Erwin Moser, Boris der Kater - Die Schatzkammer
„Boris hat Günter Dachs besucht, um sich Bücher auszuborgen. Günter erzählt ihm von seiner geheimen Schatzkammer. Boris möchte die Schatzkammer gern einmal sehen. Der Dachs zündet seine Laterne an. „Komm mit“, sagt er.“ (48f)
Acht weitere liebevoll erzählte kleinere und größere Abenteuer von Boris dem Kater, bei denen wir Boris bei der Apfelernte oder einer Wanderung im Gebirge begleiten, ihn beim Kampf gegen eine Krake erleben und mit ihm gemeinsam Geburtstag feiern können.
„Im Bad murmelt Papa: ‚Seltsam, die Bartstoppeln sind heute so hartnäckig.« Er wundert sich über das, was er im Spiegel sieht. Karl wundert sich, wie lange Papa zum Rasieren braucht. Und Mama wundert sich über seine Ohren.“
„Hast du Lust, bei der Suche nach Omas Regenbogenkostüm zu helfen? Na, dann los! Auf (fast) jeder Doppelseite habe sie sich versteckt: Poldi, Paulchen, Schluck, Oma, Onkel Charly und natürlich Esmeralda.“
„Irgendwie umgab den Felsblock etwa Trauriges. Er war so alt wie er aussah und lag verwittert und einsam auf dem Sand. Gemächlich ließ er seinen Gedanken ihren Lauf, während er den Wellen lauschte.“
„Tomte Tummetott ist wach. Er wohnt in einem Winkel auf dem Heuboden, und nur des Nachts, wenn die Menschen schlafen, kommt er hervor. Alt ist Tummetott, uralt. Viele Hundert Winter hat er erlebt.“
Am Nachmittag sagte meine Mutter: „Lass uns spazieren gehen!“ „Aber es ist eiskalt!“, entgegnete ich, „es nichts zu sehen draußen.“ „Man weiß nie“, sagte Mama. Wir zogen unsere Jacken über.
„Am Abend erzählte Papa Kaninchen seinen Kindern vom Weihnachtsmann. „Wisst ihr nun, worüber er sich besonders freut?“ „Ja!“, sagte Pauli. „Er freut sich, wenn wir anderen helfen.“ „Und wenn wir teilen!“, riefen Manni und Lina. „Und wenn wir uns lieb haben“, fügte der große Max hinzu.“
Jedes Jahr am Heiligen Abend ist Karlchen schrecklich aufgeregt. „Wann wird es endlich dunkel?“, fragt er gleich nach dem Aufstehen, und: „Wie lange dauert es noch bis zur Bescherung?“
„Grantel schlüpft durch die Katzenklappe ins Haus. Größer ist er nämlich nicht. Echte Hauswichtel sind nicht besonders groß. Sie sind klein, flink und grantig. Und tragen immer graue Kleider, bis auf die rote Zipfelmütze, darum entdeckt man sie fast nie.“ (8)
„Leo fürchtet sich vor dem Dunkel. Das Dunkel wohnte im selben Haus wie Leo, einem großen Haus mit einem knarrenden Dach, glatten, kalten Fensterscheiben und allerlei Treppen.“