lesendes kindLesen kann heute nicht mehr als selbstverständlicher Teil der privaten Freizeitgestaltung betrachtet werden. Das Internet, PC-Spiele, Fernsehen u.a. sind zu einer übermächtigen Konkurrenz für das Lesen geworden. Hier lassen sich Erfolgs- und Glücksmomenten spielerisch und mit weit weniger Mühe als beim Lesen erleben.

Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Kinder aus lesefernen Elternhäusern kommen, in denen oft keine Lesesozialisation mehr stattfindet, bleibt das private Lesen oft auf ein Minimum beschränkt.

hopelitKunst- und Literaturschaffende, ÜbersetzerInnen und LektorInnen und andere kreative Köpfe, haben es sich zur Aufgabe gemacht, kluge, kindgerechte aber auch erwachsenenfreundliche Geschichten, die Hoffnung machen und Informationen vermitteln, zu schaffen und kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Hope.Lit.de ist eine mehrsprachige Online-Plattform von Buchkünstlerinnen und Buchkünstlern, die für Kinder und Eltern kostenlos kreative und pädagogisch wertvolle Inhalte zum Thema Corona-Virus zur Verfügung stellen.

genialgereimt.PNGLyrikunterricht basiert auf drei Säulen: Rezeption meint die regelmäßige Lektüre von Gedichten. Dazu bietet das Magazin SPACE (ÖJRK & Buchklub) mit der Reihe „Genial gereimt“ Monat für Monat eine Gelegenheit.

Die zweite Säule kann mit dem Begriff Interpretation überschrieben werden. Wie weit ist es möglich, im Unterricht am Beginn der Sekundarstufe 1 lyrische Texte zu analysieren? Dazu braucht es neben dem Textverständnis ein poetologisches Rüstzeug, Begriffe aus der Verslehre, damit über Lyrik gesprochen werden kann. Die Arbeitsblätter aus den Unterrichtsimpulsen thematisieren immer wieder Termini wie Vers, Strophe, Reimfolgen etc.

spatzenpost

Spatzenpost & Co bieten ein Programm zur Leseförderung Die Vermittlung von Lesekompetenz gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Schule. Der Verlag JUNGÖSTERREICH unterstützt hier die Pädagogen mit seinen Schülerzeitschriften für den Unterricht.

Die Schülerzeitschriften, die sich seit langem im Unterricht bewährt haben, werden nach einem wissenschaftlich fundierten lesedidaktischen Konzept erstellt: „ICH+DU“, „Hallo Österreich“, „Mini-Spatzenpost“, „Spatzenpost“, „LUX“, „JÖ“, „TOPIC“ und „join in“. Diese Zeitschriften enthalten vielfältige Textsorten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, Rätsel und Comics. Dazu kommen Übungen zum Lesetraining. So entsteht eine neuartige Kombination aus Zeitschrift und Leseförderung – der Lesespaß kommt dabei nicht zu kurz.

kindergarten alpbachIn unserer Einrichtung hat das Lesen und Vorlesen - der generelle Kontakt mit Buchstaben, Wörtern und natürlich auch Büchern, - einen hohen Stellenwert.

Es liegt uns besonders am Herzen, allen Kindern den Zugang zu Printmedien zu ermöglichen.

kindergarten vorderthierseeIn unserem Kindergarten wird dieses Jahr sehr viel vorgelesen und auch mit passenden Materialien unterstützt.

In jeder Gruppe gibt es Bücherkisten die immer wieder von den Kindern mit verschiedenen Bilderbüchern gefüllt wird, diese können sie im großen Bücherregal selbst auswählen.

kindergarten reith bei kitzbühelBei uns fließt Leseförderung auf vielfältigste Weise spielerisch in den Alltag mit ein. So haben wir in Atelier, Rollenspielraum und Bauraum je eine gemütliche Ecke mit Sofa eingerichtet, in der den Kindern unter Anderem raumspezifische Bücher zum Vorlesen oder zur freien Ansicht angeboten werden.

Ein beliebter Treffpunkt ist auch die kleine Kinderbibliothek am Marktplatz, die mit Sofainseln zum Sitzen und Liegen zum gemütlichen Verweilen, zum gegenseitigem „Vorlesen“, zum Betrachten der Bücher und zum gemeinsamen Philosophieren einlädt.

Preisausschreiben_ti.jpgDie Tiroler Kindergärten und Kinderkrippen zeigen sich als überaus kreativ und ambitioniert, wenn es um die Lese- und Sprachförderung unserer Kinder geht. Die Ideen und Projekte reichen von der reisenden Taschenbibliothek über eine Bücherbox in einer ausgedienten Liftgondel im Wald bis hin zum gemeinsamen Schreiben von Kinderbüchern und gemütlichen Vorlesestunden.

„Lesen in Tirol“ hat, Unterstützt vom Tiroler Bildungsservice, Tiroler Kindergärten und Kinderkrippen zu einem Preisausschreiben eingeladen und dazu aufgerufen, Beiträge über praktische Erfahrungen, Tipps und Beispiele zur Leseförderung für junge Kinder zu verfassen. Insgesamt 21 Einrichtungen aus sechs Bezirken sind dem Aufruf gefolgt.

Gondel Waldkindergarten ZillertalDie Lese- und Sprachförderung spielt in unseren Alltag im Waldkindergarten Zwergohreulen vom Verein Waldkinder Zillertal eine sehr große Rolle. Die Anregung der Sprechfreudigkeit findet vor allem im vorrangigen Spiel der Kinder, nämlich im Rollenspiel, sehr viel Platz.

Um die Lesefreude der Kinder anzuregen nehmen wir jeden Tag Bücher mit in den Wald, die die Kinder selber aussuchen dürfen.  Letztes Jahr ist dann die Idee von einem öffentlich zugänglichen Bücherprojekt, „die Bücherbox“ in unseren Köpfen entstanden.

kinderkrippe roppenKinder sind neugierig und wollen ihre Umwelt entdecken. Für jedes Alter, für jeden Entwicklungsstand und für jeden Anlass gibt es entsprechende Literatur. Durch Bücher können wir Sprache lebendig werden lassen.

Schon die Allerkleinsten beschäftigen sich mit Büchern. Durch Bücher kann man vor allem schon im Krippenalter eine enge Beziehung zu den Kindern fördern. Von ganz allein kommen Kinder auf Eltern oder Bezugspersonen zu und halten ihnen ein Buch entgegen. Man kann sich dem Kind intensiv widmen und mit ihm ins Gespräch kommen.