Titellbild: Mirjam Pressler, Ich bins Kitty„»Eine schöne Geschichte«, sagt Flecki einmal in diesem Buch. »Aber ist sie auch wahr?« Und der weise Kater Bruno sagt: »Das ist doch egal, sie könnte jedenfalls wahr sein.« So ist das mit Geschichten.“ (7)

„Kitty mit Ypsilon“, die kleine rotgetigerte Katze, lebt ein schönes und zufriedenes Leben im Haus der alleinstehenden Seniorin Emma Schwert, von der sie nicht nur zu ihrer Zufriedenheit gefüttert wird, sondern auch noch zahlreiche Lebensweisheiten mit auf ihren Weg bekommt. Als ihr Frauchen Emma schwer erkrankt und in ein Pflegeheim ziehen muss, ist für Kitty die unbeschwerte Zeit ihres Lebens schlagartig vorbei.

Titelbild: Sophie Schoenwald, Der große Zahnputztag im Zoo„Zoodirektor Alfred Ungestüm hält seine Nase in die Frühlingsbrise und schnuppert. Es müffelt im Zoo. Weit und breit ist kein Besucher zu sehen, und das, obwohl der Himmel blitzblau und die Sonne blank geputzt ist. Auch die Zoobewohner verstecken sich in ihren Gehegen. Irgendetwas stimmt doch nicht …“

Wie ausgestorben liegt der kleine Zoo dem Direktor zu Füßen. Die Tiere sind versteckt in ihren Gehegen und rühren sich nicht von der Stelle. Und wo sind all die zahlreichen Besucher, die sich an einem so schönen Tag normalerweise die Tiere bestaunen?

Titelbild: Friedbert Stohner, Ich bin hier bloß das Schaf„Ich bin ein Schaf, und wenn du zufällig ein Mensch bist, weiß ich, was du denkst: Du denkst, ich bin auch einer und sag das nur so, weil ich irgendwas verpeilt habe. Falsch! Ich bin ein richtiges Schaf.“ (5)

Charlotte ist das Schaf auf dem Michlhof, das sich so seine eigenen Gedanken über die Menschen macht, die von den Schafen etwas ironisch nur „Allesbesserkönner“ genannt werden, weil sie sich für besser, begabter und intelligenter halten, als die Tiere. Aber Charlotte hat die Menschen längst durchschaut und findet sie trotz ihrer Überheblichkeit „eigentlich ganz putzig“.

Titelbild: Franjo Terhart, Das Geheimnis der Amphore„»Wir lösen den Fall allein! Wir übergeben den Brief nicht einem der sechs Ädilen, die für derartige Verbrechen zuständig sind. Das tun wir erst, wenn alles klar ist. Wenn wir den Fall gelöst haben. Fortuna fortes adiuvat – Den Tüchtigen hilft das Glück! Wir sind vier Freunde und wir schaffen es ganz allein, Dionysus doch noch zu seinem Recht kommen zu lassen.«“ (32)

Die vier Freunde und jungen Detektive Cornelia, Titus, Publius und Gaius beobachten wie ein ahnungsloser Passant von einem Jungen bestohlen wird. Als sie den Mann darauf aufmerksam machen, werden sie selbst von diesem beschuldigt. Aber so richtig spannend wird es, als Gaius von seiner Entdeckung berichtet: eine Amphore mit einem geheimnisvollen Papyrus.

Titelbild: Ingmar Gregorzewski, Das große Ritterbuch„Seit vielen Tagen regnet es. Wie aus Kübeln schüttet es auf uns herab. Mein Ritter Frank von Fidelstein und ich, sein Knappe Wolflieb, wir frieren, denn auch das nasse Feuerholz brennt nicht mehr. Und nur der verflixte Regen ist an allem schuld.“

Ritter Frank von Fidelstein hat schon bessere Zeiten gesehen. Die Burg liegt hoch in den Bergen und die Bauern erntet zu wenig, um dem armen Ritter etwas abzugeben. So macht sich der Ritter mit seinem jungen Knappen auf den Weg zur Festung Stolzenfels, wo der Herzog die Ritter des Landes zu einem großen Turnier eingeladen hat. Ritter Frank hofft das Turnier für sich entscheiden zu können und neben Ruhm und Ehre einen großen Preis zu gewinnen.

