Roman

Victoria Aveyard, Gläsernes Schwert

andreas.markt-huter - 03.04.2017

„Ich bin die kleine Blitzwerferin. Die Leute kennen meinen Namen, mein Gesicht und sie wissen, wozu ich im Stande bin. Ich bin wertvoll, ich bin stark, und Maven wird alles tun, um mich von einem Gegenschlag abzuhalten.“ (12)

Nachdem es Mare Barow gelungen ist mit Prinz Cal ihrer geplanten Hinrichtung durch den verräterischen neuen König von Norta, Cals Bruder Maven, zu entkommen, befinden sie sich mit den Mitgliedern der Scharlachroten Garde auf der Flucht. Während Mare ihren totgeglaubten Bruder Shade wiedertrifft, der wie sie zu den „Neublütern“ mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gehört, wird Cal als potentieller Feind von den Aufständischen gefangen gehalten. Mare weiß, dass sie die „Neublüter“ warnen muss, bevor es König Maven gelingt, sie ausfindig zu machen.

Mechthild Gläser, Die Buchspringer

andreas.markt-huter - 28.03.2017

„»Diese Steine bilden die Porta Litterae«, erklärte Glenn. »Sie sind der Eingang in die Welt der Geschichten.« »Aber …« Es wollte noch immer nicht in meinen Kopf, dass Will sich anscheinend von einer Sekunde zur nächsten in Luft aufgelöst hatte. »Er ist jetzt in seinem Buch«, sagte Betsy überheblich. (45)

Die Mitglieder der schottischen Familien Lennox und Macalister besitzen in ihrer Jugend die außergewöhnliche Gabe, in Bücher zu springen und Geschichten hautnah mitzuerleben. Als vor hunderten von Jahren ein Streit zwischen den beiden Familienclans zur Zerstörung eines unersetzbaren und einmaligen Dokumentes mit Märchen geführt hat, haben die beiden Familien geschworen, ihren Streit zu begraben und sich ganz in den Dienst der Bücher zu stellen.

Victoria Aveyard, Die rote Königin

andreas.markt-huter - 14.03.2017

„In der Schule haben wir einiges über die Welt vor unserer Zeit gelernt, über die Engel und Götter, die im Himmel lebten und mit gütiger, liebender Hand über die Welt herrschten. Manche behaupten, das seien nur Geschichten, aber das glaube ich nicht. Die Götter herrschen noch immer über uns. Sie sind von den Sternen herabgestiegen. Aber sie sind nicht mehr gütig.“ (21)

Der siebzehnjährigen Mare Barrow, die noch keine Lehrstelle gefunden hat, droht die Einberufung zum Krieg, wo bereits ihre drei größeren Brüder Shade, Tramy und Bree im Todesstreifen zwischen den Königreichen Norta und den Lakelands einem sinnlosen Kampf als Kanonenfutter ausgeliefert sind. Mare gehört zur Klasse der Roten, der Menschen mit rotem Blut, die von den Silbernen mit ihren außergewöhnlichen Kräften und Fähigkeiten beherrscht werden und denen sie wie Sklaven zu dienen haben. Fast unbemerkt, beginnt sich Widerstand gegen die Unterdrückung zu regen.

Marco Kunst, Herr der Zeiten

andreas.markt-huter - 28.01.2017

„»Du, Pink, da ist dein Stalker wieder!« »Das ist nicht mein Stalker!«, zischte sie. Aber Dewi hatte recht, dieser Junge stand wieder da. Sein Blick irrte über den Schulhof und landete immer wieder bei ihr. Er verhielt sich unauffällig, aber Pink war sich sicher: Er kam ihretwegen.“ (15)

Die 16-jährige Pink wird von allen Mitschülerinnen und Mitschülern bewundert und beneidet während der verschwiegene Außenseiter Bor darunter leidet, nirgends dazu zu gehören. Beide bemerken auf dem Schulhof einen außergewöhnlichen Jugendlichen, von dem sie sich auf magische Weise angezogen und verunsichert zugleich fühlen. Sie ahnen nicht, dass er seit nunmehr 350 Jahren am Leben ist und sie beide ausgewählt hat, um einen entscheidenden Kampf zu bestehen.

William Sutcliffe, Concentr8

andreas.markt-huter - 17.12.2016

„Die Welt ist voller Geheimnisse, okay? Wer hat die Erde erschaffen und die Tiere, und was passiert nach unserem Tod und dieser ganze Mist, aber das größte Geheimnis ist, warum wir tun, was wir tun.“ (35)

In der Stadt London einer nahen Zukunft werden Verhaltensauffällige Jugendliche mit dem Medikament Concentr8 behandelt, um jedes unerwünschte Verhalten im Keim zu ersticken. Es handelt sich dabei um zehn Prozent der Jugendlichen, denen nachgesagt wird, dass sie ohne das Medikament mit großer Wahrscheinlich kriminell handeln würden. Als die Verteilung von Cencentr8 aus machtpolitischen Gründen plötzlich eingestellt wird, bricht unter den Jugendlichen das Chaos aus.

