ana sender, the cottingley fairies„When we were little, my cousin Elsie an I spent summer afternoons in the forest. Not just the afternoons. And not just the summer. Mornings too, and some night, and autumns – and most of the time that we weren’t at school …“

Frances Griffiths und ihre Cousine Elsie Wright verbringen die meiste Zeit im nahe gelegenen Wald, wo sie der harten und kalten Welt der Erwachsenen und den Erfahrungen des 1. Weltkrieges entfliehen können. Sie wünschen sich, dass die Erwachsenen sehen könnten, was sie sehen und sie beschließen, ihre Erlebnisse im Wald zu fotografieren.

jaohan egerkrans, nordische wesen„Zu den nordischen Wesen zählen unter anderem die Naturwesen. Genau wie die Natur selbst sind sie nicht grundsätzlich gut oder böse, sondern einfach launisch. Und sie haben, wenn überhaupt, andere moralische Regeln als wir Menschen.“ (S. 10)

Die nordischen Fabelwesen sind von einer mystischen und dunklen Aura umgeben, die sich überaus vielschichtig zeigen und den Kategorien Gut und Böse meist entziehen. Johan Egerkrans stellt die wichtigsten und bekanntesten nordischen Wesen vor. Er beschreibt ihre Erscheinung, ihr Wesen und ihren Charakter und zeigt ihr vielseitiges Verhältnis zu den Menschen auf.

el_bahay, herzenmacher„»Was sind das für Krähen?«, fragte Léo und sah in die tiefbraunen Augen des Anderen. »Die Hexe schickt sie« Auf Léos fragenden Blick hin fügte er hinzu: »Sie hat auch die Todeshändler geschickt. Den Mann, den du bei ihnen siehst. Du …«, er musterte Leo mit starrem Gesichtsausdruck, dann blieb sein Blick auf Léos Sachen hängen, »du kommst von der anderen Seite?«“ (S. 24)

Kurz vor Ferienbeginn beobachtet der sechzehnjährige Léo Mellino, wie seine Mutter in ihrer Spielzeugmacher-Werkstatt Besuch von einem merkwürdigen zwergwüchsigen Mann bekommt. Neugierig geworden, belauscht Léo das Gespräch seiner Mutter mit dem fremden Mann. Als sie ihm eine silberne Kugel seines spurlos verschwundenen Vaters übergibt, schleicht Léo dem Mann hinterher, in der Hoffnung etwas von seinem verstorbenen Vater zu erfahren.

tohomas hrabal, vollmond„Mit dem Fahrradhelm kontrolliert er noch einmal alle Klebestellen, schnallt sich seinen Schulrucksack voller Proviant um, klemmt sich Buzz, seinen Lieblingsteddy unter den Arm. Dann betritt er sein Meisterwerk: die Niels MR 19 Mondrakete.“

Fünfzig Jahre nachdem Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten hat, rückt unser Erdtrabant wieder in den Blickpunkt des Interesses, was sich in zahlreichen neuen Publikationen zum Thema Mond und Raumfahrt niederschlägt. Das spielerisch erzählte Kindersachbuch „Vollmond“ setzt sich informativ und unterhaltsam mit den unterschiedlichen Aspekten des Mondes auseinander.

howard hughes, rotkäppchen.jpg„Rotkäppchen trägt einen Korb mit Rotwein und mit Kuchen. »Gib acht vorm Wolf«, rät Mama ihr. Sie geht Großmutter besuchen. Der Wolf eilt vor zur Großmutter, hat einen Plan, hehe. Er scheucht sie aus dem Bett, sie soll sein Essen sein zum Tee!“

Wohl kaum ein Märchen fasziniert kleine Kinder so stark und ist bei ihnen so beliebt wie das Rotkäppchen der Gebrüder Grimm. Die Figurenlage ist klar und unkompliziert. Neben der Mutter, Rotkäppchen, der Großmutter und dem Jäger auf der guten Seite gibt es noch einen richtig schönen Bösewicht: den Wolf.

Michael Ende / Wieland Freund, Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe„»Du müsstest ganz allein und ohne fremde Hilfe ein möglichst gefährliches Verbrechen begehen – und das willst du doch bestimmt nicht.« »Doch«, antwortete Knirps, »wird gemacht. Was soll ich zum Beispiel tun?« (S. 37)

Dem jungen Knirps, der eigentlich Hastrubel Anaximander Chrysostomos heißt, ist Angst unbekannt, weshalb er auch nicht zwischen Gut und Böse zu unterscheiden vermag. Aus diesem Grund verlässt Knirps heimlich eines Nachts kurzerhand den Puppentheaterwagen seiner Eltern, um sich auf den Weg zum gefürchteten Raubritter Rodrigo Raubein zu machen, von dem er das Bösen kennenlernen will.

Richard Dübell, Viking Warriors„Jeder Nordmann war bereit, dem Drachen seine Waffen entgegenzuschleudern, aber sie hielten alle inne. Mit einer Geschwindigkeit, die bei einem so riesigen Wesen atemberaubend wirkte, beugte Fafnir den Kopf und brachte ihn ganz nahe an Viggo heran.“ (S. 53)

Nachdem es Viggo gelungen ist als Chronist Leif Erikson und seine Mannschaft auf der Suche nach einem Land im Westen zu begleiten, treffen sie nach der Abfahrt ihres Schiffes die „fröhliche Schlange“ aus Grönland wieder auf Thyra, die sich ihnen mit einem kleinen Boot wagemutig in den Weg stellt, um mit auf die Reise genommen zu werden.

keiko funatsu, dank des kranichs„Es kam ihm vor, als höre er einen heiseren Ruf. Er näherte sich vorsichtig und sah einen wunderschönen Kranich, der verzweifelt versuchte, sein verletztes Bein aus einer Vogelfalle zu zerren.“

Ein altes armes Ehepaar lebt in einem kleinen Häuschen auf dem Land. Nachdem der Mann in der Stadt erfolglos versucht hat Brennholz zu verkaufen, trifft er auf dem Nachhauseweg auf einen Kranich, den er aus einer Falle befreit. Am Abend klopft ein junges Mädchen an der Tür des alten Ehepaars, das sich im Schneesturm verirrt hat und um Hilfe bittet.

petra steckelmann, die nachtschwärmer„Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war und der Mond hoch oben am Himmel den Schlaf der Menschen bewachte, strömten die Nachtschwärmer aus und nahmen ihre Arbeit auf. Sie eilten mit ihren Koffern von einem Haus zum anderen.“

Wenn es Nacht wird kommen die Nachtschwärmer, um unentdeckt von einem Haus zum anderen zu strömen und zwei Fahrscheine in die Hände der Schlafenden zu legen: einen Hinfahrschein und einen Rückfahrschein für das Land der Träume.

robert winston, darwins abenteuer„Warum gibt es Leben auf der Erde? Woher kommen wir? Seit Jahrtausenden suchen Menschen eine Antwort auf diese Fragen. 1858 stellte Charles Darwin seine Theorie der natürlichen Selektion vor und erklärte damit, wie sich das Leben auf der Erde entwickelt hatte.“ (S. 6)

Kaum ein wissenschaftliches Werk hat die Vorstellung von der Welt und der Entwicklung des Lebens und der Menschen so verändert wie Charles Darwins „Die Entstehung der Arten durch natürliche Selektion“. Robert Winston erzählt die ebenso spannende wie interessante Geschichte der Evolutionstheorie und ihrer zentralen Ideen.