Vanessa Walder, Die Abenteuer der weißen Wölfin
„Im Wolfsrudel gibt es fünf Welpen, die fünf Monate alt sind. Der fünfte Welpe ist weiß und ein Mädchen. Es heißt Fünf. Aufgeregt jaulen die Welpen: Das Rudel kommt von der Jagd. Vorne laufen die Leitwölfe Breitmaul und Vollmut.“ (S. 6f)
Die Wölfe der Wildnis leben ein aufregendes und gefährliches Leben. Die jungen Leserinnen und Leser begleiten eine mutige junge Wölfin bei ihren Abenteuern in einer neuen Lebenswelt und lernen dabei viel über das Leben der Wölfe, ihr Verhalten und ihren Lebensraum.
„Lilli weiß, dass ihre Mutter es gut meint, wenn sie ihr jeden Morgen ein gesundes Pausenbrot einpackt. Aber muss es immer das dunkelste Vollkornbrot sein, das es beim Bäcker gibt? Das allertrockenste Vollkornbrot, noch dazu mit fader Tofupaste, Sojasprossen und labbrigem Salatblatt drauf? Und das jeden Tag? Brr! Lilli schüttelt sich, wenn sie nur daran denkt.“ (S. 11)
„Was für eine Frechheit! Der komische Mann hat Eddie einfach ausgesetzt! Er ist lange und weit mit dem Auto gefahren. Eddie weiß gar nicht mehr, in welcher Richtung seine Feuerwache liegt. Jetzt hockt er mitten im Wald auf einem Baum. Was soll er denn hier im Urwald? Weit und breit gibt es keine Kekse und Kaffee kriegt man hier sicher auch keinen. (S. 19)
„Diese Geschichte beginnt im Nordwesten Alaskas, damals hauptsächlich bewohnt von den Inupiat, einem der Völker der Arktis. Sie beherrschten die Kunst des Fischfangs, der Jagd, des Sammelns von Eiern, Beeren und Heilkräutern. Die Inupiat leben im Wandel der Jahreszeiten. Alles, was sie zum Leben brauchen, gewinnen sie aus den Ressourcen, die ihnen das Meer und das Land bieten.“ (S. 6)
„Es ist Sommer. Lian hat Ferien. Deshalb fahren Mama und Lian nacht Otterbach. Hier lebt Lians Tante Pati. Zottelige Kühe grasen auf grünen Weiden. Dann ist ein kleiner Weiher zu sehen. Hier hat Lian schwimmen gelernt. Jetzt dauert es nicht mehr lange. »Freust du dich schon?«, fragt Mama. (S. 2-3)
„Letzte Nacht hatte ich einen verrückten Traum. Ich war auf einem großen Fest. Statt Jeans und Weste trug ich einen Nadelstreifanzug, statt Baseballkappe und Turnschuhe einen rot-weiß gestreiften Schlips und spitze schwarze Schuhe. Zuerst wusste ich nicht, wo das Fest stattfand. Aber dann wurde mir klar, dass es die Aula meiner Schule sein musste.“ (S. 9f)
„Im nicht sehr finsteren Finsterwald lebt die kleine Eulenhexe Petunia von und zu Nadelbaum mit ihren sieben kleinen Eulen. Und dann ist da noch Herr Spiegelei, Petunias Flugsauger. Er wohnt auch im Baumhaus. Wo er heute nur bleibt?“ (S. 10)
„Tiere sind sehr unterschiedlich. Immer wieder glaubte ich endlich alles bisher bekannte über ihre Anatomie zu wissen. Und immer wieder brachten mich umwerfende neue Erkenntnisse zum Staunen! Das ist es, was ich an der Wissenschaft so liebe: Es gibt immer etwas Neues zu entdecken … In diesem Buch nehme ich dich mit auf eine Reise ins Reich der Tiere.“ (S. 5)
In der Erde wühlen, säen, gießen oder ernten: Beim Gärtnern lernst du ganz viel über die Natur. Wie lange dauert es zum Beispiel, bis ich meine selbst gesäten Radieschen essen kann? Wie viel Wasser brauchen Pflanzen und wie viel Sonne tut ihnen gut? Welche Insekten und Vögel leben in meinem Garten? Und was braucht ein Igel, um sich dort wohlzufühlen? Ganz egal, ob du einen kleinen Garten hast oder Pflanzen auf dem Balkon ziehst, Gärtnern macht einfach Spaß. Es klappt sogar auf einer hellen Fensterbank.“ (S. 3)
„Hoch in den Bergen, dort wo die höchsten Bergspitzen den Himmel kratzen, am Fuße der Hohen Mut, da gurgelt ein glasklarer, bitterkalter Gletscherbach. Brrrhhh! Wenn du nur die große Zehe hineinhältst, dann läuft der ganze Fuß rot an.“ (S. 8)