Beziehung

Elke Loewe, Die schönsten Geschichten von Piggeldy und Frederick

andreas.markt-huter - 28.10.2013

„Piggeldy wollte wissen, was Liebe ist. „Frederick“, fragte Piggeldy seinen großen Bruder, „Frederick, sag mir, was Liebe ist.“ „Nichts leichter als das“, antwortete Frederick, „komm mit!“ Piggeldy folgte Frederick.

Die beiden Schweine Piggeldy und Frederick sind Brüder. Während Piggeldy noch ein kleines neugieriges Ferkelchen ist, weiß Frederick schon recht viel und versucht mit viel Geduld, die Fragen seines kleinen Brüderchens zu beantworten. Doch die Antworten, die sich bei Frederick mit „Nichts leichter als das“ zunächst einfach anhören, stellen sich durch das bohrende Fragen von Piggeldy dann doch komplizierter heraus, als gedacht.

Jay Asher / Carolyn Mackler, Wir beide, irgendwann

andreas.markt-huter - 27.10.2013

„Im Handumdrehen hat sich die Zukunft für immer geändert. Die Geschichte der nächsten fünfzehn Jahre – die Geschichte der Zukunft – muss umgeschrieben werden, weil Emma mit der Wahl ihres Zukünftigen nicht einverstanden war. Dabei hat sie die Zukunft nur wegen ein paar Sätzen auf einer Internetseite geändert.“ (151)

Emma Nelson bekommt im Mai 1996 von ihrem geschiedenen Vater einen Computer geschenkt. Im Internet findet sie sich versehentlich auf Facebook wieder, das eigentlich erst ein Jahr später seinen Anfang nehmen wird. Als sie liest, dass sie 31 Jahre alt und unglücklich verheiratet ist, glaubt sie zunächst an einen üblen Scherz.

Paul Maar, Das kleine Känguru

andreas.markt-huter - 21.10.2013

„Da kommt das kleine Känguru aus der Tür, mit einem Koffer in der Hand. „Nanu“, sagt die Känguru-Mutter. „Willst du verreisen?“ „Ja, ich will Abenteuer erleben“, sagt das kleine Känguru.“ (9f)

Der kleine Känguru und seinen Mutter leben gemeinsam in ihrem Känguruhaus. Während die Mutter mit der Hausarbeit beschäftigt ist, erlebt das kleine Känguru zahlreiche unterhaltsame Abenteuer.

Ali Shaw, Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

andreas.markt-huter - 18.10.2013

„Ganz behutsam schob er die Socken weiter, über den Knöchel und ein paar Zentimeter über ihren Fuß. Er starrte. Und starrte. Und streifte die Socken schließlich ganz ab. Ihre Zehen waren aus reinem Glas. Klarem, glattem, glänzenden Glas.“ (90)

Der achtzehnjährige Midas Crook ist ein Einzelgänger, der den Menschen, wenn möglich aus dem Weg geht. Nur wenn er die Welt mit Hilfe seiner Kamera betrachtet, lebt er auf und ist zufrieden. Als er eines Tages dem unbekannten Mädchen Ida Maclaird begegnet, das auf der Insel St Hauda’s Land nach dem aus Japan stammenden Wissenschaftler und Einsiedler Henry Fuwa sucht, nimmt sein eintöniges, einsames Leben einen neuen, merkwürdigen Verlauf.

Betina Gotzen-Beek, Theo Tonnentier und das große Hennenrennen

andreas.markt-huter - 14.10.2013

„Theo Tonnentier bewohnte eine rote Tonne im verwilderten Gemüsegarten von Bauer Beppo, direkt neben dem Hühnerstall. Dort hatte er seinen Schlafplatz, seine Bücherecke und seinen Bastelplatz. Basteln und Erfinden waren Theos Lieblingsbeschäftigungen.“

Gerade als Theo Tonnentier, der große Erfinder, seinem „Lieblingsalleskönnerstuhl“ das Fliegen beibringen möchte, wird er von einem fürchterlichen Lärm gestört. Aus dem Stall neben seiner Wohntonne kommt ein schreckliches Gemuhe und Gegackere. Als er die Stalltür öffnet, sieht er wie sich die Hühner und Kühe in den Haaren liegen.

Saskia Hula, Kaninchentage

andreas.markt-huter - 07.10.2013

„Wenn dreizehn Mädchen zu zweit zusammen gehen, bleibt eines übrig. Wenn dreizehn Mädchen zu dritt zusammen gehen, bleibt eines übrig. Wenn dreizehn Mädchen zu viert zusammen gehen, bleibt eines übrig. Ich ahnte bereits, wer übrig bleiben würde – ganz egal wie wir zusammen gehen sollten: Ich natürlich.“ (20f)

Die Ferien sind vorbei und Amanda wechselt von der Volksschule ins Gymnasium. Das alles wäre nicht so schlimm, wenn nicht ihre Freundin Mo eine Spezialklasse mit Schwerpunkt Tanz an einer anderen Schule besuchen würde. Und anstatt an ihrem ersten Schultag von ihrer Mutter in die neue Schule begleitet zu werden, muss sie sich alleine auf den Weg machen. Mama muss nämlich Amandas beide kleinen Schwestern Annafrid und Agneta in den Kindergarten bringen. Nur Tante Linda denkt an diesem Morgen an Amanda und schickt ihre eine aufmunternde SMS.

Susanne Lütje, Wibo Waschbär auf dem Bauernhof

andreas.markt-huter - 30.09.2013

„Das ist Wibo Waschbär. Wibo ist der große Bruder von Wanda. Er ist schon so groß, dass er fast alles kann: Kekse backen, Enten füttern und auf dem Sofa schlafen.“

Die Waschbärs sind eine kleine Familie, die in einem kleinen Häuschen mit großem Garten und einem großen Baum leben. Da gibt es einmal den großen Bruder Wibo und seine kleine Schwester Wanda und natürlich Mama und Papa.

Rachel Cohn, BETA

andreas.markt-huter - 25.09.2013

„Ich war von Dr. Lusardi geschaffen worden und hatte seither sämtliche Befehle befolgt, weil es für mich keinen Grund gab, es nicht zu tun. Auch jetzt tue ich wieder alles, was man mir sagt – ich habe keine andere Wahl -, aber in meinem Kopf arbeitet es. Ich denke darüber nach, wie ich entkommen kann.“ (353)

Rachel Cohns Dystopie spielt in einer unbekannten Zukunft in einer geschlossenen Gesellschaft einer Insel, die zum Vergnügen und zur Erholung für die Reichen und mächtigen der Welt ausgebaut wurde. Die Menschen produzieren Klone, die sie wie Sklaven ausbeuten und wie Tiere verkaufen. Außerhalb der Insel herrschen bereits Aufstände von Klonen, die sich nicht mehr länger unterdrücken und ausbeuten lassen wollen.

Sally Altschuler, Als die Arche Noah beinah unterging

andreas.markt-huter - 23.09.2013

„Zuletzt fehlte nur noch das Nashorn. „Keiner mag mich. Ihr könnt ebenso gut ohne mich ablegen“, brummelte es. „Alle Tiere kommen mit an Bord“, sagte Noah. „Los jetzt, Nashorn.“ Aber das Nashorn schüttelte seinen riesigen Kopf und kniff die Augen zusammen. Keiner durfte über ihn bestimmen.“

Es regnet wie aus Kübeln. Noah und sein Schriftführer der Kaiserpinguin sind bereit die wartenden Tiere in die Arche einzulassen. Als ein großes Drängeln und Schubsen einsetzt, weist Noah die Tiere an sich in einer Reihe und paarweise anzustellen. Trotzdem herrscht große Aufregung, vor allem sind sich einige Tiere nicht sicher, ob sie nicht doch im Magen eines anderen Tieres landen werden.

Ingo Siegner, Der kleine Drache Kokosnuss - Schulausflug ins Abenteuer

andreas.markt-huter - 18.09.2013

„Nun, wie ihr sicher schon wisst, führt uns unser Schulprojekt in das Tal der Riesenpilze. Dort wollen wir das Blümchen finden, das ich euch hier einmal aufgezeichnet habe.“ (10)

Die Projektwoche in der Schule steht bevor und der kleine Drache Kokosnuss wurde ausgerechnet für das langweiligste Projekt eingeteilt zu „Dr. Blumenkohls Ausflug in die Pflanzenwelt“. Er ahnt nicht, dass sich der Ausflug zu einem richtigen Abenteuer entwickeln wird, bei dem allerlei Gefahren und außergewöhnliche Begegnungen auf ihn warten werden.