Bernd Ahrbeck, Inklusion
„Grundlegend stehen sich also zwei unterschiedliche Arten des Inklusionsverständnisses gegenüber. Sie unterscheiden sich im angestrebten Reformtempo und – was noch wichtiger ist – darin, ob eine ungetrennte Gemeinsamkeit aller Schüler das ausschließlich gültige Ziel sein kann.“ (8)
Das Thema „Inklusion“ wird im schulischen Bereich zurzeit lebhaft diskutiert und führt mitunter zu heftigen Auseinandersetzungen. Wenn es um Inklusion geht, stehen sich häufig zwei gegensätzliche Gruppen gegenüber, die ähnliche Ziele mit gegensätzlichen Mitteln propagieren, wobei die Wünsche der betroffenen Kinder und Jugendlichen mitunter hinter den ideologischen Vorstellungen, was Schule leisten soll, angereiht werden.
So frech und selbstbewusst kann ein Leben gar nicht ablaufen, dass nicht eine unerwartete Schwangerschaft die beteiligten Personen zumindest kurzfristig aus der Ruhe brächte.
Ganz egal wie lange ein Krieg dauert, es braucht immer Jahrzehnte und Generationen, um die sogenannten Kollateralschäden in den Seelen der Menschen halbwegs in eine Sprache zu bringen. Erst wenn man eine Geschichte zum Unsagbaren erzählen kann, besteht die Chance zu einer Versöhnung zwischen den Glückserwartungen und dem eingetretenen Unglück.
Kaum Handlung, kaum Thesen, kaum Genre, alles richtig, kaum etwas falsch.
Gute Schriftsteller überlegen ein Leben lang, was sie als den berühmten letzten Satz beim Sterben sagen könnten. Dabei entstehen oft ganze Gedichtbände.
In den Hitparaden und Charts gibt es nur Sieger, was aber machen die anderen, die nicht von der Geschmackstombola nach oben gespült werden?
Im engeren Bedeutungssinn hat der Lebenslauf mit dem Abrennen einer Strecke zu tun, und wer einmal einem Marathonisten zugesehen hat, wie er nach dem Ziel zusammenbricht, der versteht, dass es beim Lebenslauf um Leben und Tod geht.
Ein richtig wilder Roman kann mit einem einzigen Kapitel die pädagogisch wertvolle Sprach-Ausbildung einer ganzen Generation zunichtemachen. Wer einmal entgleistes Deutsch jenseits aller Grammatik-Hecken und Deklinations-Gebüsche erleben will, muss sich auf Broken German einlassen.
Eine Katze ist nach wie vor das ideale Haustier, weil sich eine Profi-Katze nur sehen lässt, wenn seine Besitzer es wollen.
Die größten Überraschungen in einer scheinbar hochkomplexen Gesellschaft entstehen dadurch, dass die Menschen die diversen Gebrauchsanweisungen entweder gar nicht oder zu genau lesen.