Neal Shusterman, Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten
„Es gab zahlreiche Spekulationen darüber, wer für die Katastrophe verantwortlich war, denn es war offensichtlich kein Unfall oder Naturereignis, sondern eine vorsätzliche, sorgfältig geplante, abgrundtief böse Tat. All diesen Gerüchten und Spekulationen kann ich nun ein Ende setzten. Ich übernehme die volle Verantwortung. Denn es war mein Lehrling, die die Insel versenkt hat.“ (S. 8)
Nach der Zerstörung Enduras, dem Sitz des Weltrats des Scythetums, bei dem auch Scythe Curie, die gewählte Nachfolgerin des High Blade, ums Leben kommt, gelingt es dem selbstsüchtigen Scythe Goddard endgültig die Macht über MidMercia zu erringen. Systematisch versucht er die neue Ordnung über die gesamte Welt auszudehnen. Citra, Rowan, Greyson Tolliver und andere Scythe versuchen sich seinem teuflischen Plan entgegen zu stellen.
„Eine Sirene schrillte, und Alarmlichter blinkten. Diener rannten durch die Gegend und Zofen kreischten. die königlichen Corgis bellten. Polizisten in schwarzer Uniform eilten zum Tatort. Überall Blaulicht … Der Buckingham-Palast war in Aufruhr! Nur Shylo Tawny-Tail, das kleinste Königliche Kaninchen, schlief tief und fest.“ (S. 13)
„In diesem Buch geht es in erster Linie darum, Jan und seinen Freunden und natürlich auch dir zu Hause das Schachspielen beizubringen und zu zeigen, wie viel Spaß dieses Spiel macht.“ (S. 8)
„Hermeline, die kleine Hexe, rauft sich die Haare. Was ist nur mit ihr los? Seit Tagen trottet sie nun schon griesgrämig durch ihr Häuschen und findet alles fad und flau! Ob das an dem langen Winter liegt?“
„Die ganze Nacht habe ich überlegt, ob ich es wagen soll, diesen verödeten Todesstreifen zwischen mir und dem Zaun zu betreten, und selbst jetzt, nachdem ich mit Tüten zurückgekehrt bin, um die Beeren zu sammeln, kann ich mich immer noch nicht entscheiden.“ (S. 10)
„Du kannst die Karten in deiner Schachtel wie ein Buch lesen. Es ist ein besonderes Buch, mit losen Seiten, die sich nach Belieben sortieren oder wie ein Kartenspiel mischen lassen. Ändert sich etwas an deinen Überlegungen, je nachdem, in welcher Reihenfolge du liest?“
„In Drago dämmert der Morgen. Drache Kunibert rollt in seinem Strohlager von einer Seite auf die andere und zurück. Dann fängt er wieder von vorne an. »HIIICKS!«, weht es durch die Höhle. Und: »BÖÖÖRGS!« Ab und zu auch »RÜÜÜLPS!« Kunibert muss aufpassen. Obwohl er nicht will, speit er nämlich Feuer.“ (S. 4)
„Und ich habe schon eine Idee, in welches Jahr wir reisen sollten: Der Parthenon mit der goldenen Göttin wurde im Jahr 438 vor Christus feierlich eröffnet. Damals muss es eine große Feier gegeben haben. Da könnten wir doch dabei sein!“ (S. 16)
„»Du kommst mir gerade richtig, denn ich brauche jemanden, der mir im Labor hilft. Wenn du dich nicht fürchtest, im Haus eines Zauberers zu leben, kannst du bei mir wohnen und essen. Und ich zeige dir, wie man Arzneien herstellt. Was meinst du?« »O ja, danke!«, sagte Florian.“ (S. 9)
„Bastian wurde sich bewusst, dass er die ganze Zeit schon auf das Buch starrte, das Herr Koreander vorher in Händen gehalten hatte und das nun auf dem Ledersessel lag. Er konnte einfach seine Augen nicht davon abwenden. Es war ihm, als ginge eine Art Magnetkraft davon aus, die ihn unwiderstehlich anzog.“ (S. 11)