Beziehung

Herbert Günther, Zeit der großen Worte

andreas.markt-huter - 14.04.2014

„Die Zeit der großen Worte ist vorbei, hat Helene gesagt. Jetzt bist du an der Reihe, Paul. Du und deinesgleichen. Denkmäler haben wir genug und tote Helden auch. […] Schreib einfach auf was dir durch Kopf und Bauch gegangen ist. Damit es nicht vergessen wird.“ (7)

Paul Hoffmann ist vierzehn Jahre alt, als am 1. August 1914 mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs eine alte Zeit zu Ende geht. Voller Begeisterung melden sich die Männer freiwillig, unter anderem auch Pauls Vater Walter und sein älterer Bruder Max. Nach anfänglicher Begeisterung nimmt bei Paul die Skepsis gegenüber dem Krieg immer mehr zu.

Gabi Neumayer, Der Unsichtbare im Wald

andreas.markt-huter - 11.04.2014

„Also, Emily Brown“, sagte Bob, „fangen wir mal am Anfang an. Du bist hier in Undercover City. Das ist die geheimste Stadt der Welt – und die letzte Zuflucht für Geheimagenten der US-Regierung, die aus irgendeinem Grund ihren Job aufgeben müssen.“ (29)

Nichts hasst die elfjährige Emily Brown mehr als umzuziehen. Ganze 36 Mal musste sie aufgrund des Berufes ihrer Eltern, sie sind Geheimagenten, mittlerweile ihr Zuhause wechseln. Doch das soll nun ganz anders werden. Emily zieht mit ihrer Familie nach Undercover City, einem von der Außenwelt abgeschirmten Ort, der ausschließlich von außergewöhnlichen Menschen bewohnt wird, die sich aus ihrem früheren Leben zurück gezogen haben.

Ingo Siegner, Der kleine Drache Kokosnuss im Weltraum

andreas.markt-huter - 05.04.2014

„Tatsächlich – die Sternschnuppe ist gar keine Sternschnuppe, sondern ein zischendes, rauchendes Dingsbums, das auf die Dracheninsel zurast. „In Deckung!“, schreit Kokosnuss. Die Freunde springen hinter einen Felsen. Ein ohrenbetäubender Lärm erfüllt die Luft.“ (8)

Eines Tages als die drei Freunde Kokosnuss, Oskar und Matilda wie gewohnt am Strand unter ihrer Palme liegen und den klaren Sternenhimmel betrachten, bekommen sie Besuch von einem Außerirdischen, der mit seine Raumschiff direkt auf ihrer Lieblingspalme landet.

Catherine Metzmeyer, Die Katzenbande

andreas.markt-huter - 29.03.2014

„In dieser riesigen Stadt hat es viel Verkehr und viel Lärm, überall – außer hinter der Mauer mit den Graffiti. Hinter der Mauer mit den Graffiti liegt … eine ganze Bande von Katern!“

In großen Städten verbirgt sich das Leben oft an den ungewöhnlichsten Plätzen, die es zu entdecken gilt. Sechs Kater führen hier ihr wildes, ungebändigtes und abenteuerliches Leben. Nur der Kleinste, der noch nicht einmal einen Namen hat, soll nicht dabei sein dürfen?

Martin Baltscheit, Schon gehört?

andreas.markt-huter - 22.03.2014

Kommt ein Storch und sagt: „Hallo!“ Sagt der Flamingo nichts, weil er ja schläft. Sagt der Storch: „Du redest wohl nicht mit jedem? Bist vielleicht was Besseres? Trägst Schuhe aus Lack und Federn aus Gold?“

Ein Flamingo steht am See und schläft. Er schläft so tief und fest, dass er gar nicht bemerkt, was sich während seines Schlafes alles abspielt. Der Storch ist beleidigt, weil der schlafende Flamingo seinen Gruß nicht erwidert und hält ihn deshalb für eingebildet. Damit beginnt ein Reigen an Vorurteilen und Gerüchten, von denen der Flamingo besser nichts weiß.

Elisabeth Zöller, Der Krieg ist ein Menschenfresser

andreas.markt-huter - 13.03.2014

„Weißt du, Junge“, begann sein Vater die Unterhaltung nun. Sein Ton war ganz ruhig und sachlich, als wollte er etwas erklären. „Wir müssen uns nicht nur daran gewöhnen, dass Menschen weggehen. Wir müssen uns vor allem daran gewöhnen, dass sie nicht wiederkommen.“ (44)

„Der Krieg ist ein Menschenfresser“ schildert berührend, wie das Schicksal das Leben junger Menschen im 1. Weltkrieg aus ihrer Bahn wirft und nichts als Unglück, Schuld und Leid zurück bleiben.

I. C. Springman, Mehr . . . immer mehr!

andreas.markt-huter - 11.03.2014

Wie viel muss ein Mensch besitzen, bis er genug hat? Eine Frage, die nicht nur für Kinder und Jugendliche interessant erscheint, sondern auch Erwachsene zum Nachdenken anregen kann.

„Mehr … immer mehr!“ beginnt mit dem Bild einer einsamen und überaus deprimiert wirkenden Elster. Auf der oberen linken Hälfte der Doppelseite sehen wir nur das Wort „Nichts“. Relativ klein und unscheinbar geschrieben dringt es mit einer Wucht in das Auge des Betrachters und lässt reflexartig „mehr“ erwarten.

Laura Amy Schlitz, Clara und die Magie des Puppenmeisters

andreas.markt-huter - 27.02.2014

„Menschen können sich nicht in Puppen verwandeln“, hielt Lizzie Rose dagegen. „Grisini kann sie verwandeln“, entgegnete Parsefall unbeirrt. „Du kennst ihn nich´. Nich´ so wie ich.“ Er legte Clara auf seinen Schoß. „Ich wette, so hat er es mit den anderen auch gemacht. Er hat se entführt und dann verwandelt …“ (166)

Clara Wintermute feiert ihren zwölften Geburtstag und hat sich als besonderes Geschenk für ihre Geburtstagsfeier eine Puppenspielaufführung des berühmten Puppenmeisters Professor Gaspare Grisini mit seinen venezianischen Fantoccini gewünscht. Die Aufführung und die Begegnung mit Grisinis Gehilfen, den beiden Waisenkindern Elizabeth Rose Fawr und dem jüngeren Parsefal Hooke sollte ihr weiteres Leben für immer verändern.

Tobias Becker, Kommt, wir bauen ein Haus!

andreas.markt-huter - 25.02.2014

„So riesig ist der Elefant, zu schmal die Tür, zu nah die Wand. Jedes Haus ist ihm zu klein. „Mein Zimmer muss gigantisch sein!“

Jeder wünscht sich ein zu Hause wo er sich wohl fühlt und das zu ihm passt. Dabei sind die Bedürfnisse meist recht unterschiedlich. Für einen Elefanten muss so ein Haus vor allem groß sein, damit er auch reichlich Platz findet.

Daniel Handler, 43 Gründe, warum es AUS ist

andreas.markt-huter - 18.02.2014

„Ich will dir sagen, wieso es aus ist, Ed, ich schreibe es dir in diesem Brief, die volle Wahrheit darüber, wieso es dazu gekommen ist. Und die Wahrheit ist, dass ich dich so sehr geliebt habe, verdammt noch mal.“ (11)

Die ungleiche Liebe zwischen Ed Slaterton, dem gutaussehende Basketballstar und Mädchenschwarm einer Schulmannschaft und Minerva Green dauert vom 5. Oktober bis 12. November. Am Ende stellt Min ihre Bilanz mit „43 Gründe, warum es aus ist“ in Form einer Kartonschachtel mit Gegenständen vor die Haustür, welche die verschiedenen Stationen ihrer Beziehung und ihres Endes symbolisieren. Auf dem Deckel des Kartons ist ihr Lieblingszitat zu lesen „Entweder du fühlst es oder du fühlst es nicht“.