Ingo Siegner, Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule
„Wir Feuerdrachen sind viel zu schlau, um uns auffressen zu lassen! Und weißt du auch, warum wir so schlau sind? Weil wir nämlich in die Schulen gehen. Ich gehe auch zur Schule, und zwar ab heute!“
Der kleine Drache Kokosnuss ist ganz aufgeregt. Sein erster Schultag steht vor der Tür. Seine ganze Familie begleitet ihn in die Schule und er selbst trägt eine riesige Drachen-Schultüte, auf die er sich am meisten gefreut hat. Vor lauter Aufregung muss Kokosnuss dauernd pinkeln und als er sich gerade wieder einmal hinter einem Busch erleichtern will, ist der Busch besetzt.
„Am Abend kann Api nicht einschlafen. Wenn Dachs allein am See ist, lernt er vielleicht einen neuen Freund kennen. Einen der gerne mit ihm zum See geht. Dann braucht Dachs ihn nicht mehr.“
„Ich bin selber schuld, ärgerte sich Leo. Wäre ich doch nur am Strand hocken geblieben. Dann wäre meine einzige Sorge jetzt, ob ich zum Abendessen eine Cola trinken darf oder nicht.“ (28)
„Natürlich, das hätte ich mir doch längst denken können, dass Wertolt einen Gefahr für die Drachenfamilie ist! Du weißt ja wohl, Hartwig, dass es heißt, wer in Drachenblut badet, ist von da an unverwundbar sein Leben lang.“ (31)
„Und dann war da noch eine Mail ohne Betreff von einem mir fremden Account. Ich las den Text. Zweimal. Danach saß ich etwas verwirrt an meinem Schreibtisch und las ihn ein drittes Mal. >sorry für die schlechte nachricht / aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein / wir wollten nur, dass du das weißt / du bist nicht allein / sei mutig und stark<“
Der riesige Bergdroll Gonnerdroll liegt krank in seiner Höhle und brüllt vor Schmerzen, dass die Erde erbebt. Wie gut, dass es Freunde gibt wie Till Wiesentroll, der alles unternimmt, um dem gutmütigen Bergdroll zu helfen.
„Bronislaw!“, hab ich gebrüllt. Ich bin nicht weggerannt. Ich hab mich neben ihm auf die Knie fallen lassen. Und das war von meinem Abenteuer nicht mal der Anfang, das war schon die Mitte. Ich hab es nur nicht gewusst. (6)
„Was genug ist, ist genug!“, beschloss Brabbel. „Ich werde jetzt auf der Stelle den Schwarzen Träumling suchen und ihn fragen, warum er mir so grässliche Träume schickt. Und wehe ihm, wenn er mir keinen guten Grund dafür sagen kann!“ (20)
„Die Angst packt mich. Vor einem Monster, das sein Unwesen im Moor treibt und Jagd auf Feen und Prinzessinnen macht. Ich bin zwar keine, trotzdem will ich sofort zurücklaufen, fliehen.“ (44)
„Ich bin zwölf Jahre alt, und mein Name ist Karl. Karl Sonntag. Karl heiße ich, weil K der nächste Name auf irgendeiner Liste war, als man mich fand. Und Sonntag, weil ich an einem Sonntag im August gefunden wurde.“ (11)