Humor

Jon Scieszka, Frank Einstein - Die Entführung der Roboter

andreas.markt-huter - 13.05.2015

„»Uns bleiben noch dreizehn Sekunden, ehe jedes einzelne Atom, Element, Molekül und Materiefragment, aus denen wir bestehen, in Feuer Asche und Rauch aufgehen.« »Warum hör ich bloß immer auf dich?«, will Watson wissen, wobei er so weit wie möglich von dem sich immer weiter vorwärtstastenden Strahl zurückweicht, der sich durch die Bachsteinwand fräst.“ (6f)

Frank Einstein und sein Freund Watson sitzen tief in der Klemme, dabei hat zwei Tage zuvor noch alles so gut ausgesehen. In seiner Erfinderwerkstätte in der Garage gelingt es Frank zwei Roboter zu konstruieren, die wie durch ein Wunder durch ein starkes Gewitter und einen heftigen Blitzeinschlag zum Leben erwachen. Damit sind seine Chancen dieses Jahr den Midville-Wissenschaftspreis und das Preisgeld von Hunderttausend Dollar zu gewinnen, enorm gestiegen. Wenn da nur nicht sein alter Erzfeind T. Edison wäre.

Tom Llewellyn, Das Haus, in dem es schräge Böden, sprechende Tiere und Wachstumspulver gibt

andreas.markt-huter - 04.05.2015

„[…] »Das Haus wurde mit dieser Schräge gebaut. Wenn Sie es nicht glauben, kann ich Ihnen die Baupläne im Original zeigen.« Mama fragte zweifelnd: »Sie meinen, das ganze Haus ist so?« »Ja, so ist es. Jedes Zimmer.« »Warum baut jemand ein Haus mit schrägen Böden? « »Ich weiß es nicht«, antwortete Mrs. Fleming und sah auf ihre Uhr. »Es ist ziemlich geheimnisvoll. «“ (8)

Jacob Hensley übersiedelt mit seiner Familie in ein neues Haus, das zwar viel mehr Zimmer zu bieten hat, als ihre alte Wohnung, ansonsten aber mehr als merkwürdig erscheint. Alle Böden sind schräg und weisen eine Neigung von drei Grad auf und fast sämtliche Wände, Geländer und Böden sind mit Worten, Ziffern, Diagrammen und Zeichnungen bedeckt.

Jens Carstens / Heinz R. Kunze, Quentin Qualle - Die Muräne hat Migräne

andreas.markt-huter - 22.04.2015

„In der Pause auf dem Schulhof sprachen die Meeresbewohner und Schüler über Hans und seine Migräne. Ja, es geschehe ihnen recht, diesen grausigen, grässlichen Muränen. Quentin gefiel das überhaupt nicht. Krank zu sein wünscht man schließlich niemandem.“

Quentin, das Quallenkind genießt das Leben mit seinen Eltern Quadriga und Querinius, seinem Opa und seinen zahlreichen Geschwistern. Vor allem Opa Gerd versteht es, mit seinen wunderbaren Geschichten, die Quallenkinder immer wieder in ihren Bann zu ziehen. Alles scheint perfekt, wenn da nicht die gefährlichen Muränen beim alten Schiffswrack wären, von denen die Quallen ständig angriffen wurden, sodass sich die Kinder nicht mehr ohne Angst auf den Weg in die Schule trauen.

Brigitte Peter / Lene Mayer-Skumanz u.a., Das Sprachbastelbuch

andreas.markt-huter - 03.04.2015

„Das ist ein Glück. Das Papier dieses Buches zum Beispiel muss sich so manchen Un-Sinn gefallen lassen („Nonsense“ sagen die Engländer). Aber wer weiß! Ein Papier, dem man zutraut, geduldig zu sein, versteht vielleicht auch Spaß.“ (5)

Ob in Gedichten oder Geschichten: überall schlägt der Sprachunsinn in diesem Buch zurück. Auch wenn die Texte beim Lesen ein wenig Konzentration abverlangen, entschädigt der dafür gebotene Lesespaß die Mühe allemal.

