Lebenswelt | Gesellschaft

Hermann Vinke, Der Erste Weltkrieg

andreas.markt-huter - 01.04.2014

„Aber Kriege fallen nicht vom Himmel, sondern werden von Menschen gemacht – von mächtigen Menschen. […] Was bewog sie, Europa in ein Schlachtfeld zu verwandeln? Die Antwort führt zur Frage, die bis heute brandaktuell geblieben ist: Kann Krieg die Lösung für Konflikte sein?“ (5)

Wie war es möglich, dass vor 100 Jahren aus einem Mordattentat ein Weltenbrand entstehen konnte, der das Aussehen Europas, ja der Welt unwiederbringlich verändern und Grundstein für einen zweiten großen Krieg legen sollte, der bis in unsere Gegenwart seine Nachwirkungen zeigt.

Martin Baltscheit, Schon gehört?

andreas.markt-huter - 22.03.2014

Kommt ein Storch und sagt: „Hallo!“ Sagt der Flamingo nichts, weil er ja schläft. Sagt der Storch: „Du redest wohl nicht mit jedem? Bist vielleicht was Besseres? Trägst Schuhe aus Lack und Federn aus Gold?“

Ein Flamingo steht am See und schläft. Er schläft so tief und fest, dass er gar nicht bemerkt, was sich während seines Schlafes alles abspielt. Der Storch ist beleidigt, weil der schlafende Flamingo seinen Gruß nicht erwidert und hält ihn deshalb für eingebildet. Damit beginnt ein Reigen an Vorurteilen und Gerüchten, von denen der Flamingo besser nichts weiß.

I. C. Springman, Mehr . . . immer mehr!

andreas.markt-huter - 11.03.2014

Wie viel muss ein Mensch besitzen, bis er genug hat? Eine Frage, die nicht nur für Kinder und Jugendliche interessant erscheint, sondern auch Erwachsene zum Nachdenken anregen kann.

„Mehr … immer mehr!“ beginnt mit dem Bild einer einsamen und überaus deprimiert wirkenden Elster. Auf der oberen linken Hälfte der Doppelseite sehen wir nur das Wort „Nichts“. Relativ klein und unscheinbar geschrieben dringt es mit einer Wucht in das Auge des Betrachters und lässt reflexartig „mehr“ erwarten.

Christoph Wortberg, Dieser eine Moment

andreas.markt-huter - 01.02.2014

„Er teilt das dunkle Meer mit seinem Körper und schreit sein Glück heraus. Im selben Moment fühlt er das nahe Unheil und verstummt, den Mund noch immer geöffnet. Seine regennassen Lippen. Die Zeit zieht sich zusammen wie versengende Haut.“ (12)

Eben noch erlebte Jan sein größtes Glück in den armen seiner Freundin Laura und schon im nächsten Augenblick bricht für ihn bei der Fahrt Nachhause eine Welt zusammen. Er rutscht mit seinem Rad auf der nassglatten Fahrbahn aus, sodass ein entgegenkommendes Fahrzeug beim Ausweichversuch gegen einen Baum fährt. Während der Fahrer taumelnd aus dem Wagen steigt, ist die Beifahrerin regungslos. In einem Anflug von Panik schwingt sich Jan auf sein Rad und ergreift die Flucht.

Bart Moeyaert, Hinter der Milchstraße

andreas.markt-huter - 23.01.2014

„Aber ich schwieg. Bei Papa wurde ich immer sehr schnell still. Ich sammelte ganz allein meine Erinnerungen an die Ereignisse, ohne ihn. Wenn es so weiterging, überlegte ich, würde ich ein Astronaut werden, der sich eines Tages von ihm lösen und im Weltall verschwinden würde. Nichts, was ich erzählen wollte, war wichtig genug.“ (80)

Oskar und sein älterer Bruder Bossie verbringen die meiste Zeit ihrer Ferien mit ihre gemeinsame Freundin Geesje auf einer alten Steinmauer der Alteisen KG. Auf der einen Seite steht deren Lagerhalle, wo Petra und Priit arbeiteten und auf der anderen Seite befindet sich die Milchstraße. Allen ist ziemlich langweilig und so fantasieren sie von einem Klubhaus oder schließen eine Wette ab: Wer wird schneller sterben? Der alte Dackel, den sie Jeckyll nennen oder sein altes Frauchen, der sie den Namen Nancy Sinatra geben.

