Kinderbuch

Rafik Schami, „Hast du Angst?“, fragte die Maus

andreas.markt-huter - 07.12.2013

„Oje, die Katze, die Katze, die Katze ist hinter mir her, ich habe solche Angst bekommen“, keuchte sie. „Wo ist sie denn?“, fragte Mina, die kleine Maus. „Wer? Die Katze?“, fragte die Mutter. „Nein, die Angst, die du bekommen hast“, sagte Mina.

Mina ist eine kleine Maus, die noch nicht viel weiß, aber neugierig ist und ganz besonders interessiert sie, was Angst ist. Unbekümmert macht sich die junge Maus allein auf den Weg, um herauszufinden, was Angst ist.

Kirsten Boie, Der kleine Ritter Trenk und der Turmbau zu Babel

andreas.markt-huter - 03.12.2013

„Wir müssen dem Baumeister helfen!“, flüsterte Trenk, der genau wie Thekla und die Gaukler und Ferkelchen bisher nur erschrocken dabeigestanden und zugesehen hatte, wie Wertold der Wüterich den Herrn Dombaumeister entführt hatte. (29)

Die Gaukler sind am Markttag in der Stadt und Trenk macht sich auf den Weg, um seine Freunde, allen voran seinen Freund Momme Mumm wieder einmal zu sehen. Noch bevor Trenk sich auf den Weg machen kann, fordert seine Freundin Thekla, die Tochter des Ritters Hans vom Hohenlob, Gleichberechtigung. Auch sie will einmal mit in die Stadt kommen und nicht immer nur Sticken, Harfe spielen und Suppe kochen.

Martina Gorgas / Johanna Friedl, Mein großes Buch für die Vorschule

andreas.markt-huter - 30.11.2013

„Neben spannenden Informationen warten in diesem Buch viele Ideen zum Experimentieren, Spielen und Basteln auf dich. Am besten ist es, du lässt dir von einem Erwachsenen dabei helfen.“ (6)

Auf knapp 120 Seiten finden sich in sieben großen Themenblöcken mehr als 50 Beiträgen zu spannenden Themen, die ganz auf die Gruppe der fünf- bis sechsjährigen zugeschnitten sind.

Paul Weissburg, Superman und der Mann aus Gold

andreas.markt-huter - 26.11.2013

In diesem Augenblick kam ein Mann in einer leuchtenden blau-goldenen Uniform vom Himmel herabgeschwebt. Er verharrte einen Augenblick lang mitten in der Luft, warf sich in Pose und rief: Fürchtet euch nicht, Booster Gold ist da!“ (18)

Gerade als Superman alias Clark Kent und seine beiden Reporterkollegen Jimmy Olsen und Lois Lane über das alljährliche Heißluftballon-Rennen berichten wollen, taucht in Metropolis Stompa auf, ein Mitglied der weiblichen Furien, die dem Erzbösewicht Darkseid dabei helfen, seine bösen Pläne in die Tat umzusetzen. Mit einer gewaltigen Druckwelle gelingt es ihr, Superman außer Gefecht zu setzen.

Julia Boehme, Tafiti und das fliegende Pinselohrschwein

andreas.markt-huter - 23.11.2013

„Mitten in Afrika, in der weiten Savanne, beim großen Stein, wohnen die Erdmännchen. Und sie haben einen neuen Nachbarn. Neben ihnen ist Pinsel eingezogen. Und das nicht ohne Grund. Schließlich sind das Pinselohrschwein und das Erdmännchen die besten – um nicht zu sagen, die dicksten – Freunde!“ (11)

Tafiti und Pinsel sind im ersten Abenteuer des Erdmännchens gemeinsam bis ans Ende der Welt gereist. So eine Freundschaft hält, auch wenn sich Opapa alles andere als für dieses merkwürdige Freundschaftspaar erwärmen kann. Als Pinsel eines Tages seinen Freund malt, bemerkt er nicht, dass Tafiti vom großen Adler Mister Gogo direkt aus seiner Hängematte geraubt wird. Trotz aller Versuche und Schreie muss er mitansehen, wie der Adler seinen Freund in sein unerreichbares Baumhaus trägt.

