es Jakob und Killian schwerfiel, sie zu begreifen. (17)

Eben noch waren Jakob und sein jüngerer Bruder Killian vergnügt und ausgelassen. mit der Rodel den Hang am Waldrand hinunter gerodelt und hatten sich mit Leonhard ein erbittertes Wettrennen geliefert und plötzlich heißt es, dass die Familie die Kinder nicht mehr ernähren kann.