Wissenschaft - Forschung

Neuerscheinung: Spektrum pht: Forschung an der Pädagogischen Hochschule Tirol, Heft 6, 2012: Kompetenzorientierung

andreas.markt-huter - 18.10.2012

Die Beiträge der neuesten, soeben erschienenen Ausgabe von „Spektrum PHT“ nehmen das aktuelle Thema Kompetenzen und kompetenzorientiertes Unterrichten auf. Es geht um neue Wege, gemäß dem Satz: „Die Zukunft kann keine Fortsetzung der Vergangenheit sein“ (Eric Hobsbawm), angewendet auf das Unterrichten und sein Umfeld.

Lesen lernen Kinder in der Schule

r.senn - 14.06.2012

Anita SchilcherSo lautet eine der zahlreichen Aussagen, die Prof. Dr. Anita Schilcher, Deutschdidaktikerin an der Universität Regensburg, im Rahmen eines Seminartages mit rund 150 Volksschul- und Sek-1-Lehrer/innen an der PH Tirol in Innsbruck deponierte.

„Es ist wertvoll, wenn es Eltern gelingt, zu Hause eine leseförderliche Atmosphäre zu schaffen, die Verantwortung für einen gelingenden Schriftspracherwerb liegt aber eindeutig in der Schule. Kommt es seitens der Lehrkräfte zu einer Verlagerung ins Elternhaus, wird das System noch ungerechter!“, führte Prof. Schilcher weiter aus. Sie als Mutter eines Schulanfängers, wisse genau, was es bedeutet, zu Hause täglich zehn Minuten zu lesen.

Lesen und Leseförderung in Tirol im Zeichen der PISA-Studie 2009, Teil 3

andreas.markt-huter - 27.10.2011

Wie immer man zur PISA-Studie auch stehen mag, eines scheint gewiss: sie rückt die Grundkompetenzen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften aber auch das Schulsystem als Ganzes regelmäßig in das Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung.

Genauso regelmäßig, wie die Studie alle drei Jahre vor Weihnachten der Öffentlichkeit präsentiert wird, werden auch ihre Ergebnisse von der Politik und den Medien unterschiedlich interpretiert. Lesen in Tirol hat bei den maßgeblichen Tiroler Bildungseinrichtungen über ihre Einschätzung der Lesekompetenz der Tiroler Schülerinnen und Schüler nachgefragt.

Die PIRLS-Studie 2011: Lesetest für Volksschüler

andreas.markt-huter - 06.07.2011

Von Ende März bis Mitte Mai wurden in Österreich die internationalen Erhebungen PIRLS und TIMSS durchgeführt, in der jeweils die Kompetenzen der 9 bis 10 jährigen Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Lesen sowie Mathematik und Naturwissenschaften getestet werden.

Ungefähr 5.200 Schülerinnen aus 160 Schulen und ca. 260 Klassen nahmen österreichweit an den beiden Erhebungen für Volksschülerinnen und Volksschüler teil. Die getesteten Schulen und Klassen wurden dabei zufällig ausgewählt. Für den Lesetest PIRLS, genauso wie für den Test in Mathematik und den Naturwissenschaften TIMSS, mssten von den Schülerinnen und Schülern jeweils an einem Testtag ein Testheft und ein Fragebogen bearbeitet werden. Die Ergebnisse der Studie werden im Dezember 2012 veröffentlicht.

Universitätsprojekt: Literaturlandkarte Tirols

andreas.markt-huter - 08.06.2011

Einen interessanten Weg, wissenschaftliche Forschung einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, ist das "Forschungsinstitut Brennerarchiv" mit seinem seit dem Jahr 2006 laufenden Projekt "Literatur-Land-Karte-Tirol" gegangen. Die Datenbank Literatur-Land-Karte Tirol bietet eine stetig wachsende Zahl an literarischen Texte zu Tiroler Orten und Regionen.

Die zugrunde liegende Idee ist so einfach wie nahe liegend: Tirol als wichtiger Verkehrsknoten zwischen Nord und Süd wurde im Laufe der Jahrhunderte von zahlreichen Schriftstellerinnen und Schriftstellern bereist. Ihre literarische Auseinandersetzung mit Tirol, soll möglichst vollständig gesammelt und in Form einer literarischen Landkarte präsentiert werden.

Tiroler Faschingsbräuche zum Lesen auf Sagen.at

andreas.markt-huter - 13.02.2009

faschingssagen

Die Tiroler Internet-Site Sagen.at bietet eine große Sammlung an älteren und neueren Texten über Faschingsbräuche in Tirol. Manche der Bräuche sind heute noch immer Bestandteil der regionalen Faschingstradition, andere wiederum sind bereits seit längerem in Vergessenheit geraten.

Der Volkskundler Ludwig von Hörmann beschreibt in seinem 1909 veröffentlichten Buch Tiroler Volksleben zahlreiche Faschingsbräuche, wie sie im 19. Jahrhundert in Nord-, Süd- und Osttirol gepflegt worden sind. Im Tiroler Oberinntal war Beispielsweise das so genannte Blochziehen überaus beliebt, bei dem Junggesellen einen Baumstamm durch den Ort ziehen müssen.

Jugendsachbuch für den Geschichtsunterricht

andreas.markt-huter - 20.03.2008

Das Buch Nationalsozialismus und Faschismus in Tirol und Südtirol ist ein Jugendsachbuch, das in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben ist. Dem Autor, Dr. Horst Schreiber, ist es dabei gelungen, die komplexen Zusammenhänge anschaulich darzustellen.

Das Buch kann und soll besonders auch für Lehrerinnen und Lehrer, die den Schülerinnen und Schülern diese schwierige Zeit vermitteln müssen, helfen, die richtigen Worte zu finden. Die Kulturabteilung des Landes hat - aufgrund einer Landtagsentschließung - das Zustandekommen des Buches unterstützt. "Allen mittleren und höheren Schulen Tirols wird ein Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt und nach Ostern durch den Landesschulrat übermittelt", erklärt Bildungslandesrat und Landesschulratspräsident Erwin Koler.

Tiroler Kulturzeitschrift Der Brenner im Internet

andreas.markt-huter - 16.11.2007

Die Tiroler Kulturzeitschrift Der Brenner steht derzeit im Mittelpunkt einer Ausstellung, die derzeit im Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck zu sehen ist. Bereits seit November 2007 kann die Gesamtausgabe der Tiroler Kulturzeitschrift Der Brenner auf der Internet-Site Austrian Academic Corpus frei nachgelesen werden und lädt zu einer spannenden Reise durch die Tiroler Kulturgeschichte in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts ein.

Die Zeitschrift Der Brenner, 1910 bis 1954 herausgegeben von Ludwig von Ficker, gilt bis heute als herausragendes Zeugnis der Kulturgeschichte Österreichs. Der Entwicklungsbogen dieser Zeitschrift reicht von der Kultur der Moderne (Karl Kraus, Ludwig Wittgenstein, Georg Trakl, Hermann Broch, Else Lasker-Schüler) bis hin zu einer prononciert katholischen Heilsbotschaft (Søren Kierkegaard, Theodor Haecker, Ferdinand Ebner, Ignaz Zangerle).