9-11 Jahre

Nannah Rogge, Keine Zeit für Katastrophen

andreas.markt-huter - 05.01.2015

„Ach, Paulchen, glaubst du überhaupt, dass du bei diesem Menschen überleben wirst? Dein armer Vater! Er wurde so korrekt erzogen und dieser Jüngste, die Flotte-Bienen-Lümmel, wurde gelassen wie er ist. Eine Katastrophe!“ (19)

Paul wohnt nach dem Tod seiner Eltern bei seiner überaus agilen Oma Lilly. Als diese, auf der Flucht vor einem Gewitter, unglücklich stürzt und sich dabei einen Oberschenkelhalsbruch zuzieht, muss Paul zu seinem Onkel Mark ziehen, den Oma Lilly für einen Windhund, Abenteurer und weltenbummlerischen Versager hält. Paul ist von der Idee aber begeistert, weil er seinen Onkel, der die gleiche Augenfarbe hat wie er, heimlich bewundert.

Peter Chrisp u.a., Geschichte für clevere Kids

andreas.markt-huter - 23.12.2014

„Die ersten Zivilisationen entstanden in Ägypten und Mesopotamien mit Königen, einer organisierten Religion und einem Schriftsystem. Ein weiterer Fortschritt war die Herstellung von Waffen, Werkzeug und Schmuck aus Metall.“ (21)

„Geschichte für clevere Kids“ bietet eine spannende Reise durch die Geschichte der Menschheit von ihren Anfängen in Afrika bis in die jüngste Geschichte der eigenen Gegenwart.

Philip Steele, Mesopotamien

andreas.markt-huter - 11.12.2014

„Zwei große Flüsse fließen durch den Nahen Osten Richtung Süden: Euphrat und Tigris. Das Land zwischen diesen Strömen wird oft als Wiege der Zivilisation bezeichnet. Hier entstanden ab etwa 3500 v. Chr. die ersten Städte, Staaten und Weltreiche.“ (6)

Über mehr als 7.500 Jahre erstreckt sich die Darstellung der Geschichte Mesopotamiens, von den Menschen der Halaf-Kultur, um ca. 7.000 vor unserer Zeitrechnung, über die Sumerischen Stadtstaaten, die großen Reiche der Assyrer und Babylonier, bis hin zu den Persern, Helenen, Parthern, Sassaniden und der Machtübernahme durch die Muslime.

Karen McGhee, Das große Ravensburger Buch der Tiere

andreas.markt-huter - 04.12.2014

Der griechische Kirchenvater Johannes Chrysostomus bemerkte im 4. Jhd. n. Chr. "Wir schulden den Tieren größere Güte und Aufmerksamkeit aus vielen Gründen. Aber vor allen Dingen, weil sie der gleichen Herkunft sind wie wir."

Eine Grundvoraussetzung, um den Tieren den gebührenden Respekt zu erweisen, ist es, sich für Tiere zu interessieren und möglichst viel über sie Bescheid zu wissen. Das große Ravensburger Buch der Tiere bietet für junge Leserinnen und Leser einen detaillierten Einblick und Überblick über die vielfältige Tierwelt auf unserem Planeten.

Sheila Rance, Sonnentochter - Das Lied der Seide

andreas.markt-huter - 20.11.2014

„Die Steine …“, begann Sabra. „Die Steine irren sich!“, schrie Maia. „Ich bin die Tochter des Webers. Ich bin keine Sonnenfängerin!“ Sie warf sich auf den Boden, rollte sich auf den Bauch und verbarg den Kopf in den Armen. „Und ich habe Angst! Das Feuer hat mich gebrannt. Das Feuer war in mir. …“ (167)

Als kleines Kind wurden Maia und ihr Vater Tareth vom Klippenvolk aus den Seegrasfeldern vor dem Ertrinken gerettet. Seit dieser Zeit lebte sie mit ihrem Vater, dem Weber, am Rande der Gesellschaft. An ihrem 13. Geburtstag sollte sie ihren neuen Namen erhalten und vom Seegrasmeister Razek zur Frau auserwählt werden. Doch der Tag ihres Namens wird auch der Tag, an dem Maia ihre Vergangenheit einholt und ein mächtiges Schicksal alles in Gefahr bringt.

