9-11 Jahre

Erin Hunter, Seekers - Die Suche beginnt

andreas.markt-huter - 17.10.2014

„Lusa setzte sich hin, um zu warten. Die Sache war noch nicht abgeschlossen, ganz gleich was ihr Vater dazu sagte. Sie wollte mehr über die Wildnis wissen und davon würde sie sich nicht abbringen lassen. Auf gar keinen Fall.“ (149)

Drei junge Bären, die das Schicksal auf sich allein gestellt hat, versuchen in der Wildnis Nordamerikas zu überleben. Dabei müssen sie nicht nur mit ihrer ständigen Sorge um Nahrung zurechtkommen, sondern vor allem der ständigen Bedrohung durch andere Bären aus dem Weg gehen. Das Schicksal wird die drei unterschiedlichen Bärenkinder schließlich zusammenführen.

Bettina Obrecht, Plötzlich Schwestern!

andreas.markt-huter - 06.10.2014

„Wenn man Geschwister hat, muss man offenbar immer so tun, als würden die nerven, während man sie in Wahrheit richtig klasse findet. Er wäre für mich mal beruhigend gewesen zu wissen, dass Geschwister wirklich nur nerven. Dann hätte ich mich gefreut, dass ich ein Einzelkind bin.“ (5)

„Plötzlich Schwestern“ erzählt die Geschichte einer sogenannten Patchwork-Familie, den Schwierigkeiten zweier Mädchen sich in dem neuen Umfeld zurecht zu finden, den Abneigungen und Gehässigkeiten aber auch den Kränkungen und der Verletzlichkeit, die ein Trennung von Eltern mit sich bringt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der beiden Kinder Mia und Kelly.

Marco Kunst, Der Schlüsselträger und die grauen Könige

andreas.markt-huter - 29.09.2014

„Merkwürdige, schicksalhafte Ereignisse brachten Unheil über Myr. Graue Könige besetzten den Thron, einer nach dem anderen gleichgültig und grausam. Myr verarmte und versank in Vergessenheit.“

Timeo lebt mit seinem Vater Finus im Wald nahe der Stadt Myr. Er war noch nie in der Stadt, kennt dafür aber den Wald wie seine Westentasche und schwingt sich hoch über dem Boden von Ast zu Ast. Eines Tages beginnen sich jedoch merkwürdige Dinge im Wald zu ereignen. Menschen werden zu Stein: der Gräuel erwacht.

Frank M. Reifenberg, Die absolut unglaublichen und zu 113 Prozent wahren Abenteuer …

andreas.markt-huter - 24.09.2014

„Ich bin Cornelius Delano Tuckerman der Vierte. In unserer Familie glauben alle, dass mal was wirklich Tolles aus ihnen wird. Ich glaube das auch.“ (5)

Tucker ist Experte für UGDSNPAZ113%WSIS!, was so viel bedeutet wie: Unglaubliche Geschichten, die sonst niemandem passieren, aber zu 113 % wahr sind. Und genau dieser Wahrheitsanspruch bringt Tucker immer wieder in Schwierigkeiten, weshalb er beschlossen hat, Schriftsteller zu werden, denn die dürfen von Berufs wegen lügen. In seinem Heft erzählt Tucker seine Geschichten.

Tommy Greenwald, Charlie Joe Jackson - Lesen verboten!

andreas.markt-huter - 19.09.2014

„Ich werde auch ein paar spezielle Tipps in diesem Buch aufzählen, wie man am besten liest – oder NICHT liest. Einige dieser Tipps handeln davon, wie man sich grundsätzlich vorm Lesen drücken kann. Das ist eigentlich die Hauptstrategie, die ich empfehle. Manche aber haben damit zu tun, wie man das Beste daraus macht, wenn man ein Buch einfach lesen MUSS.“ (7)

Der „Ich-Erzähler“ Charlie Joe Jackson liebt nichts weniger als zu lesen und wendet sich mit seinem Buch an all jene, die genauso ungern lesen wie er. Bislang ist es Charlie recht gut gelungen, sich vor dem Lesen eines Buches zu drücken, indem er sich von seinem Freund Timmy McGibney die im Unterricht behandelten Bücher immer für den Preis eines Sandwiches erzählen hat lassen. Bis Timmey eines Tages ein Sandwich zu wenig erscheint.

