Holger Albrecht u.a. (Hg.), Autoritäre Regime
Der mit Voltaire befreundete französische Philosoph Claude-Adrien Helvetius bemerkte: „Es ist das Wesen der despotischen Regierungsform, im Menschen die Regung der Leidenschaften abzuschwächen.“
Nach dem Ende des Kalten Krieges war die Hoffnung weit verbreitet, dass Demokratien westlichen Zuschnitts nun weltweit ihren Siegeszug halten würden. Diese Hoffnung ist nun einer ernüchternden Tatsache gewichen:
Manchmal sind es die einfachsten Sätze, die die größte Erkenntnis auslösen. Literatur ist Literaturvermittlung, ohne Literaturvermittlung keine Literatur.
Der Begriff Headhunter stammt aus dem Amerikanischen, wo bekanntlich in jedem Satz Pragmatismus, Romantik und religiöser Touch zusammentreffen. Ein Headhunter macht sich mit weißem Hemd und einer Trappermütze unter der Kopfhaut jeden Tag daran, für Konzerne und andere Geldgeber Personen aufzustöbern, die sein Vermögen und jenes des Auftraggebers vermehren könnten.
Die Triebfeder allen Tuns ist die Neugierde, diese kann oft so ungezähmt auftreten, dass es sich lohnt, sie durch einige vernünftige Überlegungen zu kanalisieren und zu zähmen.
Wenn jemand ohnmächtig wird, wird der Arzt gerufen. Wie aber nun, wenn der Arzt selbst ohnmächtig ist?

Lebewesen aus grauer Vorzeit rufen beim Betrachter oft Stauen hervor, sei es durch ihr ungewohntes Aussehen, sei es durch ihre mitunter gewaltigen Dimensionen, sei es aus Ehrfurcht vor der Vergänglichkeit allen Lebens.
Schelmisch verkürzt könnte man sagen, die Alpen bestehen aus einem Gebirge, das in die Höhe ragt, und einem Mythos, der in die Tiefe geht. Hans und Barbara Haid kümmern sich vor allem um den Mythos mit seinem Drum und Dran.