Digitale Werkzeuge zur sprachlichen Bildung und Leseförderung auf Schooltools
Die Bildungsplattform „Schooltools“ der KPH Niederösterreich und KPH Wien bietet eine frei zugängliche Sammlung digitaler Werkzeuge zur sprachlichen Bildung und Leseförderung besonders in der Primarstufe an.
Die Sammlung orientiert sich an Kompetenzbereichen und bietet eine umfangreiche Auswahl digitaler Anwendungen zur Förderung des Zuhörens und Sprechens, des Lesens, des Schreibens sowie der Sprachbetrachtung. Der besondere Schwerpunkt der Anwendungen liegt auf Werkzeugen zur Leseförderung, wie die Unterstützung der Leseflüssigkeit, des Textverständnisses und der Lesemotivation.
Seit vier Jahren setzen die Chemielehrerinnen und Chemielehrer des BG/BRG Kufstein das Fachmagazin Molecool, herausgegeben vom Verband der Chemielehrer*innen Österreichs (VCÖ), gezielt zur Förderung der Lesekompetenz im naturwissenschaftlichen Unterricht ein.
Projektplanung und -beschreibung
Jedes Kind besitzt eine Büchertasche. Das Bild darauf hat es selber gestaltet. Darin befindet sich eines seiner Bücher. Außerdem befindet sich ein kleines Büchergästebuch darin.
„»Schule ist toll!«, findet Anton. Immer ist was anderes los. Einmal ist Probe-Alarm, einmal ist Wandertag, einmal dürfen sie Bäume pflanzen. Echt spannend! Unterricht gibt es natürlich auch.“ (S. 6)
Mit der zunehmenden Konsolidierung des Staates in der Zeit des aufgeklärten Absolutismus trat die schulische Bildung in Lesen, Schreiben und Rechnen immer stärker in den Fokus der politischen Ziele. Neue pädagogische Methoden und Organisationen der Bildung bewirkten eine rasche Alphabetisierung breiter Teile der Bevölkerung.
Bildung ist ein wesentlicher Teil der menschlichen Entwicklung und in modernen Gesellschaften spielen Literatur und verbindende kulturelle Gemeinsamkeiten eine wichtige Rolle sowohl für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, als auch für die Ausbildung gemeinsamer Werte und den sozialen Zusammenhalt in einer Gesellschaft.
Sinnvoll verwendet, können Apps zum Lesen, Erzählen, Entdecken, Rätseln, Spielen und Zuhören bei der Sprach- und Leseförderung gute Dienste erweisen und den Kindern helfen, sich mit der Welt der Wörter vertraut zu machen.
„Übersichtliche Leseeinheiten, farbige Sprechsilben sowie kurze Zeilen ermöglichen schnelle Lese-Erfolge und motivieren zum Weiterlesen. Die vielen Illustrationen bieten Lesepausen und unterstützen gleichzeitig das Textverständnis. Rätsel im Buch regen Gespräche über das Gelesene an.“ (S. 4)
Mit dem Beginn des Mittelalters gingen gesellschaftliche Umbrüche einher, die in vielen Regionen Europas Lesen und Schreiben wieder eine Tätigkeit von Spezialisten werden ließen. Doch im Laufe der Jahrhunderte erleben die Kulturtechniken des Lesens und Schreibens eine Renaissance und zunehmend weitere Verbreitung.