Claude-Bernard Costecalde (Hg.), Die große illustrierte Kinderbibel

andreas.markt-huter - 17.12.2013

„Dieses Buch erzählt anhand von Originaltexten und farbigen Illustrationen ausgewählte Geschichten aus der Bibel. Zusätzliche Erklärungen und Abbildungen sorgen für ein besseres Verständnis der Texte und vermitteln Hintergrundwissen.“ (7)

Auf knapp 380 Seiten bietet die große illustrierte Kinderbibel die wichtigsten Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament, wobei beiden Büchern eine umfangmäßig vergleichbare Auswahl gewidmet wird. Besonderer Wert wird dabei auf eine leicht lesbare und verständliche Sprache gelegt.

Kirsten Boie, Der kleine Ritter Trenk und der Turmbau zu Babel

andreas.markt-huter - 03.12.2013

„Wir müssen dem Baumeister helfen!“, flüsterte Trenk, der genau wie Thekla und die Gaukler und Ferkelchen bisher nur erschrocken dabeigestanden und zugesehen hatte, wie Wertold der Wüterich den Herrn Dombaumeister entführt hatte. (29)

Die Gaukler sind am Markttag in der Stadt und Trenk macht sich auf den Weg, um seine Freunde, allen voran seinen Freund Momme Mumm wieder einmal zu sehen. Noch bevor Trenk sich auf den Weg machen kann, fordert seine Freundin Thekla, die Tochter des Ritters Hans vom Hohenlob, Gleichberechtigung. Auch sie will einmal mit in die Stadt kommen und nicht immer nur Sticken, Harfe spielen und Suppe kochen.

Martina Gorgas / Johanna Friedl, Mein großes Buch für die Vorschule

andreas.markt-huter - 30.11.2013

„Neben spannenden Informationen warten in diesem Buch viele Ideen zum Experimentieren, Spielen und Basteln auf dich. Am besten ist es, du lässt dir von einem Erwachsenen dabei helfen.“ (6)

Auf knapp 120 Seiten finden sich in sieben großen Themenblöcken mehr als 50 Beiträgen zu spannenden Themen, die ganz auf die Gruppe der fünf- bis sechsjährigen zugeschnitten sind.

Helen Abramson u.a. (Red.), 80 Weltkarten zum Staunen

andreas.markt-huter - 21.11.2013

„Die Erde ist ständig in Bewegung: Sie dreht sich dabei um die eigene Achse und kreist dabei um die Sonne. Diese erwärmt die Erdatmosphäre und die Meere und versetzt sie dabei in Bewegung, während die Hitze im Kern das zähflüssige Gestein im Erdinneren im ständigen Fluss hält. All dies macht das Leben auf der Erde erst möglich.“ (6)

Jede Doppelseite des 192 Seiten umfassenden Sachbuches bietet eine Weltkarte zu einem bestimmten Thema. Dabei wird in den sechs großen Abschnitten „Unser Planet“, „Tiere und Pflanzen“, „Mensch und Erde“, „Moderne Welt“, „Geschichte“ und „Kultur“ ein ganz bestimmter Blickwinkel auf unseren blauen Planeten geworfen.

Nicole C. Vosseler, In dieser ganz besonderen Nacht

andreas.markt-huter - 05.11.2013

„Glaubst du an Übersinnliches?“ „N-nein!“, stotterte ich und schob übermäßig heftig hinterher: „Natürlich nicht! Ist doch alles Quatsch!“ Ich kippte einen großen Schluck Kaffee hinunter, der mir die Zunge und den Rachen verbrühte. Seine Knie hielten plötzlich still und mit versteinerter Miene fixierte Matt den Becher in seinen Händen. Nur seine Brauen waren ständig in Bewegung, bis er mir zuraunte: „Du siehst sie auch, oder?“ (201)

Die 16-jährige Amber muss nach dem Tod ihrer Mutter von Deutschland zu ihrem Vater nach San Francisco übersiedeln. Ihr in Amerika lebender Vater Ted Fowler hat ihrer an einem Gehirntumor erkrankten Mutter versprochen, Amber mit sich nach San Francisco zu nehmen. Amber, die vom Tod ihrer Mutter und dem vergangenen halben Jahr, in dem sie ihre Mutter beim Sterben begleitet hat, schwer gezeichnet ist, sträubt sich mit aller Kraft gegen die über ihren Kopf hinweg geplante Übersiedlung.