Jacqueline Mitton (Hg.), Das Astronomie-Buch
„Im Laufe der Geschichte verfolgte die Astronomie stets ihr wichtigstes Ziel: nämlich das Universum zu erklären. In der Antike fragten sich die Astronomen, wie und warum die Planeten sich vor den Hintergrundsternen bewegten, was es mit den rätselhaften Kometen auf sich hatte und warum die Sterne so weit weg waren.“ (S. 12)
Zu allen Zeiten haben der Himmel und die Sterne eine magische Faszination auf die Menschen ausgeübt und sehr früh haben sie versucht den Geheimnissen und Regelmäßigkeiten des Alls zu erkennen und dem Lauf der Planeten und Sterne aber auch dem Verhältnis von Raum und Zeit auf die Spur zu kommen. In vielen Kulturen spiegelten sich in ihren Bewegungen göttliche Zeichen und Hinweise auf die Zukunft wider, die es zu erkennen und entschlüsseln galt.
„Die meisten Leute fürchten den Wald. Sie glauben an die alten Geschichten über Feen, die die Zeit im Blut eines Menschen zu Eis erstarren lassen können, oder Hexen, die verbleibenden Lebensjahre mit nichts als einem Wispern in den Schnee vergießen. Es heißt sogar, der Geist des Alchimisten selbst streife durch die Wälder und sauge mit einem einzigen Atemzug ganze Ewigkeiten in sich hinein.“ (7)
„Und zum allerersten Mal las ein Mensch eine an die Erde gerichtete Botschaft aus dem All. Ihr Inhalt war nicht so, wie die Menschheit ihn sich vorgestellt hatte. Es war eine dreimalige Warnung. Antwortet nicht! Antwortet nicht!! Antwortet nicht!!!“ (379)
„Ich bin nicht stolz. Ich bin sechzehn und werde bald obdachlos sein. Ich sitze auf der Veranda und schau in den prasselnden kalten Regen. Unser Hund Bunkbrain sitzt neben mir. Ich würde ihn ja gerne mitnehmen. Er hat’s nicht verdient, in diesem Kaff hier zu bleiben.“ (9)
„Die Welt vor über viertausend Jahren – Zeit der Götter und Könige. Machtvolle Ströme ziehen ihre Bahn durch fruchtbare Ländereien. Siedlungen für zahllose Bewohner gedeihen an ihren Gestaden. Doch eine heller und prächtige strahlt als alle ihren Schwestern … URUK.“ (3)
„Jemand anders fängt mich auf. Diesmal, nur dieses eine Mal, muss ich mich nicht selbst auffangen. Ich muss nicht selbst innerlich stark sein, weil jemand anders für mich stark ist. Was für eine Erleichterung.“ (89)
„Die Handfesseln sind Teil eines staatlichen Versuches zur Behandlung von jugendlichen Straftätern. Dahinter stehen zwei Gedanken: Sicherheit und Resozialisierung. Sicherheit für die Gesellschaft und Resozialisierungsmöglichkeiten für euch.“ (141)
„Mit dem flauen Gefühl, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung war, kehrte sie ins Bad zurück. Starrte auf den Spiegel, auf diese beiden Worte. LETZTE CHANCE.“ (9)
„Sherlock spürte, wie seine Kraft und sein Selbstvertrauen schwanden. Wie hatte es nur so weit kommen können?, fragte er sich. Wie war er in die lähmende Hitze eines fernen Landes verschlagen worden – kurz davor, gegen einen seiner besten Freunde auf Leben und Tod zu kämpfen?“ (10)
„Nachdem die Famlie Ta’an von einer Reihe von Tragödien heimgesucht worden war, glaubte man, sie sei verflucht. Dies machte die junge Prinzessin Rhiannon, die einzige überlebende Nachfahrin der Dynastie, in den Augen der Öffentlichkeit umso kostbarer.“ (11)