Geschichte - Politik

450 Jahre Geschichte zum Miterleben in österreichische Zeitungen

Andreas Markt-Huter - 02.05.2026

ANNODie Österreichische Nationalbibliothek bietet auch digital eine große Fülle an historischen Quellen vom Bildarchiv mit ca. 400.000 Objekten, AKON mit über 75.000 historische Ansichtskarten, 600.000 Bänden an historischen Buchbeständen, dem historischen Archiv für Recht- und Gesetzestexte ALEX bis hin zu ANNO mit ca. 27 Mio. Seiten aus historischen Zeitungen und Zeitschriften.

Um ein wenig neugierig auf die digitalen Zeitungen von ANNO zu machen, sollen exemplarisch Artikel im Zeitraum von 450 Jahren, wenn möglich rund um den 2. Mai, vorgestellt werden, in denen vom Hofleben, von Kriegsereignissen, vom Transportwesen, Kulturleben, von Schiffsunglücken, Entdeckungen, Maifeiern und Mafiamorden berichtet wird.

Das Ende des 2. Weltkriegs im Spiegel österreichischer Zeitungen, Teil 2

Andreas Markt-Huter - 05.05.2025

KriegsendeDas Jahr 2025 zeigt sich, speziell für Österreich, als besonderes Jahr der Gedenktage. So jährt sich am 8. Mai zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Die Unterzeichnung des Staatsvertrags am 15. Mai 1945 sowie das Ende der Besatzungszeit und die Unabhängigkeit Österreichs am 26. Oktober 1945 feiern ihr 70. Jubiläum. Grund genug das Ende des Krieges in Österreich und Europa anhand von historischen Zeitungsquellen Revue passieren zu lassen.

Die Originalquellen bieten dazu einen interessanten Einblick in die Stimmungslage aber auch in die Rolle der Medien, dem Lesepublikum eine bestimmte Sicht auf die Wirklichkeit zu vermitteln. Dies kommt besonders deutlich in den Zeitungsmeldungen kurz vor und nach dem Ende des 2. Weltkriegs zum Ausdruck, wo zahlreiche Zeitungen nach dem Niedergang des NS-Regimes eingestellt werden und neue Zeitungen erscheinen.

Das Ende des 2. Weltkriegs im Spiegel österreichischer Zeitungen, Teil 1

Andreas Markt-Huter - 01.05.2025

KriegsendeDas Jahr 2025 zeigt sich, speziell für Österreich, als besonderes Jahr der Gedenktage. So jährt sich am 8. Mai zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Die Unterzeichnung des Staatsvertrags am 15. Mai 1945 sowie das Ende der Besatzungszeit und die Unabhängigkeit Österreichs am 26. Oktober 1945 feiern ihr 70. Jubiläum. Grund genug das Ende des Krieges in Österreich und Europa anhand von historischen Zeitungsquellen Revue passieren zu lassen.

Die Originalquellen bieten dazu einen interessanten Einblick in die Stimmungslage aber auch in die Rolle der Medien, dem Lesepublikum eine bestimmte Sicht auf die Wirklichkeit zu vermitteln. Dies kommt besonders deutlich in den Zeitungsmeldungen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs zum Ausdruck, wo die Zeitungen noch ganz unter dem politischen Einfluss der NS-Machthaber eine ideologisch geprägte Sicht der Wirklichkeit vermitteln.

Schoepfblog: Beiträge zur Politik, Wirtschaft und Kultur aus Tirol

andreas.markt-huter - 07.12.2021

schoepf blogIm Mai 2020 startete Alois Schöpf, der bekannte Autor, Kolumnist der Tiroler Tageszeitung und künstlerischer Leiter der Innsbrucker Promenadenkonzerte, einen Blog mit kritischen Beiträgen zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik Kunst, Literatur & Alltagskultur.

Die zahlreichen Essays und Beiträge behandeln aktuelle weltpolitische Themen wie z.B. die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Russland ebenso wie Tirol spezifische Diskussionen rund um die Sanierung der Luegbrücke. Für die breite Themenvielfalt garantieren aber auch künstlerische Beiträge wie Fortsetzungsromane, Shortstorys, Lyrikveröffentlichungen und Literaturrezensionen.

Sagen, Geschichten und Geschichte rund um Kaiser Maximilian I.

andreas.markt-huter - 22.03.2019

Albrecht Dürer, Porträt von maximilian 1.jpgVor knapp 500 Jahren, am 12. Januar 1519 starb Kaiser Maximilian I., mit dem der Aufstieg des Habsburgerreichs zur Weltmacht seinen Anfang nahm. Bis heute gilt er in Österreich und ganz besonders in Tirol als einer der populärsten Kaiser, mit dem die Stadt Innsbruck für eine Zeit in das Zentrum der Weltpolitik gerückt war.

Maximilians Landlibell aus dem Jahr 1511, in dem er gemeinsam mit den Tiroler Landständen den Kriegsdienst zur Verteidigung des Landes schriftlich festgehalten hatte, entfaltete Jahrzehnte nach seinem Tod eine eigene Bedeutung. Er trägt mit den zahlreichen Sagen und Geschichten rund um das Leben des „letzten Ritters“ zu seiner großen Nachwirkung bis in die Gegenwart bei.

Die Erfindung des Buchdrucks oder das weite Tor zum Lesen

andreas.markt-huter - 08.03.2019

buchdruckDie Erfindung des Buchdrucks gilt für viele als die einflussreichste Erfindung des Mittelalters, mit der die Wende zur Neuzeit eingeleitet worden ist. Sind zuvor Bücher und das Lesen von Büchern einigen wenigen Menschen vorbehalten geblieben, ist die Zahl der Leserinnen und Leser seitdem unaufhaltsam angestiegen.

