Stanislav Struhar, Die Gabe der Hoffnung
Es gibt Wörter, die sind frühlingshaft hell und zuversichtlich, Gabe und Hoffnung gehören dazu, und wenn der Name Stanislav Struhar fällt, löst sich jede Düsternis aus der Literaturgeschichte und es wird plötzlich Licht.
Stanislav Struhar stellt seine Romanfiguren gerne in ein unauffälliges Ambiente, worin die Mehrsprachigkeit gang und gäbe ist. Seine Helden haben keine Zeit, sich mit Sprachproblemen lange aufzuhalten, weil sie miteinander reden wollen und deshalb auf Anhieb in eine herzliche Universalsprache finden.
„Der menschliche Körper ist das am intensivsten studierte und am häufigsten dargestellte Objekt in der Geschichte. Er ist und vertraut und dennoch unendlich faszinierend. Dieses Buch enthüllt die komplexen Vorgänge innerhalb der Körperzellen, des Gewebes, der Organe und Systeme, im gesunden und kranken Körper in erstaunlich detaillierten Bildern.“ (S. 8)
Für das Ausräumen einer Schatztruhe gibt es keine verlässlichen Richtlinien. Genauso wenig ist geregelt, wie man einen Roman voller Schätze ausräumen und im Kopf installieren soll.
„Nemi überlegte schon, ob sie aufstehen solle und den Löwenzahn betrachten, der wundersamerweise aus dem Rinnstein wuchs, als in ihre Rücken – hinter der Bushaltestelle, im Wald, plötzlich ein Rufen laut wurde. »Heh!«, rief es. »Heh!«, rief es aus dem Wald.“ (S. 7)
„In diesem Praxisbuch für Künstler habe ich versucht, etwas von der Freude und Anregung wiederzugeben, die Künstlermaterialien auslösen können. Ich habe mich dabei hauptsächlich auf das bildnerische Gestalten konzentriert, also auf das Zeichnen, Malen, Drucken und die Computerkunst.“ (S. 6)
„»Wir brechen am Morgen nach London auf«, sagte der Doktor. »Wenn du mitkommst und dich bis zur Ankunft um die Bärin kümmerst, gebe ich dir, was du begehrst, sofern es in meiner Macht steht.«“ (S. 37)
Scherben sind ein faszinierendes Gebilde voller Widerstand und Querköpfigkeit. Meist sind sie Elemente aus einem größeren Ganzen, das zu Bruch gegangen ist, oft liegen sie in trockenem Gelände herum und lösen bei gutem Sonnenlicht heftige Waldbrände aus. Und kaum geht man barfuß, tritt man sich trittsicher etwas ein, was sich spontan in einem Schmerzseufzer entlädt.
„Aber natürlich geht es in dieser Geschichte nicht um den Wald. Vielmehr geht es um die seltsamen Gestalten, die der Wald beherbergt. Edith zum Beispiel. Aber zuerst muss ich von der Räuberbande erzählen, die sich in dem Wald in ihrer finsteren Räuberhöhle niedergelassen hat. Niemand weiß, wo sich diese Räuberhöhle befindet, was nicht sehr verwunderlich ist, weil sich ja nicht einmal sagen lässt, wo dieser Wald genau ist. (S. 7)
„Dieses Buch beschäftigt sich mit den Babenbergern und ihren Nachbarn. Eine der Entwicklungslinien erreicht ihr Ziel, wenn im Herrschaftsgebiet der Babenberger die »Unsrigen« leben und diese sich den Bayern entfremdet haben.“ (S. 13)
„Das vorliegenden Buch ist eine in der Praxis bewährte Lernhilfe, die zur Wiederholung und Festigung mathematischen Wissens dient. Es stellt die Grundlagen bereit und vermittelt neben dem Grundwissen auch Erweiterungs- und Vertiefungswissen, das zum Erreichen mathematischer Kompetenzen unerlässlich ist.“ (S. 3)