titelbild: bilderbuchhelden„Dies ist der dumme August mit seiner Familie. Seine Frau ist die dumme Augustine, sie haben drei Kinder: den Guggo, die Gugga und das Guggilein. Außerdem haben sie einen Hund, der Moppel heißt, einen Papagei namens Lora und die Katze Semiramis.“ (aus: Die dumme Augustine)

Der Sammelband „Meine größten Bilderbuchhelden“ bietet fünf Geschichten der ganz großen Kinderbuchautorinnen und –autoren Deutschlands. Neben Michael Endes „Tranquilla Trampeltreu“ finden sich „Urmel sucht den Schatz“ von Max Kruse, „Die dumme Augustine“ von Otfried Preußler, „Dr. Brumm fährt Zug“ von Daniel Napp und „Alles mutig!“ von Nele Moost.

Titelbild: John Farndon, So funktioniert dein Körper„Willkommen im Körper! Es gibt große und klein, dicke und dünne Menschenkörper. Das, was sich in ihrem Inneren abspielt, ist aber immer gleich. Komm mit auf eine rasante Tour durch deinen Körper.“ (6)

Dreißig Fragen zu allen Bereichen des menschlichen Körpers von seiner Chemie über seinen Zellaufbau, die Atmung, das Blut bis hin zu Fragen wie Sehen funktioniert oder Riechen, Hören, Schmecken und Gehen. Das Buch bietet aber auch Antworten dazu, weshalb Kinder ihren Eltern ähnlich sehen, was Jungen von Mädchen unterscheidet oder wie ein Kind entsteht.

titelbild: Bjarne Blomkvist, Ein Fall für 3 - Der Museumsdieb„Das echte Bild sollte ausgetauscht werden. Gegen eine Fälschung. Doch dann kam der zappelige Onkel Till unerwartet angesaust. »Die Diebe sind Hals über Kopf abgehauen«, stellt Carlo fest. Ben nickt. »Aber ohne das echte Bild zu stehlen.« »Fragt sich nur eins«, sagt Semra. »Welches ist das richtige?«

Im Mittelpunkt der Handlung stehen der zehnjährige Carlo, der Krimis liebt, die neunjährige sportliche Semra und Carlos sechsjährige Bruder Ben, der sich mit Technik besonders gut auskennt, die von ihrem Onkel Till immer wieder knifflige Aufträge erhalten. Diesmal musste er als Nachtwächter bei einem seiner Rundgänge durch das Museum bemerken, dass versucht worden ist, ein Museumsbild durch eine Fälschung zu ersetzen.

Titelbild: Lucie Albon, Mit Lili durch das Jahr„Mit Lili, der kleinen Maus und ihrem Freund Henri geht es durch das Jahr! Im Frühling grünt und blüht alles, im Sommer baden Lili und Henri im Meer, im Herbst sind die Äpfel reif und im Winter machen es sich die Mäuse vor dem Kamin mit einer heißen Schokolade gemütlich.“

Die kleinen Mäuse Lili und Henri wandern durch die Jahreszeiten und genießen die veränderten Landschaften, Früchte und Möglichkeiten der Natur. Dabei hat jeder Jahreszeit ihre besondere Eigenheit, die anschaulich dargestellt wird.

Titelbild: Julia Donaldson, Nelli Spürnase und die verschwundenen Bücher„»Spürnase« wird sie von allen genannt, denn Nellis Geruchssinn ist stadtbekannt. Sie schnüffelt mal hier, sie schnüffelt mal dort. Geschah ein Verbrechen? Sie riecht es sofort.“

Nelli ist eine wahre Superhündin, die jedem Rätsel rasch auf die Spur kommt, sei es nun dem verschwundenen Honig, dem Nusswerfer vom Baum, dem Stinkehaufen neben der Tanne oder der Frage, wie eine Spinne in die Wanne gekommen ist.