Lebenswelt | Gesellschaft

Traudi Reich, Das Einhorn auf Spurensuche

andreas.markt-huter - 19.08.2013

„Man sieht sie in lieblichen Gärten mit ebenso lieblichen Mädchen, blumenbekränzt auf berühmten Wandteppichen und in Märchenbüchern. Aber diese Einhörner gehören der Vergangenheit an, einer Zeit, in der es noch Blumen und Bäume gab, Wiesen und Wasser, vor allem Wasser.“ (5)

Die Geschichte vom Einhorn, das sich auf die Suche nach anderen Einhörnern macht, spielt in einer düsteren Zukunft, in der die Erde durch den Raubbau des Menschen zu einer öden Wüste verkommen ist.

Maud Mangold, Die Karamell-Verschwörung

andreas.markt-huter - 23.07.2013

„Ein Teil des Geheimnisses meiner Bonbons ist … wie soll ich es erklären … dass sie die Gedanken der Leute verändern können. Hin und wieder. Wenn es notwendig ist.“ (64)

Fabian ist zwar schon vor einem halben Jahr mit seiner Familie in die neue Stadt übersiedelt, dennoch ist es ihm nicht wirklich gelungen in der Schule neue Freundschaften zu schließen.

Linzi Glass, Die Farben der Freundschaft

andreas.markt-huter - 17.07.2013

„Die einen achtet man, die anderen aber nicht? Was ist mit eurer Maxime, alle Menschen sind gleich´?“ Ich fuchtelte mit den Armen vor ihnen. „Oder gilt das nur wahlweise? Schwarz und Weiß ja, Englischsprachige und Afrikaanssprachige nein.“ (71)

„Die Farben der Freundschaft“ führt die Leserinnen und Leser mitten hinein in das Jahr 1976, als die Apartheitspolitik in Südafrika mit dem Unterrichtsboykott der Schüler in Soweto und der Niederschlagung ihrer Demonstration einen blutigen Höhepunkt erreichte.

Carolin Philipps, Weine nicht, Prinzessin!

andreas.markt-huter - 10.07.2013

„Natürlich liebe ich dich, aber …“ „Ich liebe dich mit einem ‚aber‘ gibt es nicht. Entweder ganz oder gar nicht. Was hast du denn auf einmal? Es ist doch normal, mit den Freunden ins Bett zu gehen. Und was ist dabei, Männern ein wenig Spaß zu verschaffen, wenn es gut bezahlt wird?“ (86)

Die 13-jährige Lara muss den schmerzlichen Tod ihrer Großmutter Martha verkraften, die als Harfenspielerin Karriere gemacht hat und von der sie die Leidenschaft für das Harfenspiel geerbt hat. Die Eltern übernehmen das Pfannkuchenhaus der Großmutter und sind mit diesem Vorhaben zeitlich sehr eingespannt. Während Laras Schulfreundinnen in den Urlaub fahren, hilft sie im Pfannkuchenhaus beim Servieren aus, wo plötzlich ein junger, gutaussehender Mann auftaucht, in den sie sich auf der Stelle verliebt.

Suzanne Collins, Flammender Zorn. Die Tribute von Panem

andreas.markt-huter - 05.07.2013

„Präsident Snow hat mir einmal gestanden, das Kapitol sei wacklig. Damals wusste ich nicht, was er damit meinte. Ich konnte nicht klar denken, weil ich solche Angst hatte. Jetzt habe ich keine Angst mehr. Das Kapitol ist wacklig, weil es in jeder Hinsicht von den Distrikten abhängig ist.“ (190)

Im dritten Band der Trilogie „Die Tribute von Panem“ wird die Heldin Katniss Everdeen nach ihrer Befreiung aus der Arena der Hungerspiele von den Rebellen nach Distrikt 13 gebracht. Distrikt 13, der offiziell zerstört worden war, wurde im Untergrund wieder aufgebaut und ist unter Präsidentin Coin Ausgangspunkt für den wachsenden Widerstand gegen das Kapitol und Präsident Snow.

Jessica Martinez, Virtuosity - Liebe um jeden Preis

andreas.markt-huter - 28.06.2013

„Die Musik begann und wie durch ein Wunder verankerte sich mein Ohr im Klang. Ich hatte die Angst und all ihre Glätte gegen Wut eingetauscht. Mir würde keine einzige Note davonkommen. Ich schaffte meinen Einsatz punktgenau. Die Saiten fühlten sich rasiermesserscharf unter meinen Fingern an, aber der Schmerz hatte etwas Beruhigendes und spornte mich sogar noch an.“ (117)

Die siebzehnjährige Violinistin Carmen Bianchi hat alle Musikwettbewerbe gewonnen, die es bisher zu gewinnen gab und steht kurz vor ihrem wichtigsten Wettbewerb, den Guarneri-Wettbewerb in Chicago, den angesehensten Wettbewerb für klassische Musik. Zwischen ihrem Sieg und dem Beginn einer großen Karriere als Geigen-Solistin steht nur noch ihr größter Konkurrent: der junge Engländer Jeremy King.

Janet Tashjian, Mein Leben als Superagent

andreas.markt-huter - 10.06.2013

Der zwölfjährige Derek ist nicht gerade das, was man einen begeisterten Leser nennt und so fühlt er sich von den ständigen Versuchen ihn zum Lesen zu bringen ziemlich genervt.

Während er bereits von den Ferien träumt, versucht ihn seine Mutter wieder einmal mit allen Tricks, Bestechungen und Drohungen zum Lesen zu bewegen. Eines Tages entdeckt er in einem Pappkarton alte Briefe und Zeitungen. In einer dieser Zeitungen findet er die Schlagzeile „Einheimisches Mädchen tot am Strand aufgefunden“ (9)

Einar Turkowski, Der Rauhe Berg

andreas.markt-huter - 05.06.2013

„In einem Land, in dem die Kerzen von unten nach oben brannten und es aus dem Boden regnete, gab es einen Berg mit einem unheilvollen Namen.“

Dunkelheit, Düsternis und unzählige Gefahren gehen vom Rauhen Berg aus, der sich jedem entgegenstellt, der sich ihn zu besteigen aufmacht. Vom Berg wird erzählt, dass er einen üblen Einfluss ausübe, auf alle die sich ihm näherten. Er würde die Menschen verändern und sie merkwürdige Dinge sehen und tun lassen.

Pseudonymous Bosch, Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch

andreas.markt-huter - 24.05.2013

„Warnungen, Haftungsausschluss, Kleingedrucktes und so weiter. Lies dieses Buch nicht im Stehen. Du könntest vor Schreck umkippen. Lies dieses Buch nicht im Sitzen. Womöglich musst du rechtzeitig die Flucht ergreifen.“ (7)

„Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch“ ist der vierte Band und vorletzte Band der sogenannten Secret-Reihe, in der die jungen Helden Kassandra, genannt Kass, Max-Ernest und Yo-Yoji versuchen, einem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen. Standen in den drei vorangegangenen Bänden die Sinne Riechen, Hören und Geschmack im Mittelpunkt basiert der vierte Band auf der Grundlage des Sehens.