Abenteuer

Florian Fuchs, Auf den Spuren mythischer Tierwesen

Andreas Markt-Huter - 23.03.2026

Florian Fuchs, Auf den Spuren mythischer Tierwesen„Alles beginnt mit einer unverhofften Idee. Ein Knistern. Einer Laune der Gedanken. Fabelwesen! Jeder hat schon mal von ihnen gehört, sei es in Geschichten, Büchern oder einem der zahlreichen Filme, in denen sie mitspielen. Doch was wäre, so frage ich mich, wenn sie mehr als das Resultat menschlicher Vorstellungskraft sind? Mehr als Feuer speiende Ungetüme oder schattenhaften Traumgestalten aus Mythen und Legenden? Wäre diese Möglichkeit es dann nicht wert, ihr nachzugehen?“ (S. 9)

Florian Fuchs entführt seine Leserinnen und Leser in die Welt der Mythologie und ganz speziell in die Welt der mythischen Tierwesen, wie sie in allen Teilen der Welt zu finden sind. Vom Lindwurm, dem Wolpertinger über dem Zerberus, dem Einhorn bis zum Quilin und dem Donnervogel führt die Reise rund um die Welt, von Europa und Afrika bis Asien und Amerika.

Hannes Wirlinger, Piet findet einen neuen Freund

Andreas Markt-Huter - 19.03.2026

Hannes Wirlinger, Piet findet einen neuen Freund„Piet der Dachs, kann heute das Aufstehen gar nicht erwarten. Mit einem weiten Satz springt er aus dem Bett. Er streckt sich und reckt sich und eilt zum Tisch. Dort steht eine Schüssel mit köstlichen Beeren, die er am Vorabend zubereitet hat. Denn Piet möchte gleich am frühen Morgen losmarschieren.“

Der freundliche Dachs Piet freut sich darauf, endlich seinen besten Freund Lutz den Igel wiederzusehen. Gut gelaunt und voller Schwung machte er sich auf den Weg, grüßt Theodora die Eula, die auf einem Ast den kleinen Dachs beobachtet. Doch in seiner Eile hat er keine Zeit für ein Schwätzchen mit ihr, denn der Weg zu seinem Freund ist weit. Piet ahnt nicht, dass er auf seiner Wanderung jemanden geweckt hat, der ihm nicht so wohlgesonnen ist.

Lena Hach, Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall

Andreas Markt-Huter - 17.03.2026

Lena Hach, Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall„Mein Blick fällt auf einen schmalen Jungen in Hosenträgern, der unten am Geländer lehnt. Die Hände tief in die Taschen seiner Kniebundhose geschoben, schaut er mich direkt an. Als sich unsere Blicke treffen, legt er den Kopf kaum merklich schief. Eine blonde Strähne rutscht unter seiner Schiebermütze hervor und fällt in sein Gesicht. Und dann lächelt er.“ (S. 12)

Liv arbeitet mit ihren Eltern in einem Schaumarkt, der zwischen März und Oktober durch das Land zieht. Der Stolz der Familie ist ein altes Karussell, dessen Spitze ein sagenumwobener Kristall ziert, als Symbol für Tradition, Glück und Zusammenhalt der Schaustellergemeinschaft. Als eines Tages ein merkwürdig gekleideter Junge auftaucht, der wie aus der Zeit gefallen zu scheint, gerät Livs vertraute Welt aus den Fugen.

Danielle L. Jensen, A Curse Carved in Bone

Andreas Markt-Huter - 14.03.2026

Danielle L. Jensen, A Curse Carved in Bone„In Nordeland war Harald ein Retter. Ein Befreier und Kämpfer für die Schwachen. Ich hatte seine guten Taten mit eigenen Augen gesehen. Ich verdankte ihm mein Leben, wie so viele andere, die ihm dienten. Doch er war weder Held noch Schurke. Nur ein Mensch, und die Entscheidungen eines Menschen sind nie völlig selbstlos, schon gar nicht die eines Menschen, der mit einem kleinen Jarlstum angefangen und sich den Weg zur Spitze als König erkämpft hatte.“ (S. 17)

Freya wird von König Harald mit seinem Drachenschiff in das Reich der Nordelander gebracht. Sie ist wütend und enttäuscht über Bjorns Lügen und Täuschungen und macht ihn auch für den Tod ihrer Mutter mitverantwortlich. Obwohl sie ihn heimlich immer noch liebt, weist sie ihn bei jeder Gelegenheit schroff zurück. Freya hofft, dass die Seherin Saga, die augenscheinlich tief mit ihrem Schicksal verbunden ist, ihr Antworten auf die dunklen Prophezeiungen über ihre Zukunft geben kann.

Monika Helfer, Geheimnis

Andreas Markt-Huter - 12.03.2026

Monika Helfer, Geheimnis„Einmal, da war ich schon in der ersten Klasse, habe ich auf der Straße etwas glitzern sehen. Ich bückte mich und hob es auf. Es war ein Ringlein. Ich trocknete es an meinem blauen Kleid ab und zog es über meinen Finger. Es war sehr schön, das Ringlein mit dem blauen Stein. Wie für mich gemacht, dachte ich, und es passte so wunderbar zu meinem blauen Kleid. Aber, dachte ich weiter, wem gehört es, wer hat das Ringlein verloren?“ (S. 11)

Monika Helfer erzählt Geschichten aus ihrer Kindheit, von Erlebnissen mit ihrer Familie, ihrer Mutter, ihrer Schwester, ihrem Vater und ihren Freunden. Die Geschichten erzählen von Erlebnissen aus dem Alltag, aus der Sicht eines Kindes, wo die meisten Dinge groß und wichtig erscheinen und oft schwer verständlich sind.

