Claire Legrand, Königsfluch - Die Empirium Trilogie Bd. 2
„Simon setzte sich mit einem Ruck auf, tränenerstickt schaute er auf seine Hände. Sie waren leer. Das Einzige, was von der Prinzessin geblieben war, war ein Fetzen der Decke, an dessen Rändern die kalte Flamme der Zeit geleckt hatte. Und plötzlich begriff er, was passiert war. Er begriff das Ausmaß seines Versagens. Aber vielleicht bestand ja noch Hoffnung.“ (S. 8)
Eine Prophezeiung besagt, dass einst die Blutkönigin die Welt von Avitas zerstören wird, während die Sonnenkönigin die Welt retten kann. Tausend Jahre voneinander entfernt, verbindet die Sonnenkönigin Rielle und die Auftragskillerin Eliana mehr als sie zunächst ahnen können.
„Selbst ihr Name war unscheinbar. Mary Smith. Nichts war deprimierender, als unscheinbar zu sein, zehn Jahre alt zu sein, an einem grauen Herbsttag einsam aus dem Fenster eines Schlafzimmers zu schauen und Mary Smith zu heißen.“ (S. 7)
„Irgendwo im unendlich großen Meer liegt ein kleines Meer, das von Korallenfelsen umgeben ist. Dort lebt seit einiger Zeit glücklich und zufrieden ein kleiner Schwarm Delfine.“
„Die Musik, die den Menschen in der westlichen Welt seit beinahe 1000 Jahren Freude und Inspiration bring – und heute allgemein als klassische Musik bezeichnet wird –, erfreut nach wie vor die Zuhörer. Dabei ist sie alles andere als elitär. Sie spielt in Kinofilme mit unseren Emotionen, ihre sinfonischen Wellen verleihen der Handlung von Computerspielen Dramatik und sie verbirgt sich in der Harmonik und den Melodien alltäglicher Popsongs.“ (S. 11)
„Mein Name ist John Watson. Ich bin Arzt. Sherlock Holmes ist ein berühmter Meisterdetektiv. Wir haben uns vor ein paar Jahren zufällig bei der Wohnungssuche in London, England, kennengelernt.“ (S. 9)
„»Wie ist das, wenn man Tod ist?«, fragte ich. Semilla schluckte mit ihrem trockenen Mund. »Im Reich des Todes …«, sagte sie, »ist es wie hier, nur anders.« Ich setzte mich auf. Ich weiß nicht, warum ich gefragt hatte. Ich hatte nicht einmal geahnt, dass sie etwas über das Reich des Todes wusste.“ (S. 16)
Die Märchen der Gebrüder Grimm gehören zum literarischen Frühprogramm bereits für die kleinsten Kinder. Tessa Raths Wimmelbuch zu den Märchen der Gebrüder Grimm lädt ein zu einer Entdeckungsreise in eine abenteuerliche Märchenwelt.
„Die Schmiedekunst entspringt der Präsenz der Babelfragmente. Obgleich niemand die genaue Anzahl der Fragmente kennt, ist es die Überzeugung dieses Autors, dass Gott es für recht hielt, nach der Zerstörung des Turmes zu Babel (1. Buch Mose, 11:1-9) wenigsten fünf Fragmente zu zerstreuen. Wo die Fragmente niedergingen, wuchsen Hochkulturen …“ (S. 13f)
„»Hallo! Ich bin Mia, die kleine Honigbiene. Möchtest du wissen, wie ich meinen Tag verbringe? Komm, ich zeige es dir!«“ (S. 4)
„Jeden Morgen, wenn die Sonne über dem Wald aufgeht, öffnet Doktor Maus das alte Scheunentor und hängt sorgfältig sein Schild auf: »Sprechstunde von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang«.“