Werner Egli, Der letzte Kampf des Tigers
Das Buch von Werner J. Egli handelt von einem Jungen namens Yuri, dessen Vater anfangs von einem sibirischen Tiger angefallen und getötet wird.
Aus Hass auf den Tiger und um mit dem Geld, das er mit dessen Kadaver verdienen würde, seine Familie finanziell für einige Jahre sorgenfrei zu machen, beschließt er Jagd auf das Tier zu machen. Zusammen mit seinem Freund, einem erfahrenen alten Wildhüter, der Wladimir heißt, bricht er bereits einen Tag später auf. Bald finden sie den Platz, an dem Yuris Vater den Tod gefunden hat und verfolgen die Fährte der Wildkatze viele Kilometer und Tagesmärsche lang.
'Geschichten von Drache und Bär' von Konrad Utz, erschienen bei Sauerländer 2006, ist das erste Kinderbuch des Autors. Das Buch besteht aus elf kurzen Geschichten, die die "wahre" Freundschaft des Drachen Nurmi und des Bären beschreiben.
In einer schier endlosen Nacht driftet ein nachdenklicher Alkoholiker hellwach durch die Wiener Innenstadt. Er ist sein eigener Reiseführer und begleitet sich selbst mit kundigen Gesten in jene finstere Gegend, die bei Tageslicht als repräsentative Hauptstadt genutzt wird.
Unverwechselbare Gedichte entstehen oft dadurch, dass etwas knapp verwechselt wird. In Christian Steinbachers frechem Gedichtband vom Zwirbeln setzt man als Leser gleich einmal die Zwirbeldrüse in Position, aber das ist schon wieder so eine kleine Verwechslung, gezwirbelt wird ja üblicherweise am Bart, das im Kopf drin ist die Zirbeldrüse.
Im Buch Lilis Leben eben von Valérie Dayre geht es um Lili, die sehr viel Fantasie hat.
Als Anna Lindenthal erwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Sie kennt nicht einmal mehr ihren Namen, geschweige denn ihre Umgebung.
Was wie eine Anleitung zum Frohsinn klingt, ist ein aufregender Gedichtband, der letztlich einen tiefen Einschnitt in die übliche Sehweise vermittelt.