Arnold Hanslmeier, Dimensionen des Weltalls
„Wie kommt ein Kalender zustande, weshalb hat das Jahr 365 Tage und alle vier Jahre ist ein Schalttag. Woher kommen die Monate und Wochentage? Unsere Erde ist ein Spielball kosmischer Kräfte. Die Anziehungskräfte von Mond und Sonne bewirken Gezeiten. Kann uns die Sonne gefährlich werden? Was sind überhaupt Sterne? Warum erscheint uns der Planet Venus einmal als Abend- und einmal als Morgenstern?“ (S. 8)
Neben zahlreichen praktischen Fragen und Erscheinungen des Alltags geht das Sachbuch aber auch Fragen zur Astronomie und Astrophysik nach und gibt Auskunft über Erde und Mond ebenso wie über die Sonne, unser Planetensystem, den Kosmos und die Sterne bis hin zu deren Ursprung.
Nirgendwo weht der Wind so aufgekratzt wie an der Grenze zwischen Stadt und Land, zwischen Vorsteppe und Vorstadt. Menschen, die in diesem Aufmarschgebiet für windiges Wetter wohnen, erleben während eines Tages extreme Höhen und Tiefen ihres Lebens. Sollte jemand in dieser Gegend gar Schriftsteller sein, wird er täglich aufgerieben zwischen Sinn- und Schreibkrise.
„Gegenstand der Darstellung sind die vielfältigen Beziehungen zwischen der griechisch-römischen Antike und der deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Dieses Altertum galt als »klassisch«, weil seit dem Renaissance-Humanismus ihre als Einheit verstandene Kultur als normativ wahrgenommen wurde. Griechische und römische Autoren bildeten einen Kanon von auctores classici, die in den höheren Schulen gelesen und auf Grund ihrer sprachlichen, stilistischen und ästhetischen Qualitäten als mustergültig angesehen wurden.“ (S. 12)
Literaturzyniker ätzen zwischendurch: Wenn irgendwo nichts los ist, macht man eine Anthologie. Eine Anthologie suggeriert immer, dass sie notwendig ist, indem sie viele Themen oder Autoren aneinanderreiht, damit der Leser nicht das Fehlen eines Zentralthemas merkt.
Schöpfungsgeschichten haben meist einen Prolog, in dem das Wesentliche erzählt wird. Bei der Erschaffung der Welt geht es nämlich wie in der Genesis darum, dass zuerst nichts ist, und dann durch einen Erzähltrick plötzlich die komplette Welt eruptiert. In der Bibel funktioniert das mit dem Satz vom „Anfang war das Wort“, beim Faust mit der Sonne, die nach alter Weise kreist, im Taoismus beginnt die Welt als mathematische Formel, wonach die Eins die Zwei hervorbringt.
„Kreta, am Südostende Europas gelegen, war die Wiege einer antiken Hochkultur, die den unvoreingenommenen Betrachter mit Staunen erfüllt. Auf der gebirgigen Insel entwickelte sich eine bronzezeitliche Gesellschaft, die auf den ersten Blick ganz anders erscheint als ihre zeitgleichen Kulturen in Ägypten und dem Vorderen Orient.“ (S. 11)
Wenn das Medium Buch gesprengt wird, entsteht vielleicht daraus eine Raute, die sich als Vorsatzzeichen für Hashtag-Botschaften einsetzen lässt.
Was für ein Herzstich! - Als Grundschulpädagoge sollst du den Erstklässlern die Liebe zur Heimat beibringen, aber das Land ist so jung, dass es nicht einmal eine Fahne hat.
„Dies ist eine wahre Geschichte. Sämtliche Tatsachen, aus denen sie sich zusammensetzt, entstammen Interviews oder Dokumenten und werden, wo immer möglich, durch weitere Quellen belegt. Wenn gesagt wird, ein Protagonist habe dies oder jenes gedacht, geschieht dies, weil er diese Gedanken dem Autor mitgeteilt oder sonstwie dokumentiert hat.“ (S. 9)
Die Größe eines Themas misst der Bibliothekar mit dem Meterband, wenn er die Regale abgeht. Zeigt das Verzeichnis lieferbare Bücher für das erste Corona-Jahr nur 217 Treffer, so sind es im zweiten Jahr vom ersten Quartal hochgerechnet bereits 600. Und natürlich ist kein Ende der Publikationen abzusehen, bei einem so großen Thema.