Carla Buckley, Mondscheinjunge

andreas.markt-huter - 19.11.2016

„Sie drückt auf Senden und richtet die Augen wieder auf die Straße. Sie erblickt ein Objekt, das rasend schnell größer wird. Sie umklammert das Lenkrad und tritt auf die Bremse. Ein plötzlicher Schlag, das Auto gerät ins Schleudern. Im Scheinwerferlicht fliegen Baumstämme, Asphalt, ein heller Fleck, noch einmal Baumstämme vorbei. Mit einem Ruck bleibt das Auto stehen.“ (67)

Eine fahrlässige Unachtsamkeit und das Leben erhält vom einen auf den anderen Augenblick eine tragische Zäsur, der alles Kommende als schrecklichen Alptraum erscheinen lässt, aus dem es kein Erwachen und kein Entkommen mehr gibt. Wie sollen wir uns verhalten, wenn uns das Leben in ein Korsett drängt, das es uns nicht erlaubt, den richtigen Weg einzuschlagen?

Libba Bray, The Diviners - Die dunklen Schatten der Träume

andreas.markt-huter - 26.10.2016

„Alle Städte sind Geister. Neue Gebäude entstehen, über den Gebeinen der alten, sodass jeder glänzende Stahlträger, jedes Backsteinhochhaus die Erinnerung an das, was nicht mehr da ist, in sich trägt – ein architektonischer Spuk.“ (11)

Kaum hatte sich die Stadt von den Morden des grausamen Geists von John Hobbes erholt, regen sich in den finsteren Gängen der New Yorker Untergrundbahn bereits die nächsten Gespenster, welche die Stadt mit einer mysteriösen Schlafkrankheit überziehen. Immer mehr Menschen verfallen in einen tiefen, von schrecklichen Albträumen geplagten Schlaf, aus dem sei nie mehr erwachen.

Andreas Eschbach, Teufelsgold

andreas.markt-huter - 19.10.2016

„»Es gibt ein Geheimnis, das Sie und Ihren Bruder trennt«, sagte sie. Ihre Stimme war dunkel geworden, schien plötzlich die eines anderen Menschen zu sein, aus einem tiefen Schacht zu ihm zu dringen. »Ein zweites Geheimnis wird Sie beide wieder zusammenbringen. Es wird Sie unauflöslich aneinanderketten, bis die Frage beantwortet ist.«“ (10)

Der wenig erfolgreiche Anlageberater Hendrik Busske hält in Zürich Ender der 1990er Jahre für eine Kollegin aushilfsweise ein Geldanlegerseminar. Kurz vor Beginn der Veranstaltung entdeckt er in einem Antiquariat der Stadt ein merkwürdiges altes Buch aus dem Jahr 1880. Er beginnt darin zu lesen und wird wie magisch von der dämonischen Geschichte über einen Alchemisten, dem es mit Hilfe eines geheimnisvollen Steines gelingt, Blei in Gold zu verwandeln, in seinen Bann gezogen. Hendrik stiehlt das Buch kurzerhand und ahnt nicht, welche Auswirkungen seine Tat auf sein zukünftiges Leben haben wird.

Elizabeth LaBan, So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

andreas.markt-huter - 05.10.2016

„Es ist wichtig, dass du weißt, warum und genau wie alles passiert ist. Irgendjemand muss es wissen – irgendwem könnten die Informationen nützen, damit er nicht dieselben Fehler macht. Vielleicht. Ich weiß es nicht. Hör dir meine Geschichte an.“ (14)

Duncan steht vor seinem Abschlussjahr, in dem ihn die traditionelle Jahresarbeit der Abgänger der Irving Highschool erwartet, aber auch ein sogenannter „Schatz“ seines Zimmervorgängers aus dem vergangenen Jahr. Als er sich auf die Suche nach seinem Zimmer macht, ahnt er bereits, dass er das kleinste Einzelzimmer der Seniors sein könnte, aber nicht, dass der „Schatz“ er ihn erwartet, sein bisheriges Leben radikal verändern wird.

Julie Kagawa, Talon – Drachenzeit

andreas.markt-huter - 16.09.2016

„Die Kunst der Verwandlung – also eine menschliche Form anzunehmen – war inzwischen so verbreitet, dass jeder Drache sie beherrschte. Und wer es nicht konnte, bekam eiligst einen Crashkurs verpasst oder wurde vom Orden des Heiligen Georg erlegt, jenem grauenvollen Drachenschlächterkult, dessen einziges Ziel unsere Vernichtung war.“ (32)

Die sechzehnjährige Ember Hill und ihr Zwillingsbruder Dante erscheinen nur äußerlich wie typische Jugendliche, die eine aufregende Zeit an Kaliforniens Stränden verbringen wollen. In Wirklichkeit sind sie Drachennestlinge von Talon, die in Menschengestalt unauffällig das Verhalten der Menschen studieren und sich aneignen sollen, um später . Die Feinde der Drachen sind die Soldaten des St. Georg Ordens, die in ihnen lediglich blutrünstige Bestien erblicken, die es aufzufinden und zu vernichten gilt.