Beziehung

Pseudonymous Bosch, Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch

andreas.markt-huter - 24.05.2013

„Warnungen, Haftungsausschluss, Kleingedrucktes und so weiter. Lies dieses Buch nicht im Stehen. Du könntest vor Schreck umkippen. Lies dieses Buch nicht im Sitzen. Womöglich musst du rechtzeitig die Flucht ergreifen.“ (7)

„Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch“ ist der vierte Band und vorletzte Band der sogenannten Secret-Reihe, in der die jungen Helden Kassandra, genannt Kass, Max-Ernest und Yo-Yoji versuchen, einem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen. Standen in den drei vorangegangenen Bänden die Sinne Riechen, Hören und Geschmack im Mittelpunkt basiert der vierte Band auf der Grundlage des Sehens.

Elisabeth Zöller, Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel

andreas.markt-huter - 17.05.2013

„Die Entscheidung ist für mich klar. Ich verrate niemanden. Ich sage kein Wort. Papa hat sich für den Führer entschieden und ist sein treuer Handlanger geworden. Alles, was er tut, geschieht aus Überzeugung, wie er sagt. Er hat sich gegen mich entschieden, nicht umgekehrt.“ (236)

Paula kommt aus einer durch und durch nationalsozialistischen Familie. Ihr Vater ist seit 1931 Mitglied der NSDAP und als Major der Schutzpolizei für Juden- und Räumungsangelegenheiten in Münster zuständig, wobei er eng mit der Gestapo zusammenarbeitet. Ihre Mutter leitet in der NS-Frauenschaft das Winterhilfswerk. In ihrer Jugend wollte sie nach Abschluss ihres Abiturs gern Ärztin werden. Nachdem ihr das Studium verweigert worden war, konnte sie nur Krankenschwester werden. Paula selbst ist aktiv im BDM tätig, im Bund deutscher Mädels, wo sie es gerade erst zur Schaftführerin gebracht hat.

Aytül Akal, Der Elefant, der Masern hatte

andreas.markt-huter - 15.05.2013

„Wie schön wäre es, wenn er heute nicht zur Schule gehen müsste und den ganzen Tag schlafen könnte. Wäre er doch bloß krank. Wenn er krank wäre, könnte er den ganzen Tag in aller Ruhe schlafen und es sich gemütlich machen …“ (7)

Eines Morgens will der kleine Elefant einfach nicht aus dem Bett kommen. Trotz aller Zurufe seiner Mutter, die mit der Zeit immer heftiger werden, bleibt er liegen und döst weiter vor sich hin. Er wünscht sich nichts mehr als krank zu sein und daheim bleiben zu dürfen.

Walter Thorwartl, Klippen der Diebe

andreas.markt-huter - 08.05.2013

„Er riss das Bündel auf und – hatte einen Stoß von Hundert Euro – Banknoten vor sich! Dahinter sah er Zweihunderter und Fünfhunderter. Das mussten mehrere tausend Euro sein. Er hatte einen Schatz aus dem Meer gefischt!“ (59)

Nicolas lebt seit der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter. Als ihn sein Vater ein Jahr später einlädt, mit ihm und seiner neuen Freundin Isabella eine Woche Urlaub im kroatischen Rovinj zu verbringen, ist er froh, dass seine Mutter nichts dagegen hat.

Claudia Gliemann, Paula ist glücklich

andreas.markt-huter - 06.05.2013

„Manchmal liegt Paula auch einfach nur im Gras und hört den Vögeln zu, während Sonnenstrahlen sie an der Nase kitzeln.“

Paula ist ein kleines Mädchen, das sich in seiner Familie mit Mama, Papa, Oma und Opa sowie ihrer Schwester wohl und zufrieden fühlt. In ihrem Garten kann sie mit ihren Freunden und ihrer Schwester bei gutem wie auch schlechtem Wetter spielen.