Helen Abramson u.a. (Red.), 80 Weltkarten zum Staunen

andreas.markt-huter - 21.11.2013

„Die Erde ist ständig in Bewegung: Sie dreht sich dabei um die eigene Achse und kreist dabei um die Sonne. Diese erwärmt die Erdatmosphäre und die Meere und versetzt sie dabei in Bewegung, während die Hitze im Kern das zähflüssige Gestein im Erdinneren im ständigen Fluss hält. All dies macht das Leben auf der Erde erst möglich.“ (6)

Jede Doppelseite des 192 Seiten umfassenden Sachbuches bietet eine Weltkarte zu einem bestimmten Thema. Dabei wird in den sechs großen Abschnitten „Unser Planet“, „Tiere und Pflanzen“, „Mensch und Erde“, „Moderne Welt“, „Geschichte“ und „Kultur“ ein ganz bestimmter Blickwinkel auf unseren blauen Planeten geworfen.

Ingo Siegner, Der kleine Drache Kokosnuss bei den Dinosauriern

andreas.markt-huter - 16.11.2013

„Das furchtbarste Raubtier, das je auf der Erde gelebt hat“, sagt Kokosnuss, „war der Tyrannosaurus Rex.“ „Pfff, gegen einen Fressdrachen ist ein Tyranno eine Piepmaus!, sagt Oskar. „Ha!“, ruft Kokosnuss. „Das glaubst du ja wohl selber nicht!“ (8)

Der kleine Drache Kokosnuss und der junge Fressdrache Oskar dürfen bei ihrer Freundin Matilda, dem jungen Stachelschwein übernachten. Als sie so gemütlich beim Lagerfeuer sitzen, kommt es zwischen Kokosnuss und Oskar zu einer kleinen Auseinandersetzung. Wer ist wohl furchterregender: ein Tyrannosaurus Rex oder ein Fressdrache. Um das zu überprüfen bleibt nichts übrig, als in die Vergangenheit zu reisen.

Franz Kaslatter, EasyGrimm

andreas.markt-huter - 14.11.2013

„Es waren einmal zwei Brüder, der eine hieß Wilhelm, der andere heißt Jakob. Beide mögen die deutsche Sprache sehr: die deutschen Wörter und die deutschen Geschichten“ (S. 7)

Auch Franz Kaslatter mag die deutsche Sprache sehr und vermittelt eine Auswahl von 26 Märchen der Brüder Grimm, das ist für jeden Buchstaben des Alphabets ein Märchen.

Katja Reider, Benny Bärentatze und die kleine Weltreise

andreas.markt-huter - 12.11.2013

„Nanu“, rief Finchen verdutzt, „du hast es aber eilig, Benny!“ „Ich hab auch etwas Wichtiges vor!“, erklärte der kleine Bär schnell. „Oh!“, machte Finchen neugierig, „was hast du den vor?“ Benny überlegte. „Ich ziehe in die große weite Welt hinaus!“

An einem sonnigen Tag knabbert der kleine Bär Benny genüsslich an einem Lebkuchenkeks. Als er von seiner Mutter aber kein Keks mehr bekommt, verlässt er wütend das Haus. Genau in diesem Augenblick trifft er seine Freundin Finchen Fuchs vor der Tür, der er spontan erklärt, eine Weltreise zu machen. So machen sich die beiden auf den Weg, wo sie zahlreichen Abenteuer erwarten.

Hélèna Villovitch, Ferdinands klitzekleine Superkräfte

andreas.markt-huter - 07.11.2013

„Wenn der Mann „Hopp!“ rief, bewegte sich Charles sprunghaft ungefähr einen Meter weiter. Doch es war nicht wirklich ein Sprung, da sich die Pfoten dabei kein Stück bewegten. Eher war es so, als würde er … gebeamt werden! Von einem Augenblick auf den anderen war Charles woanders.“ (47)

Ferdinand lebt bei seinem Großvater Thierry und zieht mit ihm in kurzen Abständen von einem Ort zum anderen. Aber diesmal soll alles anders werden. Thierry hat Arbeit gefunden und beschließt länger zu bleiben. Außerdem soll Ferdinand nach längerer Zeit wieder die Schule besuchen. Nur Ferdinand hat ein kleines Problem: es fällt ihm schwer, sich längere Zeit zu konzentrieren.