Im Rahmen der Ausbildung zur Schulbibliothekarin hat Heidi Sammer, basierend auf Gerda Markfelder (BVÖ 2006), eine Checkliste zur Durchführung von Lesenächten erstellt und erprobt.

Ihre Tipps für die Praxis werden im Folgenden wiedergegeben:

Es ist aufschlussreich, sich mit der Forschung zu Schulbibliotheken und Lesen auseinanderzusetzen, wobei es sich natürlich auch lohnt, internationale Studien zu lesen.

School Libraries Work!, zum Beispiel, zitiert die Ergebnisse über zwei Jahrzehnte empirischer Studien, die den Einfluss von Schulbibliotheken auf Schüler_innenleistung messen. Der positive Zusammenhang wird vielfach belegt. Das letzte Update von Scholastic ist von 2008, inzwischen sind noch weitere Studien dazugekommen, die auf die Sommerleseliste gesetzt werden sollten.

Nachdem 56 Lehrer/innen aus den Tiroler Pflichtschulen den über vier Semester angelegten Lehrgang zur Ausbildung zum/r Schulbibliothekar/in absolviert haben, wünschte Landesschulinspektor Werner Mayr am 18. Juni 2014 den Teilnehmer/innen viel Erfolg und Freude in ihrem neuen Aufgabenbereich an der Schule.

Im Rahmen des Projektes des Bibliothekslehrganges der PHT versuchten sich die Schüler der Sondererziehungsschule Fügen als Regisseure und Schauspieler. Aufgrund der besonderen Schulsituation wurde das Projekt klassenweise  durchgeführt.

young_scienceDas Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule, Young Science, stellt eine Plattform mit Themenanregungen für die VWA zur Verfügung.

Diese stammen von Wissenschaftler/innen aus verschiedener Forschungseinrichtungen und Fachbereiche und beziehen sich auf aktuelle Forschungsprojekte. Literaturtipps und weiterführende Links erleichtern die erste Auseinandersetzung mit dem Theam.

Die Öffentliche Bücherei der Pfarre und Gemeinde Dölsach hat als Kultureinrichtung im Dezember 2013 bei „culture connected“ ihr Projekt, eine Schreib- und Theaterwerkstatt mit der 4. Klasse der Volksschule Dölsach, eingereicht.

Es gab den Zuschlag und dann ging es los: In der Schreibwerkstatt dichteten die 24 Schülerinnen und Schüler, radierten aus, strichen durch und begannen wieder von vorn. VOL Daniela Kuenz und Aloisia Mair, Leiterin der Öffentlichen Bibliothek Dölsach, betreuten den Fortgang der Geschichten.

wenn man Indianer werden will, aber Schweizer ist, erzählte der Schriftsteller Werner J. Egli den Schüler_innen der 1A-Klasse des BRG in der Au und ihrer Lehrerin Nadine Ulseß-Schurda. Aber manchmal stellt sich das Nächstbeste, wenn man nicht Indianer werden kann, – in Herrn Eglis Fall, die Entscheidung Cowboy und Schriftsteller zu werden – auch als sehr gut heraus.

Am 22. Mai fand im Langfasthaus Reschenhof traditionell der Tag der Schulbibliothek für die Tiroler Pflichtschulen statt. In diesem Jahr lautete das Schwerpunktthema "Die Bibliothek als Lernort".

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken an AHS weist auf ihrer Homepage auf die europaweite Online-Petition The Right to e-read – Für das Recht auf elektronisches Lesen hin. Öffentliche Bibliotheken fordern in dieser ein präzises, zeitgemäßes Urheberrecht und damit ein faires Erwerbs- und Verleihrecht, um ihren Nutzer_innen die neuesten E-Books und uneinge-schränkten Zugang zu Information anbieten zu können.

Regina Föger, geboren in Brasilien, seit 1986 eine Tirolerin, lebt mit ihrem Mann Günther und den vier Kindern in Telfs. In ihrer Ausbildung zur Sozialpädagogin hatte sie schon die Idee, den Schmetterlingsbrief zu schreiben. Daraus entstand später das zweisprachige Bilderbuch (Deutsch-Englisch): „Schmetterlingsbrief“. Es handelt sich dabei um ein Märchen über das Leben nach dem Tod. In liebevollen Collagen, welche die Autorin selber gestaltete und in kurzen, kindgerechten Texten wird die Geschichte der kleinen Raupe Tami erzählt, die schon bei ihrer Geburt etwas anders ist, als alle anderen Raupenkinder und auch nur kurz auf der Erde bleibt.

Es ist ein ernstes Thema für Kinder und Erwachsene, das aber Hoffnung macht auf ein wunderbares Leben nach dem Sterben, das ein Trost sein kann für betroffene Eltern und Geschwister. Im folgenden Interview für "Lesen in Tirol" erzählt Regina Föger, was sie dazu inspirierte das Buch zu schreiben, wie sie es in den Schulen präsentiert und ihre persönliche Einstellung zu Behinderungen und dem Tod.