Beziehung

Andrew Lane, Young Sherlock Holmes - Nur der Tod ist umsonst

andreas.markt-huter - 05.12.2013

„Vielleicht ist euch selbst schon in den Sinn gekommen, dass alles, was Mr Crowe statt zu kämpfen zur Flucht veranlassen vermag, wahrscheinlich größer und gefährlicher ist, als ihr euch vorstellen könnt. Ich habe Mr Crow immer als einen Mann betrachtet, der absolut keine Furcht kennt.“ (186)

Sherlocks großer Mentor und Lehrmeister der amerikanische Kopfgelderjäger Amyus Crowe und seine Tochter Virgina sind spurlos aus ihrem Cottage verschwunden, noch ehe er ihnen berichten konnte, dass sich zwei zwielichtige Amerikaner auf der Suche nach ihnen befinden. Mit viel Scharfsinn gelingt es Sherlock den entscheidenden Hinweis zu finden, wohin Amyus und Virginia geflüchtet sein könnten.

Kirsten Boie, Der kleine Ritter Trenk und der Turmbau zu Babel

andreas.markt-huter - 03.12.2013

„Wir müssen dem Baumeister helfen!“, flüsterte Trenk, der genau wie Thekla und die Gaukler und Ferkelchen bisher nur erschrocken dabeigestanden und zugesehen hatte, wie Wertold der Wüterich den Herrn Dombaumeister entführt hatte. (29)

Die Gaukler sind am Markttag in der Stadt und Trenk macht sich auf den Weg, um seine Freunde, allen voran seinen Freund Momme Mumm wieder einmal zu sehen. Noch bevor Trenk sich auf den Weg machen kann, fordert seine Freundin Thekla, die Tochter des Ritters Hans vom Hohenlob, Gleichberechtigung. Auch sie will einmal mit in die Stadt kommen und nicht immer nur Sticken, Harfe spielen und Suppe kochen.

Janet Clark, Schweig still, süßer Mund

andreas.markt-huter - 28.11.2013

„Also, meine Liste: Was macht mir Sorgen? Ella meldet sich nicht. Ellas Handy ist aus. Ella hat mindestens zwei Verabredungen nicht abgesagt. Ella hat keine Zeit, wegzufahren, weil sie fürs Abi lernen muss. Ella hat mir nicht Bescheid gesagt. Keiner weiß, wo sie ist.“ (60f)

Die siebzehnjährige Jana Rosenthal lebt mit ihrer Mutter und ihrer um zwei Jahre älteren Schwester Miriam in München, ihr Vater mit seiner neuen Frau in Berlin. Jana, Miriam und deren beste Freundin, die achtzehnjährige Elisabeth Angermair, kurz Ella genannt, kennen sich von klein auf und sind die besten Freundin. Als Ella eines Tages verschwindet, unternimmt Jana alles, um sie wiederzufinden.

Julia Boehme, Tafiti und das fliegende Pinselohrschwein

andreas.markt-huter - 23.11.2013

„Mitten in Afrika, in der weiten Savanne, beim großen Stein, wohnen die Erdmännchen. Und sie haben einen neuen Nachbarn. Neben ihnen ist Pinsel eingezogen. Und das nicht ohne Grund. Schließlich sind das Pinselohrschwein und das Erdmännchen die besten – um nicht zu sagen, die dicksten – Freunde!“ (11)

Tafiti und Pinsel sind im ersten Abenteuer des Erdmännchens gemeinsam bis ans Ende der Welt gereist. So eine Freundschaft hält, auch wenn sich Opapa alles andere als für dieses merkwürdige Freundschaftspaar erwärmen kann. Als Pinsel eines Tages seinen Freund malt, bemerkt er nicht, dass Tafiti vom großen Adler Mister Gogo direkt aus seiner Hängematte geraubt wird. Trotz aller Versuche und Schreie muss er mitansehen, wie der Adler seinen Freund in sein unerreichbares Baumhaus trägt.

Mandy Hubbard, Verwünscht und zugenäht

andreas.markt-huter - 19.11.2013

„Ich schließe die Augen, um mich etwas zu beruhigen. Wenn doch alle meine Geburtstagwünsche endlich in Erfüllung gehen würden! Dann hole ich tief Luft und puste sechzehn Kerzen auf einmal aus. Als würde ich mein ganzes Leben wegpusten – einen Haufen trockenes Laub.“ (46)

Kayla steht kurz vor ihrem 16. Geburtstag, als sie feststellen muss, dass ihre beste Freundin Nicole am Tag ihrer Geburtstagsfeier ein romantisches Date mit Ben hat. Ausgerechnet mit Ben, in den sie selbst schon seit vielen Jahren heimlich verliebt ist.

