Maki, Peters Wutzauber
„Aber heute läuft alles anders. Peter gießt mit Papa die Blumen. Da spritzt Papa Wasser auf Peters Hand. Nur wenig, und nur aus Versehen. Peter wird rot vor Zorn und beginnt zu schreien. Papa, das ist eiskalt! Du dummer Kühlschrank!“
Eigentlich ist Peter ein braver Junge, wie ihn sich Eltern nur wünschen können. Er kocht mit seinem Papa und hilft seiner Mutter sogar manchmal beim Aufräumen. Auch zu seiner kleinen Schwester und seinem Hund ist Peter nett und für seine Freunde macht er schon manchmal den Kasper, um sie zu erheitern. Seine Kindergärtnerin ist ganz besonders zufrieden mit ihm. Doch eines Tages hat er einen ungewöhnlichen Wutanfall.
„Hier wohnen Wolle und Butz: Wolle in dem kleinen Häuschen mit dem roten Dach, Butz in der Scheune – zusammen mit einem Schwalbenpärchen, das sich in dem alten Wohnwagen eingenistet hat.“
„»Wie komm ich von hier nach Palermo?«, frag ich. Hinterm Schalter sitzt eine Frau. Die tippt etwas in ihren Computer. Ich knibbel aufgeregt an meiner Geldrolle rum. »Die nächste Möglichkeit wäre um 14 Uhr 49 nach München, Gleis drei. Dann umsteigen in den Nachtzug nach Rom. Der ist morgen früh um 9 Uhr 25 da. Eine Stunde später Abfahrt nach Palermo.«“ (5)
„»Papa, warum guckst du so?«, fragt Billy eines Morgens. »Weil neben uns ein Bandit eingezogen ist«, antwortet sein Papa. »Ein Bandit der übelsten Sorte. Einer, der arme Leute beklaut.« »Willst du ihn verjagen?«, fragt Billy. »Das würde ich sehr gern tun«, brummt sein Papa.“ (2)
Wimmelbilder sind der Eintritt in die Welt der Bücher und des Lesens. Sie bieten alles, was später auch Erwachsene beim Lesen erfahren: hautnahes Miterleben von Geschichten durch Deuten von Zeichen und eine Brise Phantasie.
„»Du bist genau der Richtige!« Snöfrid wusste natürlich nicht, was das bedeuten sollte. Und er wollte es auch gar nicht wissen. Aber er ahnte, und die Ahnung verfolgte ihn wie eine kleine Gewitterwolke, dass diese Sache noch lange nicht zu Ende war.“ (17)
„Jana und Mama stehen nebeneinander im Schreibwarengeschäft. Jana hält stolz ihre riesige Schultüte im Arm, damit jeder sieht, dass heute ihr erster Schultag ist. Morgen wird sie schon eine Schultasche auf dem Rücken tragen, wie alle anderen Schulkinder auch.“ (18)
„Ich blicke den Jungen an. »Großvater?«, platzt es aus mir heraus. »Wen hast du erwartet?«, fragt er. »Die Zahnfee?« Er wirkt wie ein dreizehnjähriger Junge, aber wenn ich ihn mir genau ansehe, kann ich in ihm meinen Großvater erahnen.“ (21 f)
„König Mauzenberger fiel vor Schreck auf den Rücken und blieb stocksteif liegen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er nach oben. Nahezu über die gesamte Decke der Schatzkammer spannte sich ein riesiges Spinnennetz.“ (35)
„Ich schaute auf meinen Notizblock: ein einziger Verdächtiger, eine einzige vage Spur – viel war das nicht. Aber es war meine große Chance! Die Detektei Kreuther stemmte ihre Pfoten in den Startblock und war drauf und dran, loszuspurten.“ (28)