Elisabeth Zöller, Der Krieg ist ein Menschenfresser
„Weißt du, Junge“, begann sein Vater die Unterhaltung nun. Sein Ton war ganz ruhig und sachlich, als wollte er etwas erklären. „Wir müssen uns nicht nur daran gewöhnen, dass Menschen weggehen. Wir müssen uns vor allem daran gewöhnen, dass sie nicht wiederkommen.“ (44)
„Der Krieg ist ein Menschenfresser“ schildert berührend, wie das Schicksal das Leben junger Menschen im 1. Weltkrieg aus ihrer Bahn wirft und nichts als Unglück, Schuld und Leid zurück bleiben.
„Um die großen Entdeckungsfahrten des Christoph Kolumbus ranken sich viele Rätsel und Geheimnisse. Dieses Buch setzt sich auf die Spur des berühmten Entdeckers und zeichnet mithilfe seines Nachfahren Cristóbal Colón XX. das spannende Bild eines außergewöhnlichen Mannes und einer bewegten Zeit.“ (6)
„Diese Buch rollt ein Stück des großen Welttheaters von einem ungewohnten Blickwinkel her auf: Es will – wie in einem Brennpunkt – die Sicht der anderen auf die Juden und die Sicht der Juden auf sich selbst und die anderen darstellen.“ (7)
„Wir müssen dem Baumeister helfen!“, flüsterte Trenk, der genau wie Thekla und die Gaukler und Ferkelchen bisher nur erschrocken dabeigestanden und zugesehen hatte, wie Wertold der Wüterich den Herrn Dombaumeister entführt hatte. (29)
„Die Erde ist ständig in Bewegung: Sie dreht sich dabei um die eigene Achse und kreist dabei um die Sonne. Diese erwärmt die Erdatmosphäre und die Meere und versetzt sie dabei in Bewegung, während die Hitze im Kern das zähflüssige Gestein im Erdinneren im ständigen Fluss hält. All dies macht das Leben auf der Erde erst möglich.“ (6)
„Anna erzählte, sie habe gehört, dass in München Tausende von Anti-Nazi-Flugblättern verteilt worden seien. Auf einmal war Peter ganz aufgeregt. „Wäre es nicht toll, aus so was zu machen“? Die halbe Nacht machte er sich darüber Gedanken. So oft hatte er seine Meinung sagen wollen und doch den Mund gehalten.“ (201)
„Die einen achtet man, die anderen aber nicht? Was ist mit eurer Maxime, alle Menschen sind gleich´?“ Ich fuchtelte mit den Armen vor ihnen. „Oder gilt das nur wahlweise? Schwarz und Weiß ja, Englischsprachige und Afrikaanssprachige nein.“ (71)
„Die Entscheidung ist für mich klar. Ich verrate niemanden. Ich sage kein Wort. Papa hat sich für den Führer entschieden und ist sein treuer Handlanger geworden. Alles, was er tut, geschieht aus Überzeugung, wie er sagt. Er hat sich gegen mich entschieden, nicht umgekehrt.“ (236)
„Herrmessner nimmt dann meinen Kopf und hebt ihn hoch. Er schaut mir direkt ins Gesicht. Ich denke: Mit seinem Bart sieht er eigentlich so aus wie ich. „Mindestens 3.000 Jahre“, sagt er kühl und lässt meinen Kopf wieder sinken. (19)
„Die ersten Berichte über Kriege stammen aus Mesopotamien aus der Zeit um 2450 v. Chr. Eine Inschrift auf eine Stele besagt, dass der Stadtstaat Lagash das benachbarte Umma besiegte.“ (7)