Elli Woollard, Es wird Frühling, kleiner Bär!
„Der Wald war noch still und rundum schneebedeckt, / da wurde ein Bär von der Sonne geweckt. / Inmitten des Waldes war er ganz allein. / Die Welt schien so groß und der Braunbär so klein! »Ist irgendwer hier?«, rief das Bärenkind. / »Neiiiin«, seufzte der Schnee und / »Neiiiin«, hauchte der Wind.“
Im tiefverschneiten Winterwald erwacht ein kleiner Braunbär durch die ersten Frühlingssonnenstrahlen. Er fühlt sich ganz alleine und entdeckt einen Stein, der auch ganz allein zu sein scheint. Verspielt gibt er sich den Stein auf seinen Rücken und macht sich auf den abenteuerlichen Weg, die Welt zu entdecken.
„Es ist Sommer. Lian hat Ferien. Deshalb fahren Mama und Lian nacht Otterbach. Hier lebt Lians Tante Pati. Zottelige Kühe grasen auf grünen Weiden. Dann ist ein kleiner Weiher zu sehen. Hier hat Lian schwimmen gelernt. Jetzt dauert es nicht mehr lange. »Freust du dich schon?«, fragt Mama. (S. 2-3)
„Am Rande der Großstadt, versteckt in einem Park, stand ein kleines Häuschen: Das Zuhause von Mister O’Lui. Jeden Morgen kochte Mister O’Lui zwei warme Tässchen Kakao, schmierte zwei leckere Käsebrote mit Marmelade und freute sich auf alles, was der neue Tag so bringen würde.“
„Mit Grandios wollte ich die Vielfalt der Pflanzenwelt würdigen, indem ich die Extreme vorstelle: sehr seltene Pflanzen, den trockensten Kaktus, die nasseste Alge, den höchsten Baum und den mit den am tiefsten hinabreichenden Wurzeln … Alle in diesem Buch vorgestellten Arten sind Rekordhalter in einer der Disziplinen Größe, Höhe, Widerstandsfähigkeit oder Merkwürdigkeit.“ (S. 5)
„Am Morgen begrüßt Erzieherin Valentina die ankommenden Kinder: Janis mit seinem tollen Spielzeug-Drachen, Alia und Amira, die heute Geburtstag feiern, Emil, immer mit der Nase im Buch, die flinke Turnerin Lotta und Pauli, den Jüngsten im Kindergarten Sonnenblume. Gemeinsam erleben sie jeden Tag etwas Neues und freuen sich alle sehr auf den Ausflug zum Wald-Kindergarten und das große Sommerfest.“
„Letzte Nacht hatte ich einen verrückten Traum. Ich war auf einem großen Fest. Statt Jeans und Weste trug ich einen Nadelstreifanzug, statt Baseballkappe und Turnschuhe einen rot-weiß gestreiften Schlips und spitze schwarze Schuhe. Zuerst wusste ich nicht, wo das Fest stattfand. Aber dann wurde mir klar, dass es die Aula meiner Schule sein musste.“ (S. 9f)
„Der Wandel vollzog sich nicht von einem Tag auf den anderen. Er geschah nach und nach, wie das Abnehmen des Mondes, nach dem Wachstum ein Schwinden, ein Verblassen bis das Licht fast gänzlich erloschen war. Über die Jahre verkürzten sich die Sommer, und die Winter wurden länger und härter. Der Himmel verdunkelte sich. Die Erde gefror steinhart. Die Sonne versank hinter dem Horizont, monatelang bekam man sie nicht mehr zu Gesicht.“ (S. 17)
„Ein modernes Haus ist voller Technik – von Systemen, die sauberes Wasser liefern und die Lufttemperatur regeln, bis hin zu Apps, die das Licht einschalten, wenn niemand zu Hause ist, und Alarme, die es uns melden, wenn in der Küche etwas anbrennt.“ (S. 26)
„Im nicht sehr finsteren Finsterwald lebt die kleine Eulenhexe Petunia von und zu Nadelbaum mit ihren sieben kleinen Eulen. Und dann ist da noch Herr Spiegelei, Petunias Flugsauger. Er wohnt auch im Baumhaus. Wo er heute nur bleibt?“ (S. 10)
„Das ist der kleine Fuchs. Auf leisen Sohlen schlüpft er aus dem Bau. Er dreht seine feinen Ohren nach vorn. Wer ruft denn da? Schuhu! Neugierig läuft der kleine Fuchs los. Oh, der Wald ist aber groß? Doch was ist das?“