Stacia Deutsch / William Joyce, Die Hüter des Lichts

andreas.markt-huter - 01.05.2013

„Jack ließ sich von Nord zum Globus des Glaubens zurückführen. „Schaut wie schnell sie verlöschen.“ Die Zahnfee deutete auf die winzigen Lichter, die sich über die Kontinente erstreckten. „Es ist die Angst“, sagte Jack. „Pitch hat die Ordnung der Dinge aus dem Gleichgewicht gebracht.“ (99)

In einem Rückblick erfahren die Leserinnen und Leser wie Jack Frost an einem langen Wintertag einem gefrorenen Teich entstieg. Der hell leuchtende Mond nahm ihm damals die Angst. Mit Hilfe eines Holzstabes konnte er Eiskristalle, Schnee und Kälte erzeugen und auf dem Wind reiten. Zu seinem großen Schrecken musste er jedoch erkennen, dass ihn niemand sehen noch hören konnte. Sein großes Ziel ist es seit dieser Zeit, herauszufinden, was seine Bestimmung sei.

Tobias Becker, Kommt, wir bauen ein Haus!

andreas.markt-huter - 29.04.2013

„So riesig ist der Elefant, zu schmal die Tür, zu nah die Wand. Jedes Haus ist ihm zu klein. ‚Mein Zimmer muss gigantisch sein!“

Große und kleine Tiere suchen nach einem passenden Haus. Der riesige Elefant braucht ein Zimmer das gigantisch ist und die ruhelosen Hennen eine Hühnerstange um sich einmal richtig auszuschlafen. Die Affeneltern träumen von einem Zimmer für jedes Affenkind, um endlich einmal Ruhe zu haben.

Christine Rettl, Bravo Kiki Känguru!

andreas.markt-huter - 24.04.2013

„Kiki Känguru ist ein kluges Kind. In der Känguru-Schule lernt sie lesen, schreiben, rechnen und still sitzen. Still sitzen ist für Känguru-Kinder am schwersten.“ (5)

Kiki Känguru ist ein aufgewecktes junges Känguru, das in der Känguru-Schule viel über das Känguru-Land und seine Tiere lernt, wie z.B. die Wombats, die ihren Beutel auf dem Rücken haben oder die gefährlichen Dingos, vor denen sich die jungen Kängurus in Acht nehmen sollen.

Ursula Dubosarsky, Nicht jetzt, niemals

andreas.markt-huter - 19.04.2013

„Ich denke ich kann euch vertrauen, jeder Einzelnen von euch.“ Miss Renshaw machte eine Pause. „Ich hoffe ihr versteht.“ Es ist unser Geheimnis, nicht wahr, Mädchen? „Jetzt?“, fragte Bethany, mit großen, großen, immer größer werdenden Augen. (34)

An einer Mädchenschule an der australischen Küste unterrichtet die Lehrerin Miss Renshaw eine vierte Klasse mit elf Mädchen. Miss Renshaw strahlt für die Schülerinnen eine natürliche Autorität aus und besticht durch ihren eigenwilligen Unterrichtsstil.

Kirkpatrick Hill, Starker-Sohn und Schwester

andreas.markt-huter - 10.04.2013

„Daddy schlief noch immer, als sie am Morgen wach wurden. Starker-Sohn machte Feuer, briet wieder ein paar bannocks und kochte Kakao. Dann warteten sie einfach darauf, dass Daddy aufwachte. Gegen Mittag wurde ihnen klar, dass etwas nicht stimmte.“ (39)

John, ist knapp elf Jahre alt, ziemlich klein für sein Alter und wird von allen nur „Starker Sohn“ genannt, während seine achtjährige Schwester Annie Laurie den Spitznamen „Schwester“ trägt. Sie gehören zum Stamm der Athapaskenindianer, deren Dörfer sich am Yukon in Alaska befinden. Ihre Mutter ist schwanger und stirbt bei der Geburt ihres Kindes. Ihr Vater betrinkt sich und kommt tagelang nicht nach Hause.