Die Auswirkungen der neuen Technik hatten unmittelbare gesellschaftliche und politische Folgen, die schon bald in der Reformation gipfelten, in der die Bibel und die selbständige Interpretation der Schrift im Mittelpunkt der neuen religiösen Weltanschauung gestanden hat. Auch Renaissance und Humanismus verdanken ihren überregionalen Einfluss der Verbreitung antiker und moderner Schriften durch den neuen Buchdruck.

Kinderbuch zum Maximilianjahr - „Die Abenteuer des Ritters Theuerdank“

andreas.markt-huter - 25.02.2019

500 Jahre maximilian I.Familien, Kinder und Jugendliche gehören zu den wichtigsten Zielgruppen des Maximilianjahres, das vom Land Tirol gemeinsam mit der Stadt Innsbruck und Innsbruck Tourismus anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. für 2019 ausgerufen wurde.

Maximilian I., der die Fundamente für das habsburgische Weltreich durch Erbschaften, Kriege und Heiraten legte, hatte eine ganz besondere Beziehung zur Grafschaft Tirol, das während seiner Regentschaft beträchtlich erweitert wurde. Heute noch erinnern in Tirol zahlreiche Denkmäler und Dokumente an seine Regierungszeit.

100 Jahre „Republik Österreich“ im Spiegel der zeitgenössischen Presse, Teil 3

andreas.markt-huter - 12.11.2018

Ausrufung der RepublikAm 12. November 2018 jährt sich die Ausrufung der Republik Österreich, genauer gesagt „Deutschösterreich“ zum 100. Mal. Im November 1918 bricht mit dem Ende des 1. Weltkrieges die Monarchie auseinander. Der Habsburger Kaiser Karl I. erklärt unter dem Druck der Verhältnisse seinen Rücktritt, während die einzelnen Teilstaaten der k.u.k. Monarchie sich unabhängig erklären und eigenständige Staaten mit republikanischer Verfassung bilden.

Am Ende des Krieges herrschen in Österreich Lebensmittelknappheit, Produktionsengpässe und Angst der Bevölkerung vor plündernden, heimkehrenden Truppen. In Tirol herrscht nach der Kapitulation Unsicherheit über die Zukunft der Einheit des Landes, nachdem italienische Truppen bis an den Brenner heranrücken. Aber auch die Ausrufung der Republik verläuft alles andere als reibungslos und auch in Österreich herrscht Zweifel an der unabhängigen Überlebensfähigkeit des verbliebenen Reststaates. Als Republik „Deutschösterreich“ beschließt der provisorische Staatsrat, den Anschluss Österreichs an die neue Deutsche Republik zu beantragen.

100 Jahre „Republik Österreich“ im Spiegel der zeitgenössischen Presse, Teil 2

andreas.markt-huter - 09.11.2018

Ausrufung der RepublikAm 12. November 2018 jährt sich die Ausrufung der Republik Österreich, genauer gesagt „Deutschösterreich“ zum 100. Mal. Im November 1918 bricht mit dem Ende des 1. Weltkrieges die Monarchie auseinander. Der Habsburger Kaiser Karl I. erklärt unter dem Druck der Verhältnisse seinen Rücktritt, während die einzelnen Teilstaaten der k.u.k. Monarchie sich unabhängig erklären und eigenständige Staaten mit republikanischer Verfassung bilden.

Am Ende des Krieges herrschen in Österreich Lebensmittelknappheit, Produktionsengpässe und Angst der Bevölkerung vor plündernden, heimkehrenden Truppen. In Tirol herrscht nach der Kapitulation Unsicherheit über die Zukunft der Einheit des Landes, nachdem italienische Truppen bis an den Brenner heranrücken. Aber auch die Ausrufung der Republik verläuft alles andere als reibungslos und auch in Österreich herrscht Zweifel an der unabhängigen Überlebensfähigkeit des verbliebenen Reststaates. Als Republik „Deutschösterreich“ beschließt der provisorische Staatsrat, den Anschluss Österreichs an die neue Deutsche Republik zu beantragen.

100 Jahre „Republik Österreich“ im Spiegel der zeitgenössischen Presse, Teil 1

andreas.markt-huter - 06.11.2018

Ausrufung der RepublikAm 12. November 2018 jährt sich die Ausrufung der Republik Österreich, genauer gesagt „Deutschösterreich“ zum 100. Mal. Im November 1918 bricht mit dem Ende des 1. Weltkrieges die Monarchie auseinander. Der Habsburger Kaiser Karl I. erklärt unter dem Druck der Verhältnisse seinen Rücktritt, während die einzelnen Teilstaaten der k.u.k. Monarchie sich unabhängig erklären und eigenständige Staaten mit republikanischer Verfassung bilden.

Am Ende des Krieges herrschen in Österreich Lebensmittelknappheit, Produktionsengpässe und Angst der Bevölkerung vor plündernden, heimkehrenden Truppen. In Tirol herrscht nach der Kapitulation Unsicherheit über die Zukunft der Einheit des Landes, nachdem italienische Truppen bis an den Brenner heranrücken. Aber auch die Ausrufung der Republik verläuft alles andere als reibungslos und auch in Österreich herrscht Zweifel an der unabhängigen Überlebensfähigkeit des verbliebenen Reststaates. Als Republik „Deutschösterreich“ beschließt der provisorische Staatsrat, den Anschluss Österreichs an die neue Deutsche Republik zu beantragen.