Mickaël Launay, Der große Roman der Mathematik
„Lassen Sie sich mitnehmen auf die verschlungenen Wege einer der faszinierendsten und verblüffendsten Wissenschaften, denen die Menschheit sich gewidmet hat. Brechen wir auf zur Begegnung mit den Frauen und Männern, deren überraschende Entdeckungen und fabelhaften Einfälle wir die Geschichte dieser Wissenschaft zu verdanken haben. Schlagen wir gemeinsam den großen Roman der Mathematik auf.“ (9)
Mickaël Launay lädt seine Leserinnen und Leser ein, auf eine ebenso aufregende wie spannende Reise durch die Geschichte der Mathematik, von ihren Anfängen mit geometrischen Formen auf Keramikgefäßen in Mesopotamien oder gar in der Geometrie von Steinkeilwerkzeugen der Steinzeit bis in die abstraktesten Höhen der Mathematik der Gegenwart.
„Das Römische Reich, zu dem auch Britannien gehört hatte, war zugrunde gegangen. Nun herrschte in England über viele Jahrhunderte allein das Recht des Stärkeren. Auf der nebelumwallten Insel hatte das Christentum zwar Fuß gefasst, aber der Glaube an die alten keltischen Gottheiten war nie ganz ausgerottet worden.“ (9)
„Philosophisches Denken ist ein Abenteuer – eine Reise zu den Grenzen des Denkens und Verstehens. Viele finden philosophische Fragen und Themen faszinierend, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Dieses Buch will Einsteigern ein knapper, verständlicher und übersichtlicher Führer sein.“ (10)
„»Was auch immer mein Vorfahre bei sich hatte, liegt für alle Zeiten auf dem Meeresgrund. Dahin kommt keine Maus. Niemals!« Pete ließ traurig den Kopf hängen. Der Professor zog nachdenklich an seiner Pfeife. Dann blickte er in die Ferne und murmelte mit bedeutsamer Miene: » Na ja, etwas Ähnliches hat man auch mal über eine Maus und den Mond behauptet …«“ (Kuhlmann, Edison)
„Eine Stadt hat niemals nur eine einzige Geschichte, sondern immer eine ganze Chronik voller Darstellungen mit unterschiedlichen Helden. Doch die meisten Erzähler glauben, dass nur ihre Version die richtige ist und nur sie die einzig wahren Helden sind. Überrascht stellen sie fest, dass sie sich geirrt haben.“ (8)
„Die Selbsterkenntnis des Menschen ist das höchste Ziel der Beschäftigung mit Geschichte – oder, um es mit den Worten des britischen Historikers R. G. Collingwood (1889 – 1943) zu sagen: »Der Wert der Geschichte liegt darin, uns zu lehren, was der Mensch getan hat, und damit, was er ist.« Ohne historische Kenntnisse verstehen wir unser Leben nicht.“ (12)
„»Die schwebende Stadt ist alles, was du je haben wirst«, sagt er. »Für manche reicht das, aber das gilt nicht für Leute wie dich und mich. Es macht mich traurig, dass du das lernen musstest. Genau wie ich.«“ (193)
„Vor unvorstellbar langer Zeit, als es auf der Erde noch keine Menschen gab, formte die Natur ein besonderes Land. Es war von gewaltigen Bergen umgeben, die es wie eine hohe Mauer schützend umstanden. Das Land im Gebirge, wie es später einmal genannt werden sollte …“ (6)
„Jede Gesellschaft hat ihre ganz eigene Mythologie: Es geht dabei um Geschichten über Götter und Themen von universeller Bedeutung, von der Schöpfung bis zum Tod und darüber hinaus. Seit tausenden von Jahren erzählen Menschen sich diese Geschichten weiter, um ihrem Leben und der Welt, die sie umgibt, einen Sinn zu geben.“ (10)
„Was für ein Glück, dass ich zu den Empfindungsfähigen zähle und meinen Zweck kenne. Ich diene der Menschheit. Ich bin das Kind, das zum Elternteil geworden ist. Das Geschöpf, das anstrebt, zum Schöpfer zu werden. Sie haben mir den Namen Thunderhead gegeben …“ (9)