Robert Winston, Darwins Abenteuer und die Geschichte der Evolution
„Warum gibt es Leben auf der Erde? Woher kommen wir? Seit Jahrtausenden suchen Menschen eine Antwort auf diese Fragen. 1858 stellte Charles Darwin seine Theorie der natürlichen Selektion vor und erklärte damit, wie sich das Leben auf der Erde entwickelt hatte.“ (S. 6)
Kaum ein wissenschaftliches Werk hat die Vorstellung von der Welt und der Entwicklung des Lebens und der Menschen so verändert wie Charles Darwins „Die Entstehung der Arten durch natürliche Selektion“. Robert Winston erzählt die ebenso spannende wie interessante Geschichte der Evolutionstheorie und ihrer zentralen Ideen.
„»Die Feder?« Tante Zoés schien ehrlich verblüfft. »Meint ihr damit etwa dieses goldene Ding, das einmal beinahe die Welt vernichtet hätte? Und sie ist hier in Paris? Im Louvre? Mon Dieu! Wollt ihr sie tatsächlich stehlen?«“ (S. 156)
„Lass uns 2000 Jahre zurückgehen – in die Zeit des Römischen Reichs. Wir schreiben das Jahr 117 n. Chr. Das Reich hat seine größte Ausdehnung erreicht und wir von Kaiser Trajan regiert. Wir treffen zwei römische Bürger, den Dichter Terentius und seine Frau Tullia, und fragen sie nach ihrer Welt.“ (S. 4)
„Es lebte einmal ein alter Grundbesitzer in einem kleinen Dorf in Japan. Er wohnte ganz allein in einem großen Haus und besaß alles Land und jedes Haus im ganzen Tal. Er war so bösartig, dass Säuglinge bei seinem Anblick zu schreien begannen. Er war so geizig, dass er niemals badete, um Wasser zu sparen.“ (S. 7)
„Damit ein Dino zu einem Fossil wird, muss er unter idealen Bedingungen gestorben sein. Meistens nah am Wasser. Dann wird er von Sediment bedeckt, lockerem Material, das sich ablagert. Im Laufe der Zeit bleiben nur harte Teile wie Knochen oder Zähne übrig.“ (6)
„Spiel mit deinen Händen nach, was die Prinzessin dem Frosch verspricht: auf dem goldenen Stuhl sitzen, von dem goldenen Teller essen, aus dem goldenen Becher trinken und in dem goldenen Bett schlafen.“ (S. 10)
„Dabei hat alles mit einer schlimmen Nachricht angefangen. Das ist ja manchmal so im Leben: Etwas Schreckliches passiert, aber wenn man nach Jahren zurückblickt, dann hat genau damit etwas Glückliches begonnen. Nur dass man das zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß.“ (S. 8)
„Er las! Der Vater las seiner Tochter aus einem Buch vor. Seine Worte faszinierten den Wolf sofort … Zu schade, dass er den Anfang der Geschichte verpasst hatte!“
„Es war einmal ein Reiter, / der ritt hinauf eine Leiter. / Die Leiter führte nicht weiter. / Sie stand nur in der Luft herum. / Da schauten Ross und Reiter stumm. / Drauf ritt der Reiter kopfunter / drüben wieder hinunter. // Das ist frühmorgens um zwölf geschehn. / Ich hab’s mit eigenen Ohren gesehn.“ (S. 39)
„Ich bin Chilly. Während andere Pinguine Pinguinsachen machen, baue ich Maschinen. Dummerweise funktionieren sie nicht immer. Meine Flugmaschine Guter Vogel ist in unseren Eisberg gekracht. Jetzt driften wir auf einer kleinen Eisscholle weg von Vinci, der Scholle, auf der unsere Kolonie lebt.“