David Litchfield, Der Bär am Klavier

Andreas Markt-Huter - 10.03.2026

David Litchfield, Der Bär am Klavier„Eines Tages fand ein Bärenjunge im Wald etwas, was er noch nie zuvor gesehen hatte. »Was ist das für ein merkwürdiges Ding?«, fragte er sich. Vorsichtig berührte er es mit seinen tapsigen Pfoten. »PLONK!« Das merkwürdige Ding machte ein schreckliches Geräusch.“

Ein kleiner Bär entdeckt eines Tages im Wald plötzlich einen merkwürdigen großen kastenartigen Gegenstand, mit dem er zunächst nichts anzufangen weiß. Als er die Tasten des Pianos drückt, erschrickt er vor den merkwürdigen Geräuschen, die das Ding von sich gibt.

Benedict Mirow, Joshua Jackelby

Andreas Markt-Huter - 05.03.2026

Benedict Mirow, Joshua Jackelby„Josh wohnte im Bahnhof, wie die anderen Zeitungsjungen. Sie nannten sich die Waterloo Boys, nach dem großen Gebäude, das erst vor wenigen Jahren eröffnet wurde. Der Bahnhof war ihre Heimat. Hier verkauften sie den Reisenden Zeitungen für zwei Pence und hatten niemanden, außer sich selbst. Die meisten schliefen, wo immer sie gerade Platz fanden. Die Mutigen legten sich auf den breiten Eisenträgern der weiten Dachkonstruktion zur Ruhe. Bis sie vom schrillen Pfeifen des ersten Zuges geweckt wurden und sie in der Druckerei flussaufwärts die neuesten Ausgaben der »London Times« abholten.“ (S. 7)

Die Geschichte beginnt im März 1851, wo in London Königin Victoria gerade die Weltausstellung im Crystal Palace eröffnet und der Zeitungsjunge Joshua Jackelby, die aktuellen Nachrichten über dieses Ereignis verbreitet. Wie die anderen Zeitungsjungen gehört er zu den sogenannten Waterloo Boys, deren Arbeitsplatz und Heimat der Bahnhof der Waterloo Station ist. Bald wird er in gewisser Weise selbst in die Ereignisse rund um die Weltausstellung gezogen werden wird.

Amanda Wood, Handbuch der magischen Experimente

Andreas Markt-Huter - 03.03.2026

Amanda Wood, Handbuch der magischen Experimente„In dieser Zauberschule wirst du einiges über die Welt um uns herum und ihre Magie erfahren. Diese Magie gilt es zu entdecken. Als Zauberinnen und Zauberer interessieren uns Stoffe und ihre Umwandlung. […] Auf diesen Seiten findest du viele Anleitungen zu magischen Experimenten und die Erklärungen, was dabei jeweils genau abläuft.“ (S. 2)

Die Welt der Physik und Chemie erscheint mitunter wie ein magisches Experiment, in dem Erscheinungen zu beobachten sind, die die Beobachter in Erstaunen versetzen. Das „Handbuch der magischen Experimente“ bietet Anleitungen für vierzig Experimente, mit denen junge „Zauberlehrlinge“ Publikum zum Staunen bringen und begeistern können.

Larysa Maliush, Mahlzeit!

Andreas Markt-Huter - 28.02.2026

Larysa Maliush, Mahlzeit!„Vollmondnächte waren eine große Sache. Denn dann musste jeder Wolf – vom kleinsten bis zum größten – dem Mond ein Lied vorsingen. Das war ihre Art, um Glück bei der Jagd zu bitten. Grauschnauz beschloss, zum Waldrand zu gehen, weg von seinem Rudel. Er wusste, dass das nicht in Ordnung war. Aber es fiel ihm einfach schwer, zu singen, wenn zwei Dutzend Wölfe neben ihm heulten.“

Während alle Wölfe als Rudel gemeinsam vor der Jagd den Mond anheulen, fühlt sich ein Wolf in der großen Menge unwohl und beschließt den Mond allein und abseits von den anderen zu besingen und das Glück ganz für sich allein und erhaschen.

Johan Rundberg, Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben

Andreas Markt-Huter - 26.02.2026

Johan Rundberg, Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben„In der Kälte dampft der kleine, nackte Körper wie ein frisch gebackener Laib Brot. Rasch schlägt Mika das Tuch wieder um den Säugling. »Wie heißt du?«, bringt sie schließlich hervor. Der Junge erschaudert und sieht die Straße hinunter. Als er Mikas Blick erwidert, verzieht er den Mund zu einem ängstlichen Lächeln. »Der Dunkle Engel weiß, dass ich sie genommen habe.« Ehe Mika etwas erwidern kann, dreht sich der Junge um und eilt davon.“ (S. 8)

Eines Nachts wird ein frischgeborenes Baby von einem Jungen in einem Waisenhaus abgegeben. Das zwölfjährige Waisenkind Mika nimmt das Baby entgegen und erblickt im zwielichtigen Hintergrund einen Mann, der sie beobachtet. Noch in derselben Nacht kommt es einem mysteriösen Mord und die Polizei beginnt sich für Mikas Beobachtungen während dieser Nacht zu interessieren.