6-8 Jahre

Katalina Brause, Der unglaubliche Freundinnen-Wunsch-Automat

Andreas Markt-Huter - 24.01.2026

Katalina Brause, Der unglaubliche Freundinnen-Wunsch-Automat„Emily und das andere Mädchen rannten. Um ihr Leben. Das war kein Wunder. Ein Zombie war hinter ihnen her. Und wer schon mal einen Zombie getroffen hat: Die haben RICHTIG üblen Mundgeruch (Nebenbei: Es heißt, sie essen Menschen. Aber das nur nebenbei.)“ (S. 9)

Emily ist mit ihrer Freundin Juno wegen eines Radiergummis in Streit geraten und sucht nun dringend nach einer neuen Freundin, seit sie erklärt hat, dass es tausend bessere Freundinnen als sie gäbe. Doch eine neue Freundin zu finden, erweist sich als schwieriger als gedacht, bis sie während einer Fahrt mit dem Skateboard ein merkwürdiger Automat von einem Transporter auf die Straße kracht und Emily nach einem Ausweichmanöver im Straßengraben landet.

Lorenz Pauli, Glück auf vier Pfoten

Andreas Markt-Huter - 14.01.2026

Lorenz Pauli, Glück auf vier Pfoten„Das Leben ist schön. Der Bauernhof in Liebewil ist ruhig, Frau Bill ist nett, aber das Wichtigste ist: Ich bin eine Katze, ein Kater. Der Kater Kopernikus. Das Katzenleben ist großartig. Ich bin sicher: Jede Maus, jede Laus, jedes Schwein möchte eine Katze sein. Menschen sind auch ganz gut. Sie sind wichtig. Denn sie können die Dose mit dem Katzenfutter öffnen.“ (S. 7)

Der fröhliche Kater Kopernikus erzählt unterhaltsame Geschichten aus seinem aufregenden Katzenleben. Als Frau Bill vom Bauernhof in Liebewil nach Bern übersiedelt, lässt sie den schlauen Kater schweren Herzens zurück. Doch dieser beschließt, sich in einem der zahlreichen Umzugskartons zu verstecken und seinem Frauchen in die Schweizer Hauptstadt zu folgen. Ein abenteuerliches Leben in der Stadt beginnt.

Otfried Preußler / Judith Ruyters, Hörbe mit dem großen Hut

Andreas Markt-Huter - 13.01.2026

Otfried Preußler / Judith Ruyters, Hörbe mit dem großen Hut„Im Siebengiebel-Wald lebt eine Gruppe Hutzelmänner. Einer von ihnen ist Hörbe, mit dem großen Hut. Sein Haus liegt versteckt unter Ästen und Reisig. Kein Mensch kann es entdecken. Der Sommer ist zu Ende und die Ernte schon eingebracht. Seit Tagen sorgen alle Hutzelmänner für den Winter vor. Auch Hörbe füllt eifrig seine Vorratskammer.“ (S. 6)

Der kleine Hutzelmann Hörbe will sich gerade seinen Vorbereitungen für den Winter widmen und Preiselbeer-Marmelade einkochen, als er am frühen Morgen von der Schönheit des Tages überwältigt wird und beschließt, die Arbeit auf Morgen zu verschieben. Er holt sich seine Wanderstiefel, verschließt das Haus und macht sich auf die Wanderschaft durch die herrliche Herbstlandschaft.

Kathrin Lena Orso, Die gestohlene Geisterstunde

Andreas Markt-Huter - 01.01.2026

Kathrin Lena Orso, Die gestohlene Geisterstunde„Max ist ein Gespenst, Er wohnt auf Burg Flackerstein. Tagsüber schläft er. Nachts ist er hellwach. Vor allem, wenn die Turmuhr zwölf Mal schlägt. Dann ist Geisterstunde! Im letzten Jahr hat Max viel gelernt: Wie man durch Wände fliegt. Wie man schaurig „Buhuu!“ ruft. Und wie man im Dunkeln leuchtet.“ (S. 8 f)

Als sich die großen Gespenster für einige Tage zu einem Gruseltreffen aufmachen schlägt für Max und seine beiden Freunde Lu und Husch die große Stunde. Die kleinen Burggespenster haben schon viel geübt und dürfen nun endlich einmal ganz allein in der Burg herumspuken.

Sven Gerhardt, Das wunderbare Weihnachtsriesenrad

Andreas Markt-Huter - 20.12.2025

Sven Gerhardt, Das wunderbare Weihnachtsriesenrad„Lappland 1897 – Der Letze Pinselstrich ist gesetzt und die Farbe auf dem metallenen Schild beginnt zu trocknen. Schon sehr bald wird das dampfgetriebene Riesenrad zum ersten Mal seine Runden drehen. Die Menschen werden lachen, die Aussicht genießen und für einen Moment alles vergessen, was ihnen Sorgen macht.“ (S. 7)

Jul wohnt am Marktplatz und kann von seinem Fenster aus die Stände des Weihnachtsmarktes sehen. Besonders angezogen wird er jedoch von der neuesten Attraktion, dem dampfbetriebenen altertümlichen Riesenrad, das im Grunde alles andere als riesig ist. Mit seinen fünf Gondeln in denen nur 20 Personen Platz finden, bietet es von seinem höchsten Punkt eine Aussicht, die mit seinem Blick aus dem Fenster im 2. Stock vergleichbar ist.

