Frank Passfeller, Sherlock Schultz und der unsichtbare Diamant
„Sirenen schrillen, Lampen blinken – im Museum wurde eingebrochen! Der Dieb hat ausgerechnet das wertvollste Stück geklaut: den berühmten Kalimahari-Diamanten. Der wurde erst vor Kurzem für eine Ausstellung hergebracht. Und nun ist er weg! Die Polizei wird gerufen.“ (S. 4)
Sherlock Schultz, der eigentlich Ephraim Dagobert Schultze heißt, ist ganz fasziniert von den Geschichten über den Detektiven Sherlock Holmes. Wie sein großes Vorbild hat es sich eine karierte Mütze und einen Mantel zugelegt und versucht, gemeinsam mit Tine, seiner schlauen neunjährigen Nichte, soviel Verbrechen zu lösen wie möglich. Diesmal stehen sie vor der Aufgabe, das Rätsel um einen spektakulären Schmuckraub lösen.
„In diesem Buch erfährst du alles über die 16 Schachfiguren und wie man sie zieht. Ziel des Spiels ist es, die Gegenseite matt zu setzen, also ihre wichtigste Figur zu schlagen: den König. Bis dahin schlägst du einige andere gegnerische Figuren, und sie werden einige deiner Figuren schlagen. Im Schach kommt es auf Intelligenz, Cleverness und Mut an. In diesem Buch findest du auch Schachprobleme, die du lösen kannst. Solche Aufgaben helfen dir, besser zu spielen.“ (S. 4)
„Heute habe ich einen Würfel gefunden. Einen schönen Würfel. Mit sechs Farben. Auf jeder Seite eine. Der Würfel besteht aus vielen kleinen Würfeln. Sie lassen sich drehen. Von einer Seite zur anderen. So verändert sich der große Würfel: Stück für Stück.“
„Was kleine Luchse alles lernen müssen: Schleichen in der Dämmerung, / jederzeit bereit zum Sprung, / klettern und auf Rotwild lauern, / mag es noch so lange dauern. // Mäuse meilenweit entdecken, / sich im Unterholz verstecken, / heimlich vor den Menschen fliehen / und aus Vorsicht weiterziehen …“ (S. 5)
„Mimi Medusa lässt sich vom Klettergerüst baumeln. Kopfüber, mit geschlossenen Augen. Die Schlangen auf ihrem Kopf schaukeln entspannt vor und zurück. So verbringt Mimi am liebsten die große Pause auf Burg Wundersam, der Schule für magische Geschöpfe.“ (S. 4)
„Es war einmal ein kleines Land, das hieß Schlaraffien und wurde seit Jahrhunderten von einer langen Reihe von Königen mit blondem Haar regiert. Zu der Zeit, von der ich hier schreibe, herrschte König Fred der Furchtlose.“ (S. 11)
„»Morgen ist Weihnachten und wir bekommen keine Geschenke. Wie schrecklich!«, rief Jo. Sie lag ausgestreckt vor dem Kamin. »Das passiert, wenn man arm ist«, sagte Meg. Sie war die älteste der vier Schwestern. Mürrisch betrachtete sie den Saum ihres alten Kleides. »Wenn Papa nur nicht all sein Geld verloren hätte …« Amy, die jüngste, seufzte ebenfalls. »Es ist ungerecht. Manche Mädchen aus meiner Klasse haben so viel schöne Sachen. Andere haben gar nichts. So wie wir!«“ (S. 9)
„Was sind Gefühle? Gefühle helfen uns einzuordnen was wir erleben. So können wir entscheiden, was wir als Nächstes tun oder wie wir uns anderen gegenüber verhalten. Ist ein Gefühl stark, reagiert auch unser Körper heftig. Unsere Augen strahlen oder füllen sich mit Tränen. So können andere Menschen erkennen, wie es uns geht.“ (S. 8)
„Die ersten Kulturen entstanden entlang großer Flüsse in Mesopotamien (dem heutigen Irak) und China. Im Lauf der Zeit kamen überall auf der Welt viele weitere dazu. Dieses Buch zeigt Szenen aus 12 antiken Kulturen in Afrika, Amerika, Asien, Europa und Ozeanien. Auf dieser Karte siehst du, wo sie sich befanden.“ (S. 2)
„Ja, Sommerrode ist so wunderhübsch, so fabelhaft und perfekt, dass man es kaum aushalten kann. Aber jetzt ist die Hauptstraße von Sommerrode versperrt. Mitten auf der Lupinenallee türmt sich ein riesiger Berg Modder auf. Gekrönt mit einem dicken Haufen frischer Hundekacke. Der Matsch quillt schon rechts und links auf den Radweg. Und der Gestank kriecht durch die Schießscharten-Fenster der umliegenden Häuser. Wie das passieren konnte? Tja, das Ganze hat vor einer Woche begonnen, mit der Kletten-Keilerei. Und der Ameisen-Attacke. Und dann kam der Wettbewerb, bei dem ein Drache unbedingt den ersten Preis gewinnen wollte. Aber besser der Reihe nach.“ (S. 8 f)