Cressida Cowell, Drachenzähmen leicht gemacht

andreas.markt-huter - 31.10.2014

„Hicks der Hartnäckige vom Hauenstein der Dritte war ein Schwertkämpfer, ein Drachenflüsterer und der größte Wikingerheld, den es je gab. Doch in seinen Memoiren schaut er zurück auf die Zeit, als er noch ein ganz normaler Junge war …“ (2)

Die jugendlichen der Insel Wattnbengel machen sich daran ihre Reifeprüfung zum Drachenmeister abzulegen, um vollwertige Mitglieder des Stammes der Räuberischen Raufbolde zu werden. Angeführt sollen sie von Hicks der Hartnäckige vom Hauenstein der Dritte werden, dem Sohn des Häuptling. Ihre erste Aufgabe besteht darin, einen Drachen zu fangen. Nur zu blöd, dass alle Jungen Hicks für nutzlos und als Anführer für völlig ungeeignet halten.

Marliese Arold, Oskar, der Superblogger

andreas.markt-huter - 24.10.2014

„Warnung! Lesen dieses Blogs auf eigene Gefahr! Wer ein Problem damit hat, die Wahrheit über sich zu lesen, sollte diese Web-site am besten sofort wieder verlassen. Das gilt besonders für dich, Kristin!“ (5)

Alles beginnt mit einem Sturz beim Schlittschuhlaufen, als der 12-jährige Oskar „platt wie eine Flunder“ (7) auf dem Eis gelegen und sein Mitschüler Daniel sofort ein Foto davon mit seinem Handy gemacht hat, das, zur allgemeinen Belustigung und seiner eigenen Schande, wohl im Internet zu bewundern sein wird. Oskar hat eine geniale Idee, mit dieser Herausforderung umzugehen: er beschließt Reporter zu werden und selbst Meinung zu machen.

Erin Hunter, Seekers - Die Suche beginnt

andreas.markt-huter - 17.10.2014

„Lusa setzte sich hin, um zu warten. Die Sache war noch nicht abgeschlossen, ganz gleich was ihr Vater dazu sagte. Sie wollte mehr über die Wildnis wissen und davon würde sie sich nicht abbringen lassen. Auf gar keinen Fall.“ (149)

Drei junge Bären, die das Schicksal auf sich allein gestellt hat, versuchen in der Wildnis Nordamerikas zu überleben. Dabei müssen sie nicht nur mit ihrer ständigen Sorge um Nahrung zurechtkommen, sondern vor allem der ständigen Bedrohung durch andere Bären aus dem Weg gehen. Das Schicksal wird die drei unterschiedlichen Bärenkinder schließlich zusammenführen.

Bettina Obrecht, Plötzlich Schwestern!

andreas.markt-huter - 06.10.2014

„Wenn man Geschwister hat, muss man offenbar immer so tun, als würden die nerven, während man sie in Wahrheit richtig klasse findet. Er wäre für mich mal beruhigend gewesen zu wissen, dass Geschwister wirklich nur nerven. Dann hätte ich mich gefreut, dass ich ein Einzelkind bin.“ (5)

„Plötzlich Schwestern“ erzählt die Geschichte einer sogenannten Patchwork-Familie, den Schwierigkeiten zweier Mädchen sich in dem neuen Umfeld zurecht zu finden, den Abneigungen und Gehässigkeiten aber auch den Kränkungen und der Verletzlichkeit, die ein Trennung von Eltern mit sich bringt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der beiden Kinder Mia und Kelly.

Marco Kunst, Der Schlüsselträger und die grauen Könige

andreas.markt-huter - 29.09.2014

„Merkwürdige, schicksalhafte Ereignisse brachten Unheil über Myr. Graue Könige besetzten den Thron, einer nach dem anderen gleichgültig und grausam. Myr verarmte und versank in Vergessenheit.“

Timeo lebt mit seinem Vater Finus im Wald nahe der Stadt Myr. Er war noch nie in der Stadt, kennt dafür aber den Wald wie seine Westentasche und schwingt sich hoch über dem Boden von Ast zu Ast. Eines Tages beginnen sich jedoch merkwürdige Dinge im Wald zu ereignen. Menschen werden zu Stein: der Gräuel erwacht.