Fabian Lenk, Die Zeitdetektive - Der letzte Ritter von Füssen
„»Nimm das, elender Schurke!«, brüllte der riesenhafte Kerl und ließ das Schwert auf den Schild des anderen Ritters niedersausen. Doch sein Gegner, der wesentlich kleiner war, parierte den Hieb scheinbar mühelos. Er lachte sogar und rief: »Ist das alles, du Wurm? Wie schmeckt dir das?«“ (S. 9)
Kim, Julian und Leon besuchen den mittelalterlichen Markt in Siebenthann, ein Städtchen, das im Jahr 1012 gegründet worden ist. Die spannenden Schaukämpfe machen die drei Kinder neugierig auf das Leben im Mittelalter und beschließen mit dem unheimlichen Zeitraum „Tempus“ in die Zeit Kaiser Maximilians I. zurückzureisen, der auch der „letzte Ritter“ genannt wurde.
„Für dieses besondere Buch wurden Karten gestaltet, die die Geschichte der Menschen vom Ursprung vor sieben Millionen Jahren bis zur jüngsten Vergangenheit erzählen. Mithilfe dieser Karten taucht man gedanklich in die fernen und fremden Welten der Geschichte ein und setzt die Informationen auch fast unwillkürlich mit der Gegenwart in Beziehung. Man erkennt Zusammenhänge, die einem vorher verborgen blieben …“ (S. 9)
„Wenn man von früheren Ereignissen erzählt, erkennt man plötzlich Dinge, die man vorher nicht gesehen hat, findet manches wichtig, was man nur nebenbei wahrgenommen hat, oder man stellt fest, dass man sich grundlos aufgeregt oder geärgert hat, Überflüssiges gedacht und getan hat, und dass manches, was einem schrecklich vorkam, im Grunde nur banal war.“ (S. 9)
Schon eine weltliche Revolution zu veranstalten, ist nur wenigen Helden möglich. Jedoch eine göttliche Revolution zu zünden, ist fast nicht von dieser Welt!
„Es waren einmal drei Ziegenböcke, die wurden die Böckchen-Bande genannt. Der Sommer stand vor der Tür und die Böckchen überlegten, wo sie Ferien machen wollen.“
Die Literaturwissenschaft hat neben dem Hauptzweck, das eigene Personal hermetisch abgeschlossen gegenüber der Welt zu halten und darin Karrieren zu ermöglichen, auch einen Nebenzweck für das gemeine Volk, nämlich Texte aus vergangenen Epochen so aufzubereiten, dass sie die Wissens-entwöhnte Krimi-Dauerleserschaft der Gegenwart auch verstehen könnte.
„»Tom!« Keine Antwort. »Wo steckt der Junge denn schon wieder?«, Tante Polly spähte über die Gläser ihrer Brille hinweg. Dann stocherte sie mit einem Besenstil unter dem Bett herum.“ (S. 5)
„Dieses Buch gibt einen Überblick über das archaische und klassische Griechenland bzw. die Zeit vom 8.-4. Jh. v. Chr. Es ist als Einstieg in ein akademisches Studium gedacht und so konzipiert, dass jedes Kapitel als geschlossene Einheit verwendet werden kann. Ziel ist es, sowohl wesentliche Grundlagen zu vermitteln, als auch einen Ausgangspunkt für die weiterführende Beschäftigung mit den betreffenden Themen zu schaffen.“ (S. 9)
„Irgendwo, ziemlich weit weg, gibt es ein kahles, aber schönes Land. Ein stilles Land, in dem man gut träumen kann. Träumen wie die steinalte Eule zum Beispiel. Seit fünf Tagen und Nächten schon saß sie träumen im dürren Baum. Oder wie Koko, der Bär mit der krummen Nase.“ (S. 9 – 11)
„Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher wir kommen, wohin wir gehen, was wir eigentlich wissen? Dies sind Grundfragen, die sich Menschen in allen Kulturen, zu allen Zeiten gestellt haben. Dieses Buch versucht, allgemein verständliche Antworten zu geben – doch Vorsicht. Nicht alle Fragen lassen sich mit modernen Erkenntnissen der Naturwissenschaften beantworten.“ (S. 8)