Leseförderung an Schulen durch Lesepatenschaft
Das Bundesministerium für Bildung setzt mit der Initiative „Lesepatenschaften“ ein bundesweites Zeichen der Leseförderung an Schulen. Mit der Aktion sollen systematisch ehrenamtliche Lesepatenschaften ins Leben gerufen und gefördert werden. Dabei soll durch eine zweckmäßige Fortbildung, die pädagogische Qualität der Lesepatenschaft gesichert sein.
Bereits jetzt besuchen ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten regelmäßig Schulen, um mit den Kindern zu lesen, die Lesekompetenz und Freude am Lesen zu stärken und ihnen einen neuen Zugang zu Büchern zu eröffnen.
Wer sich auf die Suche nach Materialien zur Sprach- und Leseförderung begibt, wird auf der Seite des
Die Leseförderung an Berufsschulen hat sich in den letzten Jahren von einer rein sprachlichen Aufgabe zu einem integralen Bestandteil der beruflichen Handlungsfähigkeit entwickelt. Auch im Lehrplan für Berufsschulen findet sich die Entwicklung berücksichtigt, dass moderne Berufsbilder z.B. durch Digitalisierung oder komplexe Normen eine immer ausgeprägtere Lesekompetenz erfordern.
Passend zur Weihnachtszeit bietet das Internetportal Vorleser.net Hörbücher für die kommende Weihnachtszeit. Im umfangreichen Angebot finden sich ausgewählte Bibelstellen, die Weihnachtsgeschichte als Radiogeschichte erzählt, Kurzgeschichten, Weihnachtsgeschichten, Weihnachtsmärchen sowie Weihnachtsgedichte im Ausmaß von mehreren Stunden Hörgenuss.
Für den Österreichischen Vorlesetag am 26. März 2026 wird ein Vorlesebuch herausgegeben, bei dem neben Texten bekannter Autorinnen und Autoren auch jeweils ein Text von Schülerinnen und Schülern der Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II veröffentlicht werden.
Die Digitalisierung hat sich in den letzten Jahrzehnten über alle Bereiche der Bildung und des Lernens ausgebreitet und damit auch die Kulturtechniken Lesen und Schreiben spürbar verändert. Lesen und Schreiben haben sich speziell bei den jüngeren Generationen zunehmend in den digitalen Raum verlagert, während die Lesekompetenz laut Studien fortlaufend im Sinken begriffen ist.
Auch beim Tiroler Vorlesetag 2026 stehen Lesen und Vorlesen wieder im Mittelpunkt. Dazu werden alle Schülerinnen und Schüler der vierten Volksschulklassen eingeladen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Ganz gleich ob fesselndes Abenteuer, herzliche Familiengeschichte oder Geschichten von mutigen Heldinnen und Helden, bei dieser landesweiten Aktion werden die besten Erzählungen der Schülerinnen und Schüler in Tirol gesucht.
„Wegen der Notwendigkeit zur Differenzierung im Feld der Leseförderung wollen wir mit dem vorliegenden Buch zu einem detailorientierten Blick auf die Belange der verschiedenen Gruppen von Heranwachsenden anregen und die Grundlagen dafür bereitstellen. Mit dem Begriff der »systematischen Leseförderung« im Titel bezeichnen wir ein Konzept, das spezifische Leseschwierigkeiten der Schülerschaft in ein ausdifferenziertes Modell von Lesekompetenz einordnet und vor diesem Hintergrund passende Fördermethoden zu den verschiedenen Teilbereichen des Lesens empfiehlt.“ (S. 9)
„Mit dem bundesweiten Lesegütesiegel „Lesen. Deine Superkraft“ werden Volksschulen ausgezeichnet, die evidenzbasiert und mit einer Vielfalt von Maßnahmen die Lesekompetenz und Lesemotivation ihrer Schülerinnen und Schüler fördern. Das Lesegütesiegel unterstützt Schulen dabei, ihre Stärken im Bereich Lesen anhand von fünf Schwerpunkten zu erkennen und sichtbar zu machen.“
Der Sommer steht vor der Tür und auch für diese Sommerferien bieten die Öffentlichen Büchereien Tirols die Möglichkeit, die Freizeit abenteuerlich, spannend und sinnvoll mit Lesen zu nutzen. Dazu findet bereits zum sechsten Mal der traditionelle „Tiroler Geschichtensommer“ statt, mit dem die Öffentlichen Büchereien allen Kindern und Familien ihr umfangreiches Bücher- und Medienangebot kostenlos anbieten und zu spannenden Veranstaltungen einladen.