Stefan Karch, Finja und der Riese

Andreas Markt-Huter - 16.12.2025

Stefan Karch, Finja und der Riese„Finja sitzt auf einer Schaukel. Sie hat ihre Augen geschlossen, die Beine weit von sich gestreckt und spürt, wie die Luft über ihr Gesicht streicht. Streichelluft. »Höher, noch höher, bis meine Zehenspitzen die Decke berühren!«, ruft sie. »Sachte, sachte mein Kind«, mahnt ihr Vater, der König. Wie jeden Abend vor dem Schlafengehen ist er auch diesmal in ihre Zimmer gekommen für eine Gutenachtumarmung mit Kuss auf die Stirn.“ (S. 7)

Finja Vater, der König, wacht überfürsorglich über das Leben seiner kleinen Tochter. Von ihrer Geburt an, bei der ihre Mutter verstarb, ist alles schiefgegangen. Von diesem Ereignis hat sich der König nicht mehr erholt und versucht alle Gefahren von seiner Tochter fernzuhalten. Beim Schlafengehen bringt er Finja zu Bett und sperrt anschließen aus Sorge die Tür ab.

Kai Aline Hula, Milo Monster und der große Schreck

Andreas Markt-Huter - 09.12.2025

Kai Aline Hula, Milo Monster und der große Schreck„Ich heiße Milo Monster. Ich bin ein berühmter Detektiv. Manchmal muss ich besonders rätselhafte Fälle lösen. Einmal hatte ich gerade eine verschwundene Schnecke wiedergefunden. Zur Belohnung machte ich ein paar Tage Urlaub. Ich legte mich im Garten in meine Hängematte und sonnte meine Stacheln. Der springende Schreck saß auch in der Hängematte. Er gehörte meinem besten Freund Junus und war sehr verfressen.“ (S. 11)

Milo Monster hat den springenden Schreck schon sehr ins Herz geschlossen, auch wenn er ständig aufpassen musste, der dieser ihm nicht alles wegfrisst. Zu seiner Lieblingsspeise zählen getrocknete Würmer und geröstete Maden. Doch an diesem Tag benimmt sich der Schreck auffallend merkwürdig. Er frisst nichts und sitzt nur auf Milos Bauchbeutel herum. Milo beschließt der Sache auf den Grund zu gehen.

Cornelia Funke, Hinter verzauberten Fenstern

Andreas Markt-Huter - 05.12.2025

Cornelia Funke, Hinter verzauberten Fenstern„Der blöde Kalender hatte sie hereingelegt! Sie mit seinem Geglitzer neugierig gemacht, ganz zappelig vor Neugier – und dann das. Sie hatte von Anfang an recht gehabt. Es war ein blöder, langweiliger Papierkalender. Dachten die, die solche Kalender machten, etwa, Kinder fänden so was gut? Bilder von rumpeligen Dachböden statt leckerer Schokolade? Julia presste das Fenster mit der Hand wieder zu.“ (S. 21)

Die neunjährige Julia und ihr kleiner Bruder Olli warten ganz aufgeregt, bis ihre Mutter endlich nach Hause kommt und ihnen die versprochenen Adventkalender mit Schokolade bringt. Während sich Olli über seinen Kalender mit Schokolade freuen darf, zeigt sich Julia zutiefst enttäuscht, weil ihr Kalender weder Schokolade noch Bilder vom Nikolaus oder Engeln aufweist, sondern nur ein dunkles Haus mit Bäumen zeigt. Aber bald schon übt ihr Kalender eine unerklärliche Faszination auf sie aus.

Kathleen Freitag, Toni Tintenklecks auf mäusischer Mission

Andreas Markt-Huter - 02.12.2025

Kathleen Freitag, Toni Tintenklecks auf mäusischer Mission„Mausgespannt harrte Toni hinter der alten Standuhr aus, deren klickendes Uhrwerk bald den Abend einläuten würde. Sein Schwänzchen zuckte vorfreudig im Takt des Pendels hin und her. Durch eine alte Brille, die Toni auf dem Dachboden gefunden hatte, guckte er hindurch.“ (S. 9)

Das kleine Mäuschen Toni Tintenklecks trägt seinen Namen wegen eines eigenartigen Flecks auf seinem Bauch. Dabei passt es zu seinem Namen, dass er als einzige Maus im Fliederweg Lesen und Schreiben kann. Toni lebt beim sehr alten Herrn Pantoffel, bei dem selbst seine Geräte wie Fernseher, Schreibmaschine und Plattenspieler aus vergangene Zeiten stammen. Auch wenn ihm die Welt draußen fremd ist, genießt er das Leben in der Wohnung mit seinen Freunden dem Marder Matti und der Motte Lotti. Als Herr Pantoffel umzuziehen plant, gerät die Idylle der drei Freunde ins Wanken.

Lena Frölander-Ulf, Wilma Wildpelz. Ein Murmeltier gibt niemals auf

Andreas Markt-Huter - 25.11.2025

Lena Frölander-Ulf, Wilma Wildpelz. Ein Murmeltier gibt niemals auf„Wilma spürt die Frühlingsfreude durch das Rückenfell strömen, aber sie spürt auch den Hunger, der in ihrem flauschigen Bauch rumort. Ihre Schnurrhaare glühen fast in der Sonne. Ihr ganzer Körper sehnt sich danach, endlich in diese saftige, saure Vogelbeere zu beißen. Wilma schließt die Augen. Das ist bestimmt mein letzter Frühling als freies Murmelmädchen, denkt sie.“ (S. 7)

Die Gefahren sind groß in der freien Natur. Fressen und gefressen werden sind Teil davon, das gilt auch für das Leben der kleinen Murmeltiere. Wer nicht schnell genug ist, einer Gefahr auszuweichen, wird schnell zur Beute eines Adlers oder anderen Feindes. Doch die Gesetze der Natur gelten schon seit undenklichen Zeiten und solange sich niemand mehr nimmt, als ihm zusteht, bleibt das Gleichgewicht erhalten.