Heinz Janisch, Das bin ich

andreas.markt-huter - 12.03.2015

„Hurra! Ich bin da! Ich bin auf der Welt! Soll ich dir zeigen was alles zu mir gehört …“

Ein Buch für kleine Kinder zum Lesen und Mitmachen und dabei gleichzeitig spielerisch und mit viel Spaß den eigenen Körper und das eigene Ich kennenzulernen.

Hubert Schirneck, Der Waschbär putzt sein Badezimmer

andreas.markt-huter - 05.03.2015

„Viele glauben, der Waschbär sei ein Tier, das die Wäsche anderer Leute wäscht. Das ist natürlich Unsinn. Die meisten Waschbären können nicht einmal besonders gut mit einer Waschmaschine umgehen.“

Wieso heißt der Waschbär Waschbär? Was hat der Schneeleopard mit Schnee zu tun? Und: woher haben Stockenten ihren Namen? Auf diese und zahlreiche andere Namen von Tieren bietet das witzige Bilderbuch „Der Waschbär putzt sein Badezimmer" ebenso lustige wie verrückte Antworten.

Ulrike Kaup, Die schönsten Kinderwitze und Rätsel für Erstleser

andreas.markt-huter - 26.02.2015

„Der Vater erzählt: „Damals im hohen Norden wurde ich von acht Wölfen angefallen …“ Lea unterbricht ihn: „Aber Papa, das letzte Mal hast du mir nur von vier Wölfen erzählt!“ „Da warst du noch zu klein für die ganze Wahrheit!“ (23)

Witze eignen sich ganz besonders für das Entwickeln von Sprachverständnis. Sie machen junge Leserinnen und Leser mit doppelsinnigen Bedeutungen und unterschiedlichen Sprachebenen vertraut und fordern ihr Verständnis von Welt zum Vergleich mit dem Gelesenen oder Gehörten heraus. Daneben sind Witze selbstverständlich aber auch lustig und machen Spaß.

Ulf Nilsson, Kommissar Gordon – Der erste Fall

andreas.markt-huter - 17.02.2015

„Schreckliche Diebe!“, rief ein kleines Tier, das aufgeregt durch den Schnee angehüpft kam. „Dreckliche Schiebe!“ Es war Abend und der Wald war ganz still. Es schneite leicht und hübsch. „Grässliche Plünderer!“, rief das kleine Tier mit zitternder, piepsiger Stimme. „Pressliche Gründerer!“ (7)

Kommissar Gordon ist eine Kröte und der einzige Polizist im Wald. Auch wenn die Hinweise des beraubten Eichhörnchens mehr verwirrend als erhellend sind, macht sich der Kommissar, der nichts mehr liebt als warmen Tee und Muffins, im kalten Schnee auf die Suche nach Spuren und Hinweisen auf den geheimnisvollen Nüssedieb.

Erwin Moser, Boris der Kater - Die Schatzkammer

andreas.markt-huter - 27.01.2015

„Boris hat Günter Dachs besucht, um sich Bücher auszuborgen. Günter erzählt ihm von seiner geheimen Schatzkammer. Boris möchte die Schatzkammer gern einmal sehen. Der Dachs zündet seine Laterne an. „Komm mit“, sagt er.“ (48f)

Acht weitere liebevoll erzählte kleinere und größere Abenteuer von Boris dem Kater, bei denen wir Boris bei der Apfelernte oder einer Wanderung im Gebirge begleiten, ihn beim Kampf gegen eine Krake erleben und mit ihm gemeinsam Geburtstag feiern können.

Peter Menne, Wie Papa ein Kaninchen wurde

andreas.markt-huter - 22.01.2015

„Im Bad murmelt Papa: ‚Seltsam, die Bartstoppeln sind heute so hartnäckig.« Er wundert sich über das, was er im Spiegel sieht. Karl wundert sich, wie lange Papa zum Rasieren braucht. Und Mama wundert sich über seine Ohren.“

Was passiert, wenn man seinen Papa aufgrund seiner Unerfahrenheit als Zauberer versehentlich in ein Kaninchen verzaubert. Und was ist, wenn man aufgrund der gleichen Unerfahrenheit nicht mehr weiß, wie man den Zauber wieder rückgängig machen kann.