Otfried Preußler, Das Eselchen und der kleine Engel
„»Du suchst deine Mutter?«, sagte der kleine Engel. »Die ist doch im Stall zu Bethlehem bei der Krippe, dort wärmt sie mit ihrem Atem das liebe Jesulein. Soll ich dich hinführen? Es ist gar nicht weit.«“
Ein kleiner Esel liebt es, sich beim Einschlafen von seiner Mutter die Geschichte von der Eselin vorlesen zu lassen, die im Stall von Bethlehem das Jesukind mit seinem Atem wärmen hat dürfen. Als es eines Tages erwacht, ist die Mutter verschwunden und ein kleiner Engel mit dicker Jacke und Schal, zeigt dem verdutzten Eselchen den Weg zu ihr.
„Diese Buch ist keine Philosophie und auch nicht einfach deren Geschichte. Es ist, in einer Formulierung Immanuel Kants, eine »philosophierende Geschichte der Philosophie«, dabei so allgemeinverständlich wie möglich und eingehüllt in das Gewand einer großen Erzählung.“ (16)
„In Afrika entwickelt sich ein anderer Zweibeiner. Aus seinen Rufen wird eine Sprache. Sie erhebt ihn in den Rang eines Homo sapiens (eines verständigen Menschen), das sind wir! Ja wir! Seit 150 000 Jahren haben wir uns nicht grundlegend verändert …“ (10)
„Dieses Buch steckt nicht nur randvoll mit Wissenswertem, es hält auch jede Menge tolle Extras bereit: erstaunliche Fakten, aufregende Geschichten, hilfreiche Worterklärungen, knifflige Fragen mit faszinierenden Antworten und viele Bastel- und Spielideen.“ (6)
„Zwei große Flüsse fließen durch den Nahen Osten Richtung Süden: Euphrat und Tigris. Das Land zwischen diesen Strömen wird oft als Wiege der Zivilisation bezeichnet. Hier entstanden ab etwa 3500 v. Chr. die ersten Städte, Staaten und Weltreiche.“ (6)
„Um die Gegenwart zu begreifen, müssen wir die unterschiedlichen politischen Ideen und Theorien verstehen, die es in unserer Geschichte gegeben hat. Denn aus ihnen hat sich der aktuelle Zustand entwickelt. Gleichzeitig soll uns die Vergangenheit Warnung sein, allzu großes Vertrauen in unsere politischen Werte zu setzen.“ (15)
„Ihr Kompass zeigt nach Süden. Sie schreiben in Bildern und essen mit Stäbchen. Sie trauern in Weiß und heiraten in Rot. Der Nachname steht vorne. Die Suppe kommt dafür zum Schluss. In China ist vieles anders.“ (7)
„Auf der Reise durch die Zeiten werden wir viele Ecken und Abzweigungen näher beleuchten, die in den ‚normalen Geschichtsbüchern‘ nur angedeutet oder gar ausgelassen werden. Das sollte den Reiz dieser Reise ausmachen.“ (5)
„Deshalb sind Kinderdinge oft etwas sehr Ähnliches wie Erwachsenendinge. Nur eben meist spontaner, lustiger und ehrlicher. Kinder wissen nämlich meistens, dass sie vieles nicht wissen.“ (14)
„Die Terrakotta-Armee ist heute weltberühmt. Der Kaiser aber, der sie erbauen ließ, ist immer noch fast unbekannt. Wer war der Erste Kaiser von China?“