Sita R. de Jenner, Die Blumengeister-Clique

andreas.markt-huter - 19.08.2014

„Blumengeister! Das sind Blumengeister!“, schrie Jessica begeistert. Blumengeister, gibt’s die?“, wunderte sich Robert. „Nein, das glaub ich nicht.“ „So schau doch!“ „Ich seh noch immer nichts. Nein, Blumengeister, die gibt’s nicht!“ Oder etwa doch? (32)

Die beiden Teenager Robert und Jessica sind befreundet und ineinander verliebt, was aber gar nicht so einfach ist, da die Eltern der beiden schon seit langer Zeit verfeindet sind und den Kindern nicht einmal erlauben, einander zu grüßen.

Fanny Britt, Jane, der Fuchs und ich

andreas.markt-huter - 22.07.2014

„Meistens schaffe ich zwischen der Schule und zu Hause dreizehn Seiten. Manchmal ist Geneviève mit im Bus und ich höre sie hinten mit den Jungs über mich lästern. Dann blättere ich um, ohne wirklich zu lesen, weil mir das Herz in den Ohren trommelt.“ (16)

Hélène besucht die fünfte Schulklasse und wird von ihren Mitschülern gemobbt. An keinem Platz in der Schule fühlt sie sich mehr sicher und wohl, überall fürchtet sie sich vor dem gemeinen Getratschte der anderen und ihren Sprüchen an den Wänden. Ihren einzigen Trost findet Hélène in Charlotte Brontës Roman „Jane Eyre“.

Richard David Precht, Warum gibt es alles und nicht nichts?

andreas.markt-huter - 27.06.2014

„Deshalb sind Kinderdinge oft etwas sehr Ähnliches wie Erwachsenendinge. Nur eben meist spontaner, lustiger und ehrlicher. Kinder wissen nämlich meistens, dass sie vieles nicht wissen.“ (14)

Auf seinen Spaziergängen durch die Berliner Zoos, Museen, Sehenswürdigkeiten und Stadtteile diskutiert der Autor Richard David Precht mit seinem Sohn Oskar grundlegende Fragen der Philosophie wie z.B. „Warum gibt es alles und nicht nichts?“, „Warum gibt es mich?“ oder „Wer ist Ich?“ Jede Station dient als Ausgang für neue Fragen, Überlegungen und Antworten.

Birgit Fricke, Richard Löwenherz

andreas.markt-huter - 18.06.2014

„So viele Lieder habe ich nun schon über ihn gesungen, über meinen König Richard Löwenherz. Doch nun will ich von ihm erzählen, seine Geschichte, die über lange Jahre und viele Meilen hinweg auch meine Geschichte ist.“ (8)

Blondel de Nesle, der höfische Spielmann des englischen Königs Richard Löwenherz, erzählt die Geschichte seines Herrn, von ihrem ersten Zusammentreffen im Palast von Richards Mutter Eleonore von Aquitanien in Poitiers im Jahr 1172 n.Chr. bis zu Richards Tod im Jahr 1199. Dazwischen liegt ein abenteuerliches Leben voll von Kämpfen, Intrigen und Kriegen.

Maja Nielsen, David Livingstone

andreas.markt-huter - 11.06.2014

„David Livingston soll im Auftrag der Königlichen Geografischen Gesellschaft in London […] ein Jahrtausende altes Rätsel der Menschheit lösen: herausfinden, wo die Quellen des Nils sind! Gelingt ihm das, dann zählt er zu den größten Entdeckern aller Zeiten.“ (8)

Afrika galt bis vor 150 Jahren als unbekanntes Land, als terra incognita. Erst im 19. Jahrhundert machten sich europäische Forscher daran das geheimnisvolle Afrika zu erkunden. David Livingstone ist der berühmteste dieser Entdecker, der Zentralafrika sowohl von West nach Ost durchquert hat, als auch die Quellen des Nils gesucht hat und dabei von der Bildfläche verschwunden ist.