Judith Allert, Wunschelberg - Das Lächeln des Mittelgroßen Konfusio
„Niemand wäre mehr darauf gekommen, dass der Wunschelberg jahrelang im Winterschlaf gelegen war. Bunte Buden standen rings um die Zauberwiese. In den Bäumen hingen gemusterte Lampions und überall grünte und blühte es.“ (116)
Durch Zufall treffen Moritz, Emma und Jule in den Sommerferien auf dem magischen Wunschelberg aufeinander, wo sich merkwürdige Dinge ereignen. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den Dreien eine innige schöne Freundschaft und gemeinsam versuchen sie, der Geheimniskrämerei ihrer Eltern auf die Spur zu kommen.
„Von Anfang an gab es nicht den geringsten Zweifel daran, dass Olga da Polga ein Meerschweinchen war, das es einmal weit bringen würde.“ (7)
„Der Supergangster wurde auf einmal ganz still. Dann machte sich langsam ein Lächeln auf seinem Gesicht breit. „Oh“, sagte er schließlich mit sanfter Stimme. „Wenn Kinder ihre tollen kleinen Videospiele so lieben, dann werde ich ihnen eben das größte Spiel von allen geben.“ HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA!“
„»Der Postbote macht es richtig«, dachte Lieselotte. Auch sie hatte keine Lust, ihre freien Tage immer nur auf dem Bauernhof zu verbringen. Also packte Lieselotte ihre Tasche und machte sich auf den Weg zur Bushaltestelle.“
„»Was geschieht hier?«, flüsterte sie. »Wo ist Till?« Er konnte die Angst in ihrer Stimme hören. »Ich weiß nicht. Hast du sein Zimmer gesehen?«, fragte er. Greta nickte. »Es … ist, als hätte ihn jemand ausradiert.« Ja, dachte Caspar. Ausradiert aus ihrem Haus, den Fotos und was am allerschlimmsten war: sogar aus der Erinnerung ihrer Eltern.“ (66)
„Ve dachte gerade darüber nach, ob sie es riskieren und die Tür öffnen sollte, als sich der Ausschnitt hinter dem Schlüsselloch verdunkelte. Bevor sie reagieren konnte, wurde die Tür aufgerissen. Erschrocken für Ve hoch. Und stieß einen entsetzten Aufschrei aus, genau wie die Person, die ihr plötzlich gegenüberstand. Es war sie selbst.“ (110)
„»Wer hat meinen Honig geschleckt?«, brummt Mo. »Na gut, dann futter ich eben ein paar Kekse!«, beschließt er. Aber was ist das? Die Kekse sind weg! Statt dessen liegt ein kleiner Zwerg in der Dose und grinst.“
„Und dann passierte etwas, mit dem Owen nie im Leben gerechnet hätte. Fünf von Schokolade verschmierte Finger schoben sich aus der Mitte des Buches, packten den Rand und hievten sich heraus.“ (15)
„Die kleine Schusselhexe war erst 99 Jahre alt. Darum war es auch nicht schlimm, dass sie manchmal die Hexensprüche verschusselte. So jungen Hexen durften das. Aber einmal hatte sie einen ganz schlimmen Tag. Da wollte überhaupt nichts klappen …“
„Auf dem Dach der Bodleian Bibliothek in Oxford hockte ein Rabe, so still, dass man hätte meinen können, er wäre aus Stein gemeißelt. Seine harten schwarzen Augen beobachteten einen Jungen, der unter ihm vorbeilief. Der Name des Jungen war Archie Greene.“ (16)