Lebenswelt | Gesellschaft

Carolin Philipps, Weine nicht, Prinzessin!

andreas.markt-huter - 10.07.2013

„Natürlich liebe ich dich, aber …“ „Ich liebe dich mit einem ‚aber‘ gibt es nicht. Entweder ganz oder gar nicht. Was hast du denn auf einmal? Es ist doch normal, mit den Freunden ins Bett zu gehen. Und was ist dabei, Männern ein wenig Spaß zu verschaffen, wenn es gut bezahlt wird?“ (86)

Die 13-jährige Lara muss den schmerzlichen Tod ihrer Großmutter Martha verkraften, die als Harfenspielerin Karriere gemacht hat und von der sie die Leidenschaft für das Harfenspiel geerbt hat. Die Eltern übernehmen das Pfannkuchenhaus der Großmutter und sind mit diesem Vorhaben zeitlich sehr eingespannt. Während Laras Schulfreundinnen in den Urlaub fahren, hilft sie im Pfannkuchenhaus beim Servieren aus, wo plötzlich ein junger, gutaussehender Mann auftaucht, in den sie sich auf der Stelle verliebt.

Suzanne Collins, Flammender Zorn. Die Tribute von Panem

andreas.markt-huter - 05.07.2013

„Präsident Snow hat mir einmal gestanden, das Kapitol sei wacklig. Damals wusste ich nicht, was er damit meinte. Ich konnte nicht klar denken, weil ich solche Angst hatte. Jetzt habe ich keine Angst mehr. Das Kapitol ist wacklig, weil es in jeder Hinsicht von den Distrikten abhängig ist.“ (190)

Im dritten Band der Trilogie „Die Tribute von Panem“ wird die Heldin Katniss Everdeen nach ihrer Befreiung aus der Arena der Hungerspiele von den Rebellen nach Distrikt 13 gebracht. Distrikt 13, der offiziell zerstört worden war, wurde im Untergrund wieder aufgebaut und ist unter Präsidentin Coin Ausgangspunkt für den wachsenden Widerstand gegen das Kapitol und Präsident Snow.

Jessica Martinez, Virtuosity - Liebe um jeden Preis

andreas.markt-huter - 28.06.2013

„Die Musik begann und wie durch ein Wunder verankerte sich mein Ohr im Klang. Ich hatte die Angst und all ihre Glätte gegen Wut eingetauscht. Mir würde keine einzige Note davonkommen. Ich schaffte meinen Einsatz punktgenau. Die Saiten fühlten sich rasiermesserscharf unter meinen Fingern an, aber der Schmerz hatte etwas Beruhigendes und spornte mich sogar noch an.“ (117)

Die siebzehnjährige Violinistin Carmen Bianchi hat alle Musikwettbewerbe gewonnen, die es bisher zu gewinnen gab und steht kurz vor ihrem wichtigsten Wettbewerb, den Guarneri-Wettbewerb in Chicago, den angesehensten Wettbewerb für klassische Musik. Zwischen ihrem Sieg und dem Beginn einer großen Karriere als Geigen-Solistin steht nur noch ihr größter Konkurrent: der junge Engländer Jeremy King.

Janet Tashjian, Mein Leben als Superagent

andreas.markt-huter - 10.06.2013

Der zwölfjährige Derek ist nicht gerade das, was man einen begeisterten Leser nennt und so fühlt er sich von den ständigen Versuchen ihn zum Lesen zu bringen ziemlich genervt.

Während er bereits von den Ferien träumt, versucht ihn seine Mutter wieder einmal mit allen Tricks, Bestechungen und Drohungen zum Lesen zu bewegen. Eines Tages entdeckt er in einem Pappkarton alte Briefe und Zeitungen. In einer dieser Zeitungen findet er die Schlagzeile „Einheimisches Mädchen tot am Strand aufgefunden“ (9)

Einar Turkowski, Der Rauhe Berg

andreas.markt-huter - 05.06.2013

„In einem Land, in dem die Kerzen von unten nach oben brannten und es aus dem Boden regnete, gab es einen Berg mit einem unheilvollen Namen.“

Dunkelheit, Düsternis und unzählige Gefahren gehen vom Rauhen Berg aus, der sich jedem entgegenstellt, der sich ihn zu besteigen aufmacht. Vom Berg wird erzählt, dass er einen üblen Einfluss ausübe, auf alle die sich ihm näherten. Er würde die Menschen verändern und sie merkwürdige Dinge sehen und tun lassen.

Pseudonymous Bosch, Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch

andreas.markt-huter - 24.05.2013

„Warnungen, Haftungsausschluss, Kleingedrucktes und so weiter. Lies dieses Buch nicht im Stehen. Du könntest vor Schreck umkippen. Lies dieses Buch nicht im Sitzen. Womöglich musst du rechtzeitig die Flucht ergreifen.“ (7)

„Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch“ ist der vierte Band und vorletzte Band der sogenannten Secret-Reihe, in der die jungen Helden Kassandra, genannt Kass, Max-Ernest und Yo-Yoji versuchen, einem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen. Standen in den drei vorangegangenen Bänden die Sinne Riechen, Hören und Geschmack im Mittelpunkt basiert der vierte Band auf der Grundlage des Sehens.

Elisabeth Zöller, Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel

andreas.markt-huter - 17.05.2013

„Die Entscheidung ist für mich klar. Ich verrate niemanden. Ich sage kein Wort. Papa hat sich für den Führer entschieden und ist sein treuer Handlanger geworden. Alles, was er tut, geschieht aus Überzeugung, wie er sagt. Er hat sich gegen mich entschieden, nicht umgekehrt.“ (236)

Paula kommt aus einer durch und durch nationalsozialistischen Familie. Ihr Vater ist seit 1931 Mitglied der NSDAP und als Major der Schutzpolizei für Juden- und Räumungsangelegenheiten in Münster zuständig, wobei er eng mit der Gestapo zusammenarbeitet. Ihre Mutter leitet in der NS-Frauenschaft das Winterhilfswerk. In ihrer Jugend wollte sie nach Abschluss ihres Abiturs gern Ärztin werden. Nachdem ihr das Studium verweigert worden war, konnte sie nur Krankenschwester werden. Paula selbst ist aktiv im BDM tätig, im Bund deutscher Mädels, wo sie es gerade erst zur Schaftführerin gebracht hat.

Christine Rettl, Bravo Kiki Känguru!

andreas.markt-huter - 24.04.2013

„Kiki Känguru ist ein kluges Kind. In der Känguru-Schule lernt sie lesen, schreiben, rechnen und still sitzen. Still sitzen ist für Känguru-Kinder am schwersten.“ (5)

Kiki Känguru ist ein aufgewecktes junges Känguru, das in der Känguru-Schule viel über das Känguru-Land und seine Tiere lernt, wie z.B. die Wombats, die ihren Beutel auf dem Rücken haben oder die gefährlichen Dingos, vor denen sich die jungen Kängurus in Acht nehmen sollen.

Andreas Venzke, Ötzi und die Offenbarungen einer Gletschermumie

andreas.markt-huter - 22.04.2013

„Herrmessner nimmt dann meinen Kopf und hebt ihn hoch. Er schaut mir direkt ins Gesicht. Ich denke: Mit seinem Bart sieht er eigentlich so aus wie ich. „Mindestens 3.000 Jahre“, sagt er kühl und lässt meinen Kopf wieder sinken. (19)

„Ötzi und die Offenbarungen einer Gletschermumie“ erzählt die Geschichte der Gletschermumie Ötzi, die im September 1991 unterhalb des Hauslabjochs in den Ötztaler Alpen von Touristen gefunden worden war. Dabei lässt Autor Andreas Venzke die Gletschermumie selbst zu Wort kommen und ihre Auffindung, Bergung, Untersuchung und schließlich die Aufbewahrung im Archäologischen Museum in Bozen kommentieren.