Ingo Siegner, Der kleine Drache Kokosnuss bei den Dinosauriern

andreas.markt-huter - 16.11.2013

„Das furchtbarste Raubtier, das je auf der Erde gelebt hat“, sagt Kokosnuss, „war der Tyrannosaurus Rex.“ „Pfff, gegen einen Fressdrachen ist ein Tyranno eine Piepmaus!, sagt Oskar. „Ha!“, ruft Kokosnuss. „Das glaubst du ja wohl selber nicht!“ (8)

Der kleine Drache Kokosnuss und der junge Fressdrache Oskar dürfen bei ihrer Freundin Matilda, dem jungen Stachelschwein übernachten. Als sie so gemütlich beim Lagerfeuer sitzen, kommt es zwischen Kokosnuss und Oskar zu einer kleinen Auseinandersetzung. Wer ist wohl furchterregender: ein Tyrannosaurus Rex oder ein Fressdrache. Um das zu überprüfen bleibt nichts übrig, als in die Vergangenheit zu reisen.

Katja Reider, Benny Bärentatze und die kleine Weltreise

andreas.markt-huter - 12.11.2013

„Nanu“, rief Finchen verdutzt, „du hast es aber eilig, Benny!“ „Ich hab auch etwas Wichtiges vor!“, erklärte der kleine Bär schnell. „Oh!“, machte Finchen neugierig, „was hast du den vor?“ Benny überlegte. „Ich ziehe in die große weite Welt hinaus!“

An einem sonnigen Tag knabbert der kleine Bär Benny genüsslich an einem Lebkuchenkeks. Als er von seiner Mutter aber kein Keks mehr bekommt, verlässt er wütend das Haus. Genau in diesem Augenblick trifft er seine Freundin Finchen Fuchs vor der Tür, der er spontan erklärt, eine Weltreise zu machen. So machen sich die beiden auf den Weg, wo sie zahlreichen Abenteuer erwarten.

Hélèna Villovitch, Ferdinands klitzekleine Superkräfte

andreas.markt-huter - 07.11.2013

„Wenn der Mann „Hopp!“ rief, bewegte sich Charles sprunghaft ungefähr einen Meter weiter. Doch es war nicht wirklich ein Sprung, da sich die Pfoten dabei kein Stück bewegten. Eher war es so, als würde er … gebeamt werden! Von einem Augenblick auf den anderen war Charles woanders.“ (47)

Ferdinand lebt bei seinem Großvater Thierry und zieht mit ihm in kurzen Abständen von einem Ort zum anderen. Aber diesmal soll alles anders werden. Thierry hat Arbeit gefunden und beschließt länger zu bleiben. Außerdem soll Ferdinand nach längerer Zeit wieder die Schule besuchen. Nur Ferdinand hat ein kleines Problem: es fällt ihm schwer, sich längere Zeit zu konzentrieren.

Nicole C. Vosseler, In dieser ganz besonderen Nacht

andreas.markt-huter - 05.11.2013

„Glaubst du an Übersinnliches?“ „N-nein!“, stotterte ich und schob übermäßig heftig hinterher: „Natürlich nicht! Ist doch alles Quatsch!“ Ich kippte einen großen Schluck Kaffee hinunter, der mir die Zunge und den Rachen verbrühte. Seine Knie hielten plötzlich still und mit versteinerter Miene fixierte Matt den Becher in seinen Händen. Nur seine Brauen waren ständig in Bewegung, bis er mir zuraunte: „Du siehst sie auch, oder?“ (201)

Die 16-jährige Amber muss nach dem Tod ihrer Mutter von Deutschland zu ihrem Vater nach San Francisco übersiedeln. Ihr in Amerika lebender Vater Ted Fowler hat ihrer an einem Gehirntumor erkrankten Mutter versprochen, Amber mit sich nach San Francisco zu nehmen. Amber, die vom Tod ihrer Mutter und dem vergangenen halben Jahr, in dem sie ihre Mutter beim Sterben begleitet hat, schwer gezeichnet ist, sträubt sich mit aller Kraft gegen die über ihren Kopf hinweg geplante Übersiedlung.

Kirsten Boie, Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen

andreas.markt-huter - 31.10.2013

„Ich kenne einen Jungen in Afrika, der ist elf Jahre alt und lebt in den Hügeln von Shiselweni, wo es schöner ist, als irgendwo sonst auf der Welt, nicht weit von Hlatikulu. Mit seiner Gugu lebt er da und mit Nomphilo, seiner Schwester; und was morgen sein wird oder in einem Jahr, wenn er zwölf Jahre alt ist, danach fragt er nicht.

Wenn wir Berichte über Afrika hören, ist meist von Armut, Hunger und Krankheit die Rede. Kirsten Boie lässt in ihren Erzählungen hinter all diesen anonymen Meldungen die einzelnen Menschen und ihre